Freitag, 13. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Burda-Chef fordert Digitalsteuer
Geflügelwirtschaft sieht knappes Eier-Angebot zu Ostern
Dax lässt nach - Ölpreis weiter im Fokus
Hofreiter will zwischenstaatlichen Fonds zur Ukraine-Finanzierung
Lang sieht Distanz zur Partei als Teil von Özdemirs Erfolgsrezept
CSU verspricht Schutzmechanismen für Mieter in neuem Heizungsgesetz
Kühnert sieht kaum Chancen für Rot-Rot-Grün auf Bundesebene
Hohe Spritpreise: Jusos pochen auf günstigeres Deutschlandticket
DGB: Beamte zunehmend unzufrieden mit langen Arbeitszeiten
Umfrage zeigt knappes Rennen zwischen CDU und SPD in Rheinland-Pfalz

Newsticker

13:14Finanzministerium: Keine Mehreinnahmen durch höhere Spritpreise
12:32Dax bewegt sich am Mittag auf Vortagesniveau - Anspannung bleibt
12:05Bundesregierung hofft auf stabile Regierung in den Niederlanden
11:51Klinikreform: TK-Chef Baas erhebt Vorwurf gegen die Bundesregierung
11:10Himmler bleibt ZDF-Intendant
11:09++ EILMELDUNG ++ Norbert Himmler als ZDF-Intendant wiedergewählt
10:56Vier Tote bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak
10:44Linke fordert Ölpreisdeckel und 9-Euro-Ticket
10:33Umfrage: Nur mit Boris Pistorius ist die Mehrheit zufrieden
10:18Reiche will mit Fünf-Punkte-Plan Industrie unter die Arme greifen
09:56Ölpreis-Schock könnte Industrielöhne in Deutschland drücken
09:44Van Aken kritisiert US-Erlaubnis für russischen Ölverkauf
09:36Politbarometer: CDU in Rheinland-Pfalz knapp vorn
09:33Dax startet schwächer - Chipproduktion unter Druck
08:30Chemie-Industrie weiter in Schieflage

Börse

Der Dax hat sich am Freitag nach einem schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag Richtung Vortagesniveau bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.560 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Donnerstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Heil: Nächste Bürgergeld-Erhöhung fällt "sehr gering" aus


Hubertus Heil (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Empfänger von Bürgergeld haben nach Einschätzung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zum nächsten Jahreswechsel keine großen Steigerungen zu erwarten. "Die Inflation geht stark zurück, deshalb wird die kommende Anpassung vermutlich sehr gering ausfallen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Die genauen Zahlen kennen wir im Sommer."

Zugleich rechtfertigte Heil die umstrittene Erhöhung um zwölf Prozent zum vergangenen Jahreswechsel.

"Die Anpassung des Regelsatzes erfolgt auf Basis bereits stattgefundener Inflation und Lohnentwicklung. Und die Preise für Lebensmittel und Strom, die für das Existenzminimum wichtig sind, sind im letzten Jahr sehr stark gestiegen", sagte er.

Die Verbraucherpreise in Deutschland hatten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022 erhöht. Alleinstehende Erwachsene erhalten seit 1. Januar 563 Euro Bürgergeld im Monat - 61 Euro mehr als bisher.

Kritik an der Bürgergeld-Steigerung war auch aus der SPD gekommen; Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sprach von einem "strategischen Fehler". Heil reagierte verärgert: Der Regelsatz werde "nicht gewürfelt, sondern nach einem transparenten Verfahren an die tatsächlich stattgefundene Inflation angepasst", sagte er. "Klar ist, dass Arbeit immer den Unterschied machen muss. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass der Mindestlohn seit seiner Einführung stärker gestiegen ist als die Grundsicherung."

Der Arbeitsminister beklagte "Klischees und Falschnachrichten" in der Debatte: "Das Bürgergeld ist kein bedingungsloses Grundeinkommen. Es gibt Mitwirkungspflichten und Sanktionen", sagte er. "Aber alle Bürgergeldempfänger unter den Generalverdacht zu stellen, dass sie faul sind, ist falsch." So arbeiteten rund 20 Prozent von ihnen und brauchten ergänzende Grundsicherung, um über die Runden zu kommen. "Das sind fleißige Menschen. Hier helfen bessere Löhne."

Heil erinnerte daran, dass er im Frühjahr ein Gesetz zur Stärkung der Tarifbindung vorlegen werde. Aufträge des Bundes würden nur noch an Unternehmen gehen, die nach Tarif bezahlen. "Arbeit lohnt sich immer", so der Minister, "und wir werden dafür sorgen, dass sich Arbeit noch mehr lohnt".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.02.2024 - 10:29 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung