Dienstag, 10. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax reduziert Verluste etwas - Stimmung bleibt pessimistisch
Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
Kohleindustrie will Reservekraftwerke einsetzen
Streeck kritisiert Verkauf von Cannabissamen in Discountern
Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise
Bauernpräsident Rukwied fordert Aus für CO2-Abgabe auf Diesel
BGH hebt Urteil zu Impfschäden auf
Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation
Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander
Merz beklagt "Kampagne" gegen Hagel im Wahlkampf

Newsticker

09:42Dax startet im Plus - Anleger hoffen auf baldiges Kriegsende
09:35VW will bis 2030 insgesamt 50.000 Stellen streichen
08:57Rehlinger warnt vor Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland
08:18Privathaushalte setzen immer häufiger auf E-Scooter und E-Bikes
08:10Güterumschlag in deutschen Seehäfen legt 2025 zu
08:05Deutsche Exporte im Januar gesunken
07:47VW-Gewinn halbiert sich 2025
07:35Geschäftsklima im Einzelhandel trübt sich ein
07:05Trump nennt Iran-Krieg "so gut wie" beendet
06:35Wissing distanziert sich von FDP-Kurs
05:00CDU will mit Steuersenkungen auf Landtagswahl-Niederlage reagieren
05:00Union macht Vorschläge für Gesetz gegen Vetternwirtschaft
05:00Pistorius organisiert über 30 Patriot-Lenkflugkörper für Ukraine
04:00Gesundheitsministerin will Beipackzettel weitgehend abschaffen
01:00Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation

Börse

Der Dax ist am Dienstagmorgen deutlich erholt in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.960 Punkten berechnet, und damit 2,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens Energy und Continental, am Ende FMC, Gea und die Deutsche Börse. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Scholz verhinderte von der Leyen als Nato-Chefin


Ursula von der Leyen (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeskanzler Olaf Scholz hat im Spätherbst des vergangenen Jahres verhindert, dass EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen neue Nato-Generalsekretärin wird.

Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute hochrangige Brüsseler Beamte und europäische Spitzendiplomaten. "Scholz war kategorisch dagegen, dass von der Leyen Nato-Chefin wird", hieß es in den informierten Kreisen. Laut Schilderungen hatte demnach US-Außenminister Antony Blinken dem US-Präsidenten Joe Biden Ursula von der Leyen als Kandidatin vorgeschlagen.

Biden wandte sich daraufhin laut Darstellung aus informierten Kreisen mit der Idee an Scholz, bat um seine Zustimmung, aber der Kanzler lehnte das Ansinnen ab. Für Scholz soll der Posten des Nato-Chefs nach Angaben aus Nato-Kreisen zu wichtig gewesen sein, als dass er ihn einer Christdemokratin aus Deutschland überlassen wollte.

Dagegen hätte das Amt der Kommissionschefin aus Sicht von Scholz deutlich weniger Bedeutung auf der internationalen Bühne, hieß es weiter in informierten Kreisen. Außerdem, so berichteten Diplomaten weiter, ist von der Leyen aus Sicht von Scholz zu kritisch gegenüber Moskau, was sich aus Sicht des Kanzlers langfristig nach einem möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg oder einem Friedensvertrag zwischen Kiew und Moskau als Nachteil erweisen könnte. In von der Leyens Umfeld hieß es in der Vergangenheit dagegen immer wieder, die Kommissionspräsidentin stünde für das Amt der Generalsekretärin der Nato generell nicht zur Verfügung.

Gleichzeitig verbessern sich laut der "Welt am Sonntag" die Chancen für den amtierenden Ministerpräsidenten der Niederlande, Mark Rutte, neuer Nato-Generalsekretär zu werden und damit Jens Stoltenberg nach zehn Jahren im Amt im Oktober dieses Jahres abzulösen, immer mehr. "Die Entscheidung soll möglichst noch vor den Europawahlen im Juni fallen", sagte ein hochrangiger Nato-Diplomat.

In Diplomatenkreisen hieß es weiter, Rutte führe derzeit viele Gespräche und "die Unterstützung für ihn steigt". Laut Darstellung will Rutte auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz mehrere Unterredungen mit Regierungschefs aus Nato-Ländern führen, etwa mit Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Store. Die Regierungen in Washington, London, Paris und Berlin stehen schon länger fest hinter Ruttes Kandidatur. Offene Bedenken gebe es bisher nur aus Ungarn. Laut Nato-Diplomaten "unterstützen bisher 21 von 31 Nato-Ländern die Kandidatur von Rutte". Nach Ruttes Gesprächen in München dürfte die Unterstützung für die Kandidatur des Niederländers als Nato-Generalsekretär aber noch weiterwachsen, hieß es.

Die Regierung des 57-jährigen Rutte war im Juli bei einem Streit über die Familienzusammenführung von Kriegsflüchtlingen zerbrochen. Bis zur Bildung einer neuen Regierung, die sich nach den Parlamentswahlen in den Niederlanden als äußerst schwierig gestaltet, will Rutte aber noch im Amt bleiben. Er hatte bereits im Oktober öffentlich sein Interesse an dem Nato-Chefposten bekundet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.02.2024 - 10:14 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung