Sonntag, 14. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BDA-Präsident fordert Reformbeschlüsse bis Mitte Juli
Offenbar tiefe Gräben bei Reformgipfel im Kanzleramt
Ulla Schmidt fordert höheres Renteneintrittsalter
Mélenchon hält Nato für "nutzlos"
Koalitionsabgeordnete fordern mehr Macht des Staats bei KNDS
Wirtschaftsweise Grimm kritisiert Reformpläne der Regierung
Bericht: Kanadisches Konsortium will Uniper-Anteile kaufen
Anthropic stoppt neues KI-Modell wegen Sicherheitsbedenken
Gabriel und de Maizière kritisieren Regierungsstil
Dehoga: Iran-Krieg belastet Hotels und Gaststätten schwer

Newsticker

02:11Fußball-WM: Brasilien und Marokko spielen unentschieden
01:02Polizeibeamter bei Schießerei in Göttingen verletzt
01:00Ex-SPD-Chef Beck warnt Regierung vor Reform-Überforderung
01:00Pflegeheimbetreiber unterstützen Warkens Bauvorschriften-Vorstoß
01:00Ex-SPD-Vorsitzender sieht viele Parallelen zur Weimarer Republik
01:00Verivox: Immer mehr Deutsche setzen auf Ökostrom
01:00CDU-Sozialflügel lehnt Ausweitung der Mütterrente ab
00:57Mehrheit der Frauen ist das Geschlecht des Bundespräsidenten egal
00:00Spahn pocht auf flexiblere Arbeitszeiten
00:00Spahn ruft Koalition zu "Aufschwung-Schwur" auf
00:00Bahn: EVG warnt vor Abkoppelung von 16 Städten vom Fernverkehr
00:00Streeck will härteres Vorgehen gegen illegales Glücksspiel
00:00Fehlende Mittel: Über 90 Bahnprojekte in Gefahr
23:16CDU mahnt zur Vorsicht bei USA-Iran-Abkommen
23:11Fußball-WM: Katar trifft spät zum Ausgleich gegen die Schweiz

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.635 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Tagesstart hielt sich der Dax stabil im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Konjunkturprognose: DIW-Chef warnt vor "unsäglicher Schwarzmalerei"


Marcel Fratzscher (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat angesichts der fortgesetzten Rezession in Deutschland vor negativen Übertreibungen gewarnt. "Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche Deutschlands ist nicht überraschend und kein Grund zur Panik", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).

"Sie ist vor allem das Resultat des Ukraine-Kriegs, denn die hohen Kosten für Energie und Lebensmittel bremsen den privaten Konsum von Menschen mit mittleren und geringen Einkommen und auch die Exporte und Investitionen vieler Industrieunternehmen", sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

"Die Schwäche Chinas und die hohe geopolitische Unsicherheit durch die Kriege in der Ukraine und im Mittleren Osten treffen die deutsche Exportwirtschaft hart", so Fratzscher. "Das Gerede von Deutschland als `kranker Mann Europas` ist fehl am Platz, denn Deutschland leidet stärker als fast alle anderen Industrieländer unter dem Ukraine-Krieg und den globalen Faktoren, da die deutsche Wirtschaft viel stärker von Exporten und fossilen Energieträgern abhängig ist, als die meisten anderen."

Fratzscher weiter: "Die unsägliche Schwarzmalerei von manchen Wirtschaftsbossen und Politikern ist die größte einheimische Bremse für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr. Wirtschaft ist zu 80 Prozent Psychologie und das erschütterte Vertrauen von Bürgern und Unternehmen in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands bremst den privaten Konsum und die Investitionen."

Der DIW-Chef forderte zudem ein Aussetzen der Schuldenbremse.

"Die unzureichende Finanzpolitik und Obsession mit der Schuldenbremse sind neben den hohen Zinsen eine starke Bremse für die deutsche Wirtschaft auch in diesem Jahr." In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müsse der deutsche Staat Bürger und Unternehmen stärker entlasten und selbst deutlich mehr investieren.

Zudem werde Deutschland mehr Geld für die Ukraine aufbringen müssen. "Deshalb wäre es spätestens jetzt an der Zeit, sich ehrlich zu machen und die Schuldenbremse auch für 2024 auszusetzen, um keinen dauerhaften Schaden für die deutsche Wirtschaft zu riskieren", mahnte Fratzscher.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.02.2024 - 06:52 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung