Samstag, 31. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax am Mittag weiter schwach - Tech-Quartalszahlen belasten
VZBV-Chefin befürchtet hohe Energiekosten im Winter
Inflationsrate sinkt deutlich
Tui-Chef erwartet Konsolidierung und höhere Urlaubspreise
Dax lässt deutlich nach - Tech-Zahlen und Energiepreise belasten
Berlin verrammelt sich vor "Gen-Z"-Protesttag
ABB-Chef zweifelt an Deutschlands Reformtempo
Wegner warnt Schüler vor Unterwanderung durch Pro-Pali-Initiativen
Nvidia-Chef weist Kritik an Investitionen in Kunden zurück
NRW-Ministerin begrüßt Evoniks Absage an BASF-Übernahmeangebot

Newsticker

11:22IW: Geburtenrate im Osten seit 2015 um ein Drittel gesunken
10:28Hannover 96 entlässt Sport-Geschäftsführer Boldt
09:00Jugendforscher warnen Union und SPD vor "demographischer Falle"
08:06Grüne wollen Heimatbegriff positiver besetzen
07:20Rheinmetall wehrt sich gegen Kritik aus der Politik
05:00Jüdische Studierendenunion will Prien als Bundespräsidentin
05:00Lindner schließt politisches Comeback aus
05:00BKA registriert Rekord bei islamistischem Antisemitismus
01:00Tui-Chef: Unfall der "Mein Schiff 3" hat keine langfristigen Folgen
01:00ABB-Chef zweifelt an Deutschlands Reformtempo
01:00Tui-Chef erwartet Konsolidierung und höhere Urlaubspreise
00:00VZBV-Chefin will strengere Regeln für digitale Plattformen
00:00Verbraucherschützerin zeigt Verständnis für Gen-Z-Proteste
00:00Thierse rät von rot-grün-roter Koalition in Berlin ab
00:00VZBV-Chefin befürchtet hohe Energiekosten im Winter

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.818 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Konjunkturprognose: DIW-Chef warnt vor "unsäglicher Schwarzmalerei"


Marcel Fratzscher (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat angesichts der fortgesetzten Rezession in Deutschland vor negativen Übertreibungen gewarnt. "Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche Deutschlands ist nicht überraschend und kein Grund zur Panik", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).

"Sie ist vor allem das Resultat des Ukraine-Kriegs, denn die hohen Kosten für Energie und Lebensmittel bremsen den privaten Konsum von Menschen mit mittleren und geringen Einkommen und auch die Exporte und Investitionen vieler Industrieunternehmen", sagte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

"Die Schwäche Chinas und die hohe geopolitische Unsicherheit durch die Kriege in der Ukraine und im Mittleren Osten treffen die deutsche Exportwirtschaft hart", so Fratzscher. "Das Gerede von Deutschland als `kranker Mann Europas` ist fehl am Platz, denn Deutschland leidet stärker als fast alle anderen Industrieländer unter dem Ukraine-Krieg und den globalen Faktoren, da die deutsche Wirtschaft viel stärker von Exporten und fossilen Energieträgern abhängig ist, als die meisten anderen."

Fratzscher weiter: "Die unsägliche Schwarzmalerei von manchen Wirtschaftsbossen und Politikern ist die größte einheimische Bremse für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr. Wirtschaft ist zu 80 Prozent Psychologie und das erschütterte Vertrauen von Bürgern und Unternehmen in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands bremst den privaten Konsum und die Investitionen."

Der DIW-Chef forderte zudem ein Aussetzen der Schuldenbremse.

"Die unzureichende Finanzpolitik und Obsession mit der Schuldenbremse sind neben den hohen Zinsen eine starke Bremse für die deutsche Wirtschaft auch in diesem Jahr." In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müsse der deutsche Staat Bürger und Unternehmen stärker entlasten und selbst deutlich mehr investieren.

Zudem werde Deutschland mehr Geld für die Ukraine aufbringen müssen. "Deshalb wäre es spätestens jetzt an der Zeit, sich ehrlich zu machen und die Schuldenbremse auch für 2024 auszusetzen, um keinen dauerhaften Schaden für die deutsche Wirtschaft zu riskieren", mahnte Fratzscher.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.02.2024 - 06:52 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung