Dienstag, 24. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt deutlich zu - Preise für Öl und Gas fallen kräftig
Bericht: Dürr will als FDP-Chef zurücktreten
Dax springt nach Trump-Ankündigung kräftig ins Plus
Kubicki will vorerst nicht FDP-Chef werden
Iran dementiert Gespräche mit Trump
Schweitzer will SPD in Koalitionsverhandlungen mit CDU führen
BGH weist Klimaklagen gegen BMW und Mercedes-Benz zurück
Forsa: Mehrheit will mehr Schutz für Kinder in Sozialen Medien
Umfrage: Mehrheit sieht Aufnahme iranischer Flüchtlinge kritisch
Trump meldet "gute Gespräche" mit Iran - Ultimatum verlängert

Newsticker

11:54Nagelsmann muss bei Länderspielen auch auf Leweling verzichten
11:30Studie vorgestellt: KI-Chatbots erhöhen riskanten Medienkonsum
11:23AfD-Vorstand zieht Ausschlussantrag gegen Jugendfunktionär zurück
11:11Ärzte warnen Regierung vor Einschnitten in Patientenversorgung
10:59Ifo-Präsident warnt Koalition vor Anhebung des Spitzensteuersatzes
10:53Kurt Beck warnt vor Sturz von Klingbeil und Bas
10:28Söder würde erneute Kanzlerkandidatur von Merz unterstützen
10:05Immer mehr Hochschulabsolventen ohne Abitur
10:02Steinmeier kritisiert Iran-Krieg als "völkerrechtswidrig"
09:46Start-up-Verband fordert Lockerung des Kündigungsschutzes
09:31Dax startet im Minus - keine Bodenbildung in Sicht
09:17Ifo: Staatsbürgerschaft durch Geburt reduziert Jugendkriminalität
09:03Bundesinnenministerium stoppt Demokratieprojekt
08:48Röttgen: Iran gerade glaubwürdiger als Trump
08:12Knapp vier Millionen Erwerbstätige leisten Nachtarbeit

Börse

Der Dax ist am Dienstagmorgen mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.560 Punkten berechnet, und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, BASF und FMC, am Ende Bayer, SAP und Heidelberg Materials. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ukraine beklagt Ersatzteilmangel für deutsche Leopard-Panzer


Bundeswehr-Panzer "Leopard 2" (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die ukrainische Armee beklagt einen eklatanten Mangel an Ersatzteilen für die von Deutschland gelieferten Leopard-Panzer. "Zu diesem Zeitpunkt muss das Hauptaugenmerk auf die Organisation einer erhöhten Versorgung mit Ersatzteilen für die Wartung und Reparatur von Leopard-Panzern gerichtet werden", sagte der Stellvertretende Befehlshaber der Logistikkräfte der Streitkräfte der Ukraine, Oberst Serhii Artamoshchenko, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben).

Es gebe eine "unzureichende Anzahl von Ersatzteilen für die Panzer Leopard 1 und Leopard 2", fügte der Oberst hinzu. "Das Kommando der Logistikkräfte der ukrainischen Streitkräfte ist den Partnerländern für ihre Unterstützung und technische Hilfe dankbar", so Artamoshchenko.

Demnach gibt es aber je nach Land große Unterschiede bei der Versorgung mit Ersatzteilen für gelieferte Waffen.

Die von den USA und Schweden gelieferte Militärausrüstung werde zu etwa 70 Prozent mit Ersatzteilen versorgt, die aus Großbritannien zu rund 40 Prozent. Lieferungen anderer Partnerländer kämen "nur zu einem äußerst geringen Teil" von bis zu zehn Prozent mit Ersatzteilen. "Militärische Ausrüstung aus Ländern wie Polen und Slowenien wird überhaupt nicht mit Ersatzteilen versorgt."

Das Bundesverteidigungsministerium gab an, die Ukraine ständig mit Ersatzteilen zu versorgen. "Die vor etwa einem Jahr aus Bundeswehrbeständen abgegebenen Kampfpanzer Leopard 2A6 werden, wie auch andere an die Ukraine abgegebenen Waffensysteme, in den Kampfgebieten in hochintensiven Gefechtssituationen genutzt", sagte ein Ministeriumssprecher.

"Die mitgelieferten Munitions- und Ersatzteilbestände werden im Rahmen der entsprechenden Kapazitäten ständig nachgeliefert. Durch den engen und vertrauensvollen Austausch mit den ukrainischen Fachstellen haben wir ein gutes Lagebild über die aktuellen Bedarfe."

Die Aussage des Verteidigungsministeriums steht im krassen Gegensatz zu dem, was Soldaten an der Front erzählen. Ein Bataillonskommandant der ukrainischen Armee im Fronteinsatz in der Region Donezk im Osten der Ukraine berichtete den Funke-Zeitungen von den Problemen durch fehlende Ersatzteile für deutsche Leopard-2A6-Panzer. "Wir haben nur das, was im vergangenen Sommer geliefert wurde", sagte der Kommandant. "Wir haben keine Ersatzteile."

Der Bataillonskommandant kritisiert, von den westlichen Partnern nicht ernst genommen zu werden. "Wir liefern Informationen über Kampfschäden und Kampfeinsätze, aber ich sehe nicht, dass irgendjemand auf diese Informationen hört. Das heißt, wir sprechen, aber niemand hört uns."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.02.2024 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung