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Finanzmärkte aktuell:

Attacken gegen Grüne: Gewaltforscher sieht wachsenden Hass


Ricarda Lang (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, Andreas Zick, sieht in den jüngsten Angriffen auf Politiker der Grünen ein Symptom für den wachsenden Hass in der Gesellschaft. Die letzten Übergriffe seien "nur die Spitze eines Eisbergs an Hass" gegen Politiker der Grünen, sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben).

"Sie kursieren als Feindbild und wichtigstes Hassobjekt in vielen rechtspopulistischen und rechtsradikalen Gruppen, aber auch in der Mitte. Rechtsradikale gewaltbereite Gruppen und Menschen wissen das und nutzen es, wenn sie die Proteste aufsuchen und dann Aktionen durchführen", so Zick.

Reizwörter wie "Wärmpumpe" oder "feministische Außenpolitik" reichten, um Hassangriffe zu entzünden.

Allerdings seien diese Hassbilder schon vor der Beteiligung an der Ampelkoalition da gewesen. "Jetzt haben gesellschaftliche Polarisierungsprozesse die Gewalt erleichtert", erklärte er. So hätten bei einer Umfrage kürzlich 13 Prozent der Befragten die Meinung vertreten, einige Politiker hätten es verdient, "dass die Wut gegen sie schon mal in Gewalt umschlägt"; weitere 16 Prozent seien der Ansicht gewesen, das stimme "teils-teils".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.02.2024 - 00:00 Uhr

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