Freitag, 26. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht bis zum Mittag auf - Aufatmen bei Tech-Investoren
Bericht: Staat zahlt bis zu 7,2 Milliarden Euro für KNDS-Einstieg
Politiker fordern längere Legislaturperiode
Supreme Court entscheidet in Glyphosat-Streit zugunsten von Bayer
Merz wirbt für Ukraine-Wiederaufbaufonds
Dax legt kräftig zu - Kurssprung bei Bayer
Bundestagsabgeordnete drängen nach Gutachten auf AfD-Verbotsprüfung
EZB-Direktorin Schnabel kündigt weitere Zinserhöhungen an
Mercedes-Betriebsrat lehnt 40-Stunden-Woche ab
Reddig verteidigt Rentenpläne gegen Kritik von Schwesig

Newsticker

09:52Dax startet mit Abschlägen - KI-Angst geht wieder um
09:43Attentäter von Magdeburg muss lebenslang ins Gefängnis
09:38++ EILMELDUNG ++ Attentäter von Magdeburg zu lebenslanger Haft verurteilt - Besondere Schwere der Schuld festgestellt
08:19Unionspolitiker fordern Kurskorrektur beim Verbrenner-Aus
08:17Weniger schweinehaltende Betriebe - aber mehr Schweine
08:10Unternehmen bauen vermehrt Stellen ab
08:07Zahl der Ehescheidungen erneut gestiegen
06:44BKA warnt vor wachsender Gewalt türkeistämmiger Banden
06:42Ildikó von Kürthy lehnt Versöhnung mit Denis Scheck ab
06:39Daniel Günther schließt Kanzlerkandidatur nicht aus
06:37Fußball-WM: Gastgeber USA verliert gegen Türkei
03:02Fußball-WM: Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
00:09Giffey wirft Merz fehlenden Stolz auf Deutschland vor
00:07Union schließt Zusammenarbeit mit Linken erneut aus
00:06Reservistenverband skeptisch zu Freiwilligenmodell der Bundeswehr

Börse

Der Dax ist am Freitag mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Um kurz nach 9:30 Uhr wurden 24.810 Punkte für den Leitindex berechnet, das waren 0,7 Prozent weniger als bei Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Landwirtschaftliche Erzeugerpreise weiter stark rückläufig


Käse im Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sinken weiter stark. Sie waren im Dezember 2023 um 9,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im November hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei -10,9 Prozent gelegen, im Oktober bei -10,7 Prozent.

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Dezember um 1,2 Prozent.

Während die Preise am Jahresende gegenüber dem Vorjahresmonat rückläufig waren, lagen sie insbesondere im Januar 2023 (+28,1 Prozent) und Februar 2023 (+23,1 Prozent) deutlich höher als ein Jahr zuvor. Im Jahresdurchschnitt blieben die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte 2023 nahezu unverändert zum Vorjahr (+0,1 Prozent).

Die Preise für pflanzliche Produkte lagen im Dezember 2023 um 6,6 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat und sanken damit binnen Jahresfrist weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse (-12,1 Prozent). Im November hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat -8,8 Prozent für pflanzliche Erzeugnisse und -12,2 Prozent für tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren pflanzliche Produkte im Dezember um 1,4 Prozent und tierische Erzeugnisse um 1,0 Prozent teurer.

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Getreide zurückzuführen, so das Bundesamt weiter. Diese waren um 31,0 Prozent niedriger als im Dezember 2022. Im November 2023 hatte die Vorjahresveränderung bei -33,4 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat sanken die Getreidepreise um 1,3 Prozent.

Futterpflanzen waren im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,8 Prozent teurer (November: +5,3 Prozent). Wein verteuerte sich binnen Jahresfrist um 3,8 Prozent (November: +5,2 Prozent).

Die Erzeugerpreise für Obst waren im Dezember 2023 um 25,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Preissteigerungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +34,0 Prozent. Beim Gemüse (+1,7 Prozent) stiegen insbesondere die Preise für Kohlgemüse (+40,9 Prozent) und Tomaten (+24,1 Prozent). Speisekartoffeln waren im Vergleich zum Dezember 2022 um 20,2 Prozent teurer. Im November hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat +18,4 Prozent betragen. Das Handelsgewächs Raps war im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 28,0 Prozent günstiger (November: -32,3 Prozent zum Vorjahresmonat).

Der Preisrückgang bei tierischen Produkten um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Dezember um 27,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat (November: -28,9 Prozent). Gegenüber dem Vormonat stieg der Preis für Milch um 2,2 Prozent. Der Preisanstieg bei Eiern schwächte sich mit +22,6 Prozent gegenüber Dezember 2022 weiter leicht ab (November: +25,2 Prozent, Oktober 2023: +29,9 Prozent).

Die Preise für Tiere lagen um 0,2 Prozent niedriger als im Dezember 2022 (November: +1,5 Prozent zum Vorjahresmonat). Das war der erste Preisrückgang seit Mai 2021 (-0,1 Prozent gegenüber Mai 2020). Zwar stiegen die Preise für Schlachtschweine binnen Jahresfrist um +6,2 Prozent, allerdings weniger stark als im November (+10,3 Prozent zum Vorjahresmonat).

Für Rinder sanken die Preise hingegen um 8,5 Prozent und auch die Preise für Geflügel waren günstiger als im Dezember 2022 (-5,4 Prozent). Ausschlaggebend hierfür war insbesondere der Preisrückgang bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 11,6 Prozent. Die Preise für Hähnchen sanken binnen Jahresfrist um 1,1 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.02.2024 - 08:36 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung