Mittwoch, 17. April 2024
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Brse

Der Dax ist am Mittwoch nach den deutlichen Kursverlusten des Vortages mit einem leichten Plus in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.805 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent ber dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Beiersdorf und die Commerzbank, am Ende Continental, Rheinmetall und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Pistorius für dauerhafte Erhöhung des Wehretats


Boris Pistorius (Archiv) / Foto: ber dts Nachrichtenagentur

 

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat nach Forderungen für ein weiteres Bundeswehr-Sondervermögen stattdessen für eine dauerhafte Erhöhung des Wehretats plädiert. "Ich freue mich über jeden Vorschlag, der dazu beiträgt, dass die Verteidigungsausgaben vernünftig und angemessen veranschlagt werden", sagte Pistorius dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). "Ein weiteres Sondervermögen ist dafür eine Variante - aber nicht meine favorisierte."

Ein in der Verfassung verankertes Sondervermögen habe zwar den Vorteil, dass ein bestimmter Betrag für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehe und für Ausrüstung, Waffen und Munition ausgegeben werden könne.

"Es hat aber mehrere Nachteile", so der Minister.

Zum einen fresse die Inflation einen Teil davon auf. Es sei durch Preissteigerungen am Ende weniger wert, erklärte Pistorius. "Zum anderen kann das Sondervermögen nicht für Wartung, Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbildung eingesetzt werden."

Wenn die Bundeswehr zum Beispiel mehr dringend benötigte Waffen kaufe, steige auch der langfristige Instandsetzungsaufwand. "Betriebskosten sind mindestens genauso wichtig wie Beschaffung", mahnte der Minister. Daher sei es aus seiner Sicht besser, wenn der Einzelplan steige, um sowohl Material zu kaufen als auch die laufenden Kosten abzudecken, so Pistorius. "Denn für unsere Sicherheit brauchen wir eine Bundeswehr, die langfristig auf soliden finanziellen Füßen steht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.02.2024 - 00:00 Uhr

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