Dienstag, 17. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Umfrage: Mehrheit will Öl-Embargo gegen Russland beibehalten
Bericht: Commerzbank priorisiert Angestellte bei Übernahmeprüfung
Mineralölbranche stellt sich gegen Kartellrechtsverschärfung
Dax legt zu - Handel bleibt nervös
SPD will Parteizentrale verkleinern
Dax startet im Minus - Ölpreissprung schürt neue Zinssorgen
Söder will EU-Fördergelder für AKW-Comeback nutzen
Gasspeicher-Betreiber blicken sorgenvoll auf nächsten Winter
Steuerzahlerbund verlangt Mehrwertsteuer-Neuberechnung beim Benzin
Warnstreik: Flughafen BER stellt am Mittwoch Flugverkehr ein

Newsticker

13:35Umfrage: Mehrheit will Öl-Embargo gegen Russland beibehalten
13:21Linke stellt Antrag für "Übergewinnsteuer" gegen Mineralölkonzerne
13:11Forsa: Union baut Vorsprung auf AfD aus - Grüne vor SPD
12:51Investoren fordern Kurskorrektur vom neuen Vonovia-Chef
12:43OLG weist Klageerzwingung nach tödlichem SEK-Einsatz in Frankfurt ab
12:29Dax dreht ins Plus - ZEW-Index wie erwartet eingebrochen
12:20EU sichert Unterstützung für Reparatur der Druschba-Pipeline zu
12:01Arbeitsministerium lehnt Übernahme von Bürgergeldkosten in GKV ab
11:38Reiche will Spritpreis-Maßnahmenpaket bis Anfang April abschließen
11:05ZEW-Konjunkturerwartungen brechen wegen Nahost-Krieg ein
11:01++ EILMELDUNG ++ ZEW-Konjunkturerwartungen im März eingebrochen
10:45Israel meldet Tötung von Irans Sicherheitschef
10:44SPD-Fraktionsvize kritisiert Widersprüche bei Spritpreisen
10:28Neue bundesweite Razzia bei mutmaßlicher rechter Terrorgruppe
10:08Warken begrüßt Nachbesserungen für Hebammen

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.630 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, RWE und die Hannover Rück, am Ende Rheinmetall, die Deutsche Bank und Scout24. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FDP fordert von Ampel-Partnern Steuersenkungen für Unternehmen


Bijan Djir-Sarai (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die FDP fordert nach den Worten ihres Generalsekretärs Bijan Djir-Sarai von der Ampel eine Wende in der Wirtschaftspolitik mit Steuersenkungen für die Wirtschaft. "Wir haben enorme Energiepreise in Deutschland, und wir sind leider seit sehr, sehr vielen Jahren ein Hochsteuerland", sagte Djir-Sarai am Montag dem TV-Sender "Welt".

"Das sind wahnsinnig schlechte Rahmenbedingungen in Deutschland." Die von Parteichef Christian Lindner geforderte Wirtschaftswende brauche es zusätzlich zum Wachstumschancengesetz, "um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder fit zu machen für die Zukunft".

Als einen konkreten Punkt für die Wirtschaftswende benannte der FDP-Generalsekretär Steuersenkungen für die Wirtschaft: "Die Steuern, die wir haben, vor allem im Bereich der Körperschaftssteuer, führen dazu, dass unsere Unternehmen sich schwertun mit dem Thema Wettbewerbsfähigkeit."

Ein anderer Punkt sei eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts.

Wer im nächsten Jahr einen wirtschaftlichen Aufschwung wolle, müsse jetzt die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Djir-Sarai: "Der Aufschwung wird nicht vom Himmel fallen." Deswegen müsse sich diese Koalition mit diesen für die Zukunft des Landes zentralen Fragen beschäftigen. Dies gelte auch für den Bundeskanzler: "Er muss in so einer wichtigen Debatte für unser Land die führende Stimme sein."

Der FDP-Politiker warnte die Ampel-Partner davor, sich den Forderungen seiner Partei zu verschließen: "Es ist wichtig, dass die Koalitionspartner, vor allem die Grünen, verstehen, dass wir an der Stelle Fortschritte brauchen. Und sollte das nicht der Fall sein, dann haben wir ein großes Problem und müssen über weitere Maßnahmen nachdenken." Eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist nach Überzeugung Djir-Sarais auch im Interesse von Grünen und SPD: "Wer ökologische Transformation will, wer funktionierende soziale Sicherungssysteme will, braucht eine wirtschaftliche Grundlage."

Es gehe der FDP um diese wirtschaftliche Grundlage: "Das ist zentral für die Zukunft unseres Landes." Djir-Sarai erteilte erneut dem Vorschlag von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach einem Sondervermögen zur Unterstützung der Wirtschaft eine Absage: "Wer glaubt, dass wir in der jetzigen Situation beispielsweise Schulden machen, liegt aus meiner Sicht falsch."

Denn man könne doch nicht Schulden machen, um damit die Wirtschaft zu unterstützen: "Es wird doch nicht funktionieren, dass wir auf Pump versuchen, künstlich jetzt die Wirtschaft am Leben zu halten." Es gehe um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und um "Produktivität und nicht um erneute Schulden oder Subventionen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.02.2024 - 18:50 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung