Sonntag, 01. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Schavan mahnt zügige Konsequenzen aus Pisa-Ergebnissen an
Die frühere Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) mahnt zügige Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden deutscher Schüler in der Pisa-Studie 2023 an. Notwendig sei jetzt die "Bereitschaft zu verstehen, dass unsere Schulen - von der Zusammensetzung der Schülerschaft her - internationale Schulen sind", sagte sie der "Bild". "Keine noch so strenge Migrationspolitik wird daran etwas ändern, die Internationalität ist ein Merkmal moderner Gesellschaften." Die enge Vertraute der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mahnt mehr "bildungspolitische Klugheit" an, "Prioritäten des Lernens entsprechend der internationalen Schülerschaft zu setzen und die Schulen dafür zu gewinnen". "Dazu gehören Klärungen: zum Erwerb der deutschen Sprache vor Schulbeginn, zum Beispiel Sprachpaten und Lesepaten, zur Rolle der Muttersprachen als einer zusätzlichen Kompetenz, zur Stabilisierung der Grundschulen mit mehr Verbindlichkeit des Lernens und der Förderung von Musik, Kunst und Kreativität, die wichtige Faktoren für erfolgreiches Lernen sind - Bewegung übrigens auch." Schavan sagte der "Bild" weiter: "Dafür gibt es Konzepte seit 20 Jahren." Zugleich fordert Schavan eine "Offensive, um akademisch gebildete Menschen aus Zuwandererfamilien für den Lehrerberuf zu gewinnen". Die Lehrerkollegien müssten internationaler werden. Dafür eigneten sich duale pädagogische Studiengänge in allen Ländern in Deutschland. Zudem ruft Schavan nach einer "Entscheidung in den 16 Ländern, Bildungspolitik als Herzstück der Landespolitik zu werten". Diese müssten mit Kommunen und dem Bund nun "zügig" eine Strategie "Internationale Schule" entwickeln. Die Begeisterung für Bildung in der Gesellschaft sei "eine Voraussetzung für die Bildungsrepublik Deutschland und für Qualität in den Schulen". "Das kostet kein Geld, gleichwohl Zeit mit Kindern, in der Erwachsene ihre Begeisterung für Lernen und Schule mit ihnen teilen", sagte Schavan. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 07.12.2023 - 12:55 Uhr
Andere News
Solvang in Kalifornien: Wie die Anwohner von Klein-Dänemark auf den Grönland-Konflikt blicken
Handball-EM 2026: Deutschland gegen Dänemark – Live-Kommentar zum Finale
Erziehung: Vater IT-Manager, Kinder ohne Handy, Familie glücklich?
Donald Trump und sein wilder Januar: Ist der Mad King gar nicht so verrückt?
| ||