Donnerstag, 22. Februar 2024
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ampel gibt weniger Geld für Verwaltungsdigitalisierung aus
Rekordstand bei Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Wirtschaftsweise Grimm "erstaunt" über Kritik von Kollegen
Ifo: Russland umgeht Sanktionen über GUS-Länder und Türkei
EU einigt sich auf neue Russland-Sanktionen
Berichte: Tuchel verlässt FC Bayern am Saisonende
Studie: Rechtspopulismus macht Städte unattraktiver
Dax legt zu - Warten auf Nvidia-Quartalszahlen
Bund und Länder einigen sich auf Krankenhaustransparenzgesetz
Wirtschaftsbericht: VZBV für mehr Schutz vor Inflation

Newsticker

07:15Ampel gibt weniger Geld für Verwaltungsdigitalisierung aus
06:59Unionsparteien wollen Maaßens "Schnuppermitglieder" ausschließen
06:33NRW prüft Entlastung von Lehrern durch Schulmanager
06:07Klöckner wittert politische Motive für Aufstand gegen Grimm
01:00VdK pocht auf Abschaffung der privaten Pflegeversicherung
00:01Steuereinnahmen legen zu Jahresbeginn deutlich zu
00:00Lindner will Plan für Steuerklassen-Reform vorlegen
00:00Richterbund fürchtet Überlastung der Justiz durch Cannabisgesetz
00:00Wadephul wirbt um Zustimmung für Taurus-Antrag der Union
00:00Heusgen plädiert für Taurus-Lieferungen an die Ukraine
00:00Verband rechnet mit bis zu 4.000 Cannabis-Clubs binnen Jahresfrist
22:58Bund und Länder einigen sich auf Krankenhaustransparenzgesetz
22:14US-Börsen uneinheitlich - Fed bremst Zinshoffnungen
21:23Truger verteidigt Kritik an Grimm
21:01Steinmeier wirbt für Friedensperspektive im Ukrainekrieg

Brse

Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.942 Punkten berechnet, ein Minus in Hhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die grten Verluste gab es Bayer. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet leicht im Minus - Hoffnung auf Zinssenkungen


Anzeigetafel in der Frankfurter Brse / Foto: ber dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.620 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. Am unteren Ende des Tableaus kursierten Zalando, Siemens Energy und Continental.

Ein Analyst hatte die Papiere des Automobilzulieferers in seinen Kaufempfehlungen zuletzt herabgestuft. Von der Spitze grte unterdessen MTU. Bei deren Aktien war das Kursziel angehoben worden. Die Hoffnung auf deutliche geldpolitische Lockerung durch die Europische Zentralbank im kommenden Jahr trieb den Dax in den vergangenen Tagen zu neuen Allzeithochs. "Auch als die Wall Street bereits zur Schwche neigte, stiegen die Kurse in Frankfurt weiter", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Eine Bewegung, die sehr stark fr einen Short Squeeze spricht, in dem nun vielleicht auch die letzten Leerverkufer aus ihren Positionen gedrngt wurden." Anleger erwarteten jetzt fr 2024 sechs Zinssenkungen durch die EZB zu je 25 Basispunkten. "Das wre vor gerade mal drei Wochen noch undenkbar gewesen." Whrend die Politik weiterhin vor der Bedrohung durch die Inflation warne, deuteten eine Reihe von geldpolitischen Kommentaren aus den Kreisen des EZB-Rats in den letzten Tagen darauf hin, dass weitere Anhebungen der Leitzinsen auf ber vier Prozent nicht ntig sein wrden. "Der Markt preist aktuell eine fast 90-prozentige Chance ein, dass der Lockerungszyklus der EZB bereits zwischen Januar und Mrz 2024 beginnt", so der Marktexperte. "Allerdings drfte auch bei der Senkung der Leitzinsen die US-Notenbank Fed den Ton angeben", ergnzte er. Die EZB werde kaum im Alleingang die Leitzinsen senken und schon gar nicht schneller als die Fed. Die Markterwartungen hinsichtlich dessen, was zinstechnisch 2024 mglich sei, trgen gerade bertriebene Zge. "Selbst wenn es zu diesem Idealszenario kommen sollte, ist es ein Wagnis, bereits jetzt mit absoluter Sicherheit auf die beste aller Brsenwelten zu spekulieren." Das wollten Anleger aber im Moment nicht hren, und die Kursentwicklung im Dax habe ihnen in den vergangenen Wochen recht gegeben. "Aktienkurse tendieren aber zuweilen dazu, auch Fehler zu belohnen, das darf man an der Brse nie vergessen", so Stanzl weiter. Wer in euphorischen Phasen zu gierig werde, sei in der Vergangenheit oft bestraft worden. "Nach der nur freiwilligen Empfehlung ber Frdermengenkrzungen innerhalb der Opec+ ist der russische Prsident Putin nun nach Saudi-Arabien aufgebrochen: Es ist gut mglich, dass die enge Kooperation zwischen den beiden Lndern zu einer greren, verpflichtenden Frdermengenkrzung fhren wird, nachdem der bisher nur auf freiwilliger Basis beschlossene zustzliche Cut nicht dazu beigetragen hat, den lpreis zu stabilisieren." Der Versuch der USA, Russland auf dem lmarkt zu isolieren, sei gescheitert, sagte Stanzl. Die europische Gemeinschaftswhrung tendierte am Donnerstagmorgen etwas strker. Ein Euro kostete 1,0779 US-Dollar (+0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fr 0,9277 Euro zu haben. Der lpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 74,84 US-Dollar, das waren 54 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.12.2023 - 09:32 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklrung