Mittwoch, 11. März 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Dienstag hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.969 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax unter Schwankungen deutlich im Plus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Studie: Textilien aus Zwangsarbeit gelangen weiter in die EU
Große Textilkonzerne haben einer neuen Studie zufolge weiterhin ein "hohes Risiko", dass Teile ihrer Produkte durch Zwangsarbeit in der chinesischen Uiguren-Provinz Xinjiang hergestellt worden sein könnten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". "Eine beträchtliche Menge an Kleidungsstücken, die durch uigurische Zwangsarbeit gefärbt sind, gelangen ohne Einschränkung in die EU", schreiben die Studienautoren um den uigurischen Politikwissenschaftler Yalkun Uluyol von der Sheffield Hallam University in England. Sie haben die Lieferketten von vier chinesischen Textilfirmen untersucht und sind dabei auf Hinweise für Zwangsarbeit gestoßen. So würden diese Firmen laut eigenen Berichten etwa an staatlichen "Armutsbekämpfungsprogrammen" teilnehmen, was nach Ansicht vieler Experten ein Euphemismus für Zwangsarbeit ist. Mittels Zolldaten und anderer öffentlich einsehbarer Quellen konnten die Forscher zudem Geschäftsbeziehungen zwischen drei chinesischen Firmen und insgesamt 39 internationalen Marken feststellen. Die von der SZ kontaktierten Marken räumten die Beziehungen teilweise ein, stritten aber jede Verbindung zu Zwangsarbeit ab. Finanziert wurde die Studie von der linken S&D-Fraktion im EU-Parlament. Diese hofft, dadurch die Verabschiedung des EU-Lieferkettengesetzes zu beschleunigen. Dieses sieht schärfere Prüfpflichten für Unternehmen vor. Die letzten Details werden derzeit noch zwischen den EU-Institutionen verhandelt. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.12.2023 - 11:10 Uhr
Andere News
Außenminister in Israel und am Golf: Und plötzlich muss der Außenminister Wadephul rennen
Irankrieg: Trump warnt Iran vor Verminung der Straße von Hormus
Straße von Hormus: Verwirrung um Tanker-Eskorte nach Tweet von US-Energieminister
Zwei weitere iranische Teammitglieder erhalten Asyl in Australien
| ||