Donnerstag, 14. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kabinett beschließt Reform des Heizungsgesetzes
AfD Baden-Württemberg schlägt Hagel als Ministerpräsident vor
Dax startet freundlich - Merck-Aktien gefragt
Gericht hält Verpackung kleinerer Milka-Tafeln für irreführend
Cem Özdemir zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt
Trump zu Staatsbesuch in China eingetroffen
Fahimi begrüßt Gesprächsankündigung der Regierung
Dax legt zu - Handelsvolumen bleibt dünn
Studie: Väter übernehmen weniger Versorgungstätigkeiten für Kinder
Banaszak ruft Männer zum Einsatz gegen Männergewalt auf

Newsticker

08:00Notfallvorsorge kostet Haushalte im Schnitt 900 Euro
06:00Merkel plant Stipendium für benachteiligte Jugendliche
06:00Merkel mahnt Anschlusslösung bei Rente an
01:00Städte- und Gemeindebund fordert mehr Pragmatismus von Regierung
01:00Handwerkspräsident fordert Reformen von der Regierung
01:00Pharmaverband kritisiert Warkens Gesetz zur Kassen-Stabilisierung
00:00Banaszak ruft Männer zum Einsatz gegen Männergewalt auf
00:00Grüne fordern höheren Spitzensteuersatz
00:00Rehlinger fordert höhere Belastungen für Spitzenverdiener
00:00Studie: Tankrabatt wird nahezu vollständig weitergegeben
00:00Normenkontrollrat kritisiert neues Heizungsgesetz
22:21US-Börsen uneinheitlich - Anleger blicken auf Trump-Xi-Treffen
21:50Özdemir will sich von Berlin "abheben"
21:41Maduros Sohn räumt Versagen des Chavismo ein
21:09Trump-Kandidat Warsh vom US-Senat als neuer Fed-Chef bestätigt

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.137 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Scout24 und Merck, am Ende SAP, Rheinmetall und FMC. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Unternehmensnachfolge: Interesse so gering wie noch nie


Büros (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kurz vor dem Ruhestand stehenden Unternehmern fällt es immer schwerer, eine geeignete Nachfolgelösung für ihren Betrieb zu finden. Das geht aus dem neuen Report Unternehmensnachfolge der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Für die Erhebung wurden rund 24.000 Kontakte der deutschen Kammern aus dem vergangenen Jahr ausgewertet.

Demnach kamen auf 6.792 Senior-Chefs auf Nachfolgesuche nur noch 2.017 Interessenten. Das sei ein historisches Tief seit Beginn der Statistik im Jahr 2007, so die DIHK. Vor allem in den östlichen Bundesländern (mit Berlin) ist die Suche herausfordernd: Dort kommen auf einen Interessenten fast vier Firmen, die auf Nachfolgesuche sind. Im Westen liegt das Verhältnis bei 3,2 zu 1, in Gesamtdeutschland bei 3,37 zu 1. Weil niemand übernehmen will, denkt dem Report zufolge gut ein Viertel der Senior-Chefs darüber nach, einfach zu schließen. Hochgerechnet auf sämtliche Inhaber ab 60 Jahren könnten in den kommenden fünf Jahren etwa eine Viertelmillion Unternehmen von solchen Schließungen betroffen sein, so die Kammer. DIHK-Präsident Peter Adrian nannte die neuen Zahlen "einschneidende Entwicklungen für den Standort Deutschland". "Immer mehr Unternehmen - gerade kleine und mittlere - verschwinden so und hinterlassen Lücken in Wirtschaft und Gesellschaft", erklärte er. Im Gespräch mit den Funke-Zeitungen bemängelte Adrian zudem den öffentlichen Ansehensverlust von Unternehmern. "Wenn ich sonntags den ‚Tatort‘ schaue, wird der Firmenchef dort eher als schräg oder dubios dargestellt", sagte er. Der Ökonom Marcel Fratzscher sagte mit Blick auf die Studie, es sei für Deutschland gesamtwirtschaftlich nicht problematisch, wenn einige Unternehmen schließen, weil keine Nachfolge gefunden wurde. "Seit längerer Zeit wollen immer weniger junge Menschen sich selbstständig machen und die damit verbundenen Risiken eingehen. Zudem wollen immer mehr Selbstständige ihre eigenen Ideen verfolgen und nicht lediglich ein bestehendes Unternehmen übernehmen", so der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Um mehr junge Leute für eine Nachfolge zu bewegen, sei es an den Unternehmern selbst, ihren Betrieb so aufzustellen, dass dieser attraktiv genug sei, um das damit verbundene unternehmerische Risiko einzugehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 06.12.2023 - 09:27 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung