Sonntag, 04. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Merz überraschend in die Ukraine gereist
Bahn bietet Familienticket dauerhaft an
EU-Asylanträge sinken um fast ein Viertel
Oktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
Polizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest
Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest
Flugzeugabsturz bei Heilbronn - zwei Tote vermutet
Wolf warnt BSW vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt
Halbvolle Gasspeicher: Linke will 150 Euro Energiekrisengeld
Verstappen siegt bei Großem Preis von Bahrain in Malaysia

Newsticker

20:20Schulze schließt CDU-Zusammenarbeit mit AfD aus
20:08Merz schließt Gespräch mit Putin bei G20 nicht aus
18:55Konrad-Adenauer-Stiftung: AfD verhält sich verfassungsfeindlich
18:19Merz sichert Ukraine umfassende Unterstützung zu
17:18Bericht: Großunternehmen umgehen Mitbestimmung zunehmend
16:53Reformdebatte: SPD kontert Blockadevorwürfe aus der Union
16:00Polenz kritisiert Rheins Vorstoß zu AfD-Ausschussvorsitzen
15:38Bericht: Ukraine fehlen 2027 bis zu 70 Milliarden Euro
15:18Polizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest
14:26Grüne pochen auf Vorgehen gegen russische Schattenflotte
13:31Oktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
13:22Merz fordert in Kiew von Putin Ende des "sinnlosen Kriegs"
13:04Flugzeugabsturz bei Heilbronn - zwei Tote vermutet
12:29Verstappen siegt bei Großem Preis von Bahrain in Malaysia
12:22Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Strahlenschutzamt rät Schwangeren und Kindern von Paranüssen ab


Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor Beginn der Adventszeit hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Teilen der Bevölkerung vom Verzehr von Paranüssen abgeraten. "Kinder, Jugendliche, werdende und stillende Mütter sollten vorsorglich auf Paranüsse verzichten", sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Dienstag. Paranüsse können ungewöhnlich hohe Mengen an radioaktivem Radium enthalten - ein Sonderfall im Vergleich zu anderen, insbesondere heimischen Nussarten.

Für Erwachsene sei es unbedenklich, Paranüsse in Maßen zu verzehren, so das Bundesamt. Die Strahlendosis, die dadurch für sie entstehe, sei gering. Bei Kindern könne die gleiche Menge an Paranüssen zu einer deutlich höheren Strahlendosis führen als bei einer erwachsenen Person. Das liegt dem Strahlenschutzamt zufolge nicht nur daran, dass sich der menschliche Körper und sein Stoffwechsel mit dem Lebensalter ändern. Radium lagerten sich wie Kalzium in Zähne und Knochen ein - und die seien bei Kindern noch im Aufbau, so das BfS. Über Plazenta und Muttermilch könnten zudem ungeborene Kinder und Säuglinge den radioaktiven Stoff aufnehmen. "Wenn Kinder Paranüsse nur gelegentlich essen, geht es auch bei ihnen um vergleichsweise kleine Strahlendosen. Deswegen mag der Rat zur Vorsicht übertrieben klingen. Aber Kinder brauchen besonderen Schutz, auch vor unnötiger Strahlung", sagte Paulini. "Kinder reagieren empfindlicher auf Strahlung als Erwachsene. Anders als Erwachsene können sie sich oft auch kein eigenes Urteil über das mögliche Risiko bilden und eigenverantwortlich entscheiden." Radium ist ein radioaktives Element, das natürlich in Böden vorkommt. Paranussbäume können es mit ihren Wurzeln aufnehmen und bis in die Nüsse transportieren. Die Heimat dieser Urwaldriesen sind die tropischen Regenwälder Südamerikas. Dort gibt es zum Teil Böden, die große Mengen an Radium enthalten. Mit der Nahrung nimmt jeder Mensch in Deutschland natürlich vorkommende radioaktive Stoffe auf. Bei durchschnittlichen Essgewohnheiten entsteht laut dem Bundesamt für Strahlenschutz dadurch eine vergleichsweise geringe jährliche Strahlendosis von rund 300 Mikrosievert. Bereits der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen an Paranüssen kann diesen Wert merklich erhöhen, wie das BfS berechnet: Wer als erwachsener Mensch zum Beispiel ein Jahr lang im Schnitt täglich zwei Paranüsse isst, erhält demnach eine zusätzliche Strahlendosis von rund 160 Mikrosievert. Würde ein Kind im zweiten Lebensjahr dieselbe Menge an Paranüssen zu sich nehmen, läge die zusätzliche Strahlendosis unter anderem wegen des deutlich anderen Körperbaus und des unterschiedlichen Stoffwechsels bei rund 1.000 Mikrosievert - also etwa sechsmal so hoch. Berücksichtigt man alle natürlich vorkommenden Strahlungsquellen, ist die Bevölkerung in Deutschland einer durchschnittlichen Strahlendosis von 2.100 Mikrosievert im Jahr ausgesetzt, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.11.2023 - 16:55 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung