Dienstag, 30. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet leicht im Plus - Iran-Krieg rückt in den Hintergrund
Piloten sprechen Ryanair das Misstrauen aus
Dax am Mittag kaum verändert - Investoren halten sich zurück
Berichte: Mehrere Tote nach Schüssen im niedersächsischen Stade
Ifo: Tankrabatt nicht vollständig weitergegeben
Dax im Minus - Telekom unter Druck
Bruttoinvestitionen des Staates steigen deutlich
Deutschland schickt weitere Helfer nach Venezuela
BDI und Gewerkschaften fordern Aufbruch vor Koalitionsausschuss
VBE warnt vor überhitzten Kitas und Schulen

Newsticker

05:56Marokko gewinnt WM-Sechzehntelfinale gegen Niederlande
05:00Koch rät Union zu Kompromiss bei Reichensteuer
05:00Bundesregierung plant Zuckersteuer statt Zuckerabgabe
01:36WM-Aus für Deutschland im Sechzehntelfinale gegen Paraguay
01:28++ EILMELDUNG ++ Deutschland verliert Sechzehntelfinale gegen Paraguay
01:00Ministerpräsident Schulze: Tankrabatt hat Wirkung erzielt
01:00Rentenkommission verteidigt Absage an Rente nach Beitragsjahren
01:00Schwesig fordert Entlastungen nach Ende des Tankrabatts
01:00Bundeswehr verstärkt Präsenz an Schulen
01:00Ploß fordert Freibad-Offensive mit Infrastruktur-Milliarden
01:00Bas kündigt hartes Vorgehen gegen Sozialleistungsmissbrauch an
01:00Wirtschaftsrat fordert Abfindungsoption für Spitzenverdiener
01:00Schnitzer unterstützt mehr Vätermonate beim Elterngeld
00:01Mehrheit hält Rentenreform-Vorschläge für unausgewogen
00:00Verfassungsschutz warnt vor fremden Geheimdiensten in Deutschland

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.626 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Strahlenschutzamt rät Schwangeren und Kindern von Paranüssen ab


Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor Beginn der Adventszeit hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Teilen der Bevölkerung vom Verzehr von Paranüssen abgeraten. "Kinder, Jugendliche, werdende und stillende Mütter sollten vorsorglich auf Paranüsse verzichten", sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Dienstag. Paranüsse können ungewöhnlich hohe Mengen an radioaktivem Radium enthalten - ein Sonderfall im Vergleich zu anderen, insbesondere heimischen Nussarten.

Für Erwachsene sei es unbedenklich, Paranüsse in Maßen zu verzehren, so das Bundesamt. Die Strahlendosis, die dadurch für sie entstehe, sei gering. Bei Kindern könne die gleiche Menge an Paranüssen zu einer deutlich höheren Strahlendosis führen als bei einer erwachsenen Person. Das liegt dem Strahlenschutzamt zufolge nicht nur daran, dass sich der menschliche Körper und sein Stoffwechsel mit dem Lebensalter ändern. Radium lagerten sich wie Kalzium in Zähne und Knochen ein - und die seien bei Kindern noch im Aufbau, so das BfS. Über Plazenta und Muttermilch könnten zudem ungeborene Kinder und Säuglinge den radioaktiven Stoff aufnehmen. "Wenn Kinder Paranüsse nur gelegentlich essen, geht es auch bei ihnen um vergleichsweise kleine Strahlendosen. Deswegen mag der Rat zur Vorsicht übertrieben klingen. Aber Kinder brauchen besonderen Schutz, auch vor unnötiger Strahlung", sagte Paulini. "Kinder reagieren empfindlicher auf Strahlung als Erwachsene. Anders als Erwachsene können sie sich oft auch kein eigenes Urteil über das mögliche Risiko bilden und eigenverantwortlich entscheiden." Radium ist ein radioaktives Element, das natürlich in Böden vorkommt. Paranussbäume können es mit ihren Wurzeln aufnehmen und bis in die Nüsse transportieren. Die Heimat dieser Urwaldriesen sind die tropischen Regenwälder Südamerikas. Dort gibt es zum Teil Böden, die große Mengen an Radium enthalten. Mit der Nahrung nimmt jeder Mensch in Deutschland natürlich vorkommende radioaktive Stoffe auf. Bei durchschnittlichen Essgewohnheiten entsteht laut dem Bundesamt für Strahlenschutz dadurch eine vergleichsweise geringe jährliche Strahlendosis von rund 300 Mikrosievert. Bereits der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen an Paranüssen kann diesen Wert merklich erhöhen, wie das BfS berechnet: Wer als erwachsener Mensch zum Beispiel ein Jahr lang im Schnitt täglich zwei Paranüsse isst, erhält demnach eine zusätzliche Strahlendosis von rund 160 Mikrosievert. Würde ein Kind im zweiten Lebensjahr dieselbe Menge an Paranüssen zu sich nehmen, läge die zusätzliche Strahlendosis unter anderem wegen des deutlich anderen Körperbaus und des unterschiedlichen Stoffwechsels bei rund 1.000 Mikrosievert - also etwa sechsmal so hoch. Berücksichtigt man alle natürlich vorkommenden Strahlungsquellen, ist die Bevölkerung in Deutschland einer durchschnittlichen Strahlendosis von 2.100 Mikrosievert im Jahr ausgesetzt, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.11.2023 - 16:55 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung