Montag, 07. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Siegmund will auch einzelnen Abgeordneten "die Hand ausstrecken"
Rufe nach Schulze-Rücktritt nach Wahldesaster
BSW jetzt auch in ZDF-Hochrechnung bei 5,1 Prozent
Schulze will am Montag "Verfahrensvorschlag" machen
Ergebnis: AfD in Sachsen-Anhalt bei 43,8 Prozent - BSW drin
BSW in ARD-Hochrechnung jetzt bei 5,1 Prozent
Bundesregierung erwartet keine schnelle Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt
Dax am Mittag weiter im Minus - Anleger halten sich zurück
Evers schließt Zusammenarbeit mit Linken aus
CDU laut Merz "ernsthaft in Gefahr"

Newsticker

18:45Bundesregierung will EU-Verpackungsverordnung lockern
18:27Krach fordert "soziale Wende" nach AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt
18:02Chrupalla: Siegmund "vielleicht sogar kompromissbereit"
17:44Dax leicht im Minus - US-Feiertag sorgt für ruhigen Handel
17:09Union lehnt neue Debatte über Reformen nach Sachsen-Anhalt-Wahl ab
16:44Schwesig fordert Kurswechsel von Merz und Bundesregierung
16:37Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
15:33VDA-Chefin: Industrie kann in Europa nicht mehr wachsen
14:55Innenministerium zieht Konsequenzen nach Passbetrug durch Chinesen
14:41Kretschmer: CDU braucht Ruck über Parteigrenzen
14:39Von der Leyen kündigt Millioneninvestitionen in Grönland an
14:24CDU laut Merz "ernsthaft in Gefahr"
14:22SPD will nach Sachsen-Anhalt-Wahl nochmal über Reformkurs sprechen
13:55Merz verspricht nach Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt "Konsequenzen"
13:33Linke hält CDU-Zukunft in Sachsen-Anhalt für unklar

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax leicht nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.006 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Strahlenschutzamt rät Schwangeren und Kindern von Paranüssen ab


Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor Beginn der Adventszeit hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Teilen der Bevölkerung vom Verzehr von Paranüssen abgeraten. "Kinder, Jugendliche, werdende und stillende Mütter sollten vorsorglich auf Paranüsse verzichten", sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Dienstag. Paranüsse können ungewöhnlich hohe Mengen an radioaktivem Radium enthalten - ein Sonderfall im Vergleich zu anderen, insbesondere heimischen Nussarten.

Für Erwachsene sei es unbedenklich, Paranüsse in Maßen zu verzehren, so das Bundesamt. Die Strahlendosis, die dadurch für sie entstehe, sei gering. Bei Kindern könne die gleiche Menge an Paranüssen zu einer deutlich höheren Strahlendosis führen als bei einer erwachsenen Person. Das liegt dem Strahlenschutzamt zufolge nicht nur daran, dass sich der menschliche Körper und sein Stoffwechsel mit dem Lebensalter ändern. Radium lagerten sich wie Kalzium in Zähne und Knochen ein - und die seien bei Kindern noch im Aufbau, so das BfS. Über Plazenta und Muttermilch könnten zudem ungeborene Kinder und Säuglinge den radioaktiven Stoff aufnehmen. "Wenn Kinder Paranüsse nur gelegentlich essen, geht es auch bei ihnen um vergleichsweise kleine Strahlendosen. Deswegen mag der Rat zur Vorsicht übertrieben klingen. Aber Kinder brauchen besonderen Schutz, auch vor unnötiger Strahlung", sagte Paulini. "Kinder reagieren empfindlicher auf Strahlung als Erwachsene. Anders als Erwachsene können sie sich oft auch kein eigenes Urteil über das mögliche Risiko bilden und eigenverantwortlich entscheiden." Radium ist ein radioaktives Element, das natürlich in Böden vorkommt. Paranussbäume können es mit ihren Wurzeln aufnehmen und bis in die Nüsse transportieren. Die Heimat dieser Urwaldriesen sind die tropischen Regenwälder Südamerikas. Dort gibt es zum Teil Böden, die große Mengen an Radium enthalten. Mit der Nahrung nimmt jeder Mensch in Deutschland natürlich vorkommende radioaktive Stoffe auf. Bei durchschnittlichen Essgewohnheiten entsteht laut dem Bundesamt für Strahlenschutz dadurch eine vergleichsweise geringe jährliche Strahlendosis von rund 300 Mikrosievert. Bereits der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen an Paranüssen kann diesen Wert merklich erhöhen, wie das BfS berechnet: Wer als erwachsener Mensch zum Beispiel ein Jahr lang im Schnitt täglich zwei Paranüsse isst, erhält demnach eine zusätzliche Strahlendosis von rund 160 Mikrosievert. Würde ein Kind im zweiten Lebensjahr dieselbe Menge an Paranüssen zu sich nehmen, läge die zusätzliche Strahlendosis unter anderem wegen des deutlich anderen Körperbaus und des unterschiedlichen Stoffwechsels bei rund 1.000 Mikrosievert - also etwa sechsmal so hoch. Berücksichtigt man alle natürlich vorkommenden Strahlungsquellen, ist die Bevölkerung in Deutschland einer durchschnittlichen Strahlendosis von 2.100 Mikrosievert im Jahr ausgesetzt, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.11.2023 - 16:55 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung