Freitag, 19. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Türkische Gemeinde kritisiert monatelange Wartezeiten für Visa
Im letzten Jahr 385 Straftaten im Bundestag
Fußball-WM: Kanada gewinnt haushoch gegen Katar
Dax lässt geringfügig nach - Öl und Gas teurer
Erzeugerpreise im Mai deutlich gestiegen
Speicherchip-Markt soll sich 2026 vervierfachen
Datev: Aktivrente steigert Beschäftigung von Rentnern
Dax bleibt am Mittag im Plus - Verfallstermin dominiert Handel
Gespräche zwischen USA und Iran in der Schweiz verschoben
Bericht: EU bereitet Zölle auf chinesische Hybridautos vor

Newsticker

21:16BCG: Europäer halten 12 Billionen Euro als Bankeinlagen und Bargeld
20:47De Vries warnt nach Brandanschlag auf sein Auto vor Linksextremen
20:20Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (19.06.2026)
20:10Forschungsministerium verlangt Aufklärung von Cispa
19:17Syrien: Auswärtiges Amt erreicht Freilassung deutscher Journalistin
19:00Linke will nicht mit Union für "AfD-Politik" kooperieren
18:43Sachsens Innenminister will Milliarden-Hilfe für zivile Verteidigung
18:22Uniper bereit für Reprivatisierung
18:09Bundeswehr rückt bei Litauen-Brigade von reiner Freiwilligkeit ab
17:45Dax lässt geringfügig nach - Öl und Gas teurer
17:38Linke kritisiert geplante Wohngeld-Kürzung scharf
17:00Innenminister uneins über Zukunft von 500.000 Syrern in Deutschland
16:37Merz zieht nach EU-Rat gemischte Bilanz - Schuldenstreit ungelöst
16:26Wohngeld-Kürzung: Jeder dritte Haushalt soll Anspruch verlieren
16:13Bericht: Geplanter Anschlag in Bayern vereitelt

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Zugewinne ab und rutschte schließlich ins Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Strahlenschutzamt rät Schwangeren und Kindern von Paranüssen ab


Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor Beginn der Adventszeit hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Teilen der Bevölkerung vom Verzehr von Paranüssen abgeraten. "Kinder, Jugendliche, werdende und stillende Mütter sollten vorsorglich auf Paranüsse verzichten", sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Dienstag. Paranüsse können ungewöhnlich hohe Mengen an radioaktivem Radium enthalten - ein Sonderfall im Vergleich zu anderen, insbesondere heimischen Nussarten.

Für Erwachsene sei es unbedenklich, Paranüsse in Maßen zu verzehren, so das Bundesamt. Die Strahlendosis, die dadurch für sie entstehe, sei gering. Bei Kindern könne die gleiche Menge an Paranüssen zu einer deutlich höheren Strahlendosis führen als bei einer erwachsenen Person. Das liegt dem Strahlenschutzamt zufolge nicht nur daran, dass sich der menschliche Körper und sein Stoffwechsel mit dem Lebensalter ändern. Radium lagerten sich wie Kalzium in Zähne und Knochen ein - und die seien bei Kindern noch im Aufbau, so das BfS. Über Plazenta und Muttermilch könnten zudem ungeborene Kinder und Säuglinge den radioaktiven Stoff aufnehmen. "Wenn Kinder Paranüsse nur gelegentlich essen, geht es auch bei ihnen um vergleichsweise kleine Strahlendosen. Deswegen mag der Rat zur Vorsicht übertrieben klingen. Aber Kinder brauchen besonderen Schutz, auch vor unnötiger Strahlung", sagte Paulini. "Kinder reagieren empfindlicher auf Strahlung als Erwachsene. Anders als Erwachsene können sie sich oft auch kein eigenes Urteil über das mögliche Risiko bilden und eigenverantwortlich entscheiden." Radium ist ein radioaktives Element, das natürlich in Böden vorkommt. Paranussbäume können es mit ihren Wurzeln aufnehmen und bis in die Nüsse transportieren. Die Heimat dieser Urwaldriesen sind die tropischen Regenwälder Südamerikas. Dort gibt es zum Teil Böden, die große Mengen an Radium enthalten. Mit der Nahrung nimmt jeder Mensch in Deutschland natürlich vorkommende radioaktive Stoffe auf. Bei durchschnittlichen Essgewohnheiten entsteht laut dem Bundesamt für Strahlenschutz dadurch eine vergleichsweise geringe jährliche Strahlendosis von rund 300 Mikrosievert. Bereits der regelmäßige Verzehr kleiner Mengen an Paranüssen kann diesen Wert merklich erhöhen, wie das BfS berechnet: Wer als erwachsener Mensch zum Beispiel ein Jahr lang im Schnitt täglich zwei Paranüsse isst, erhält demnach eine zusätzliche Strahlendosis von rund 160 Mikrosievert. Würde ein Kind im zweiten Lebensjahr dieselbe Menge an Paranüssen zu sich nehmen, läge die zusätzliche Strahlendosis unter anderem wegen des deutlich anderen Körperbaus und des unterschiedlichen Stoffwechsels bei rund 1.000 Mikrosievert - also etwa sechsmal so hoch. Berücksichtigt man alle natürlich vorkommenden Strahlungsquellen, ist die Bevölkerung in Deutschland einer durchschnittlichen Strahlendosis von 2.100 Mikrosievert im Jahr ausgesetzt, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.11.2023 - 16:55 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung