Mittwoch, 11. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesumweltminister lehnt von der Leyens neuen Atomkurs ab
USA und Kanada erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an
Dax legt kräftig zu - Infineon und Bayer gefragt
Weimer sagt Verleihung von Buchhandlungspreis ab
GKV-Ausgaben steigen erneut deutlich stärker als die Einnahmen
VC ruft am Donnerstag und Freitag zu Streiks bei Lufthansa auf
Dax setzt Erholungskurs am Mittag fort - Infineon vorn
Richterbund fürchtet Scheitern von Gewaltschutzgesetz
Linke fordert VW-Vorstand zur Weitergabe von Boni an Belegschaft auf
Grüne sprechen sich gegen "Teilzeit-Ministerpräsidentschaft" aus

Newsticker

11:46Fast jedes Unternehmen beschäftigt sich mit KI
11:39Bundeskabinett beschließt Medizinregistergesetz
11:34CSU widerspricht Merz und fordert Neubau von kleinen Kernreaktoren
11:27CSU verliert bei Kommunalwahl in Bayern etwas - AfD legt zu
10:55Länderübergreifende Razzien gegen rechten Verlag
10:41Experte: Öl könnte nach dem Krieg 20 Prozent teurer sein
10:10Bahnstrecke Hamburg-Berlin erst Mitte Juni wieder regulär befahrbar
10:01Spritpreise erneut massiv gestiegen
09:51Von der Leyen will Energierechnung der Bürger verringern
09:39BGH: Keine Abgabe unbefüllter E-Zigaretten-Tanks an Minderjährige
09:32Dax startet im Minus - Nachrichtenlage bleibt volatil
09:02CDU pocht auf "harte Schuldenbremse"
08:25Beherbergungsbetriebe verzeichnen im Januar mehr Übernachtungen
08:13Schülerzahl steigt viertes Jahr in Folge
08:08Inflationsrate von 1,9 Prozent im Februar bestätigt

Börse

Der Dax ist am Mittwochmorgen mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.675 Punkten berechnet, und damit 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Merck und FMC, am Ende Henkel, Rheinmetall und SAP. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Kirschernte fällt 2023 unterdurchschnittlich aus


Kirschen im Supermarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die deutschen Baumobstbetriebe haben im Sommer 2023 eine unterdurchschnittliche Kirschernte erzielt. Insgesamt 40.200 Tonnen Kirschen geerntet und damit etwa 8.500 Tonnen oder 17,5 Prozent weniger als im überdurchschnittlichen Erntejahr 2022, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach letzten Schätzungen am Donnerstag mit. Gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2022 von 47.100 Tonnen fiel die Kirschernte 2023 um 14,7 Prozent geringer aus.

Zudem wurde die erste vorläufige Ernteschätzung zum Stichtag 10. Juni 2023 (45.400 Tonnen) deutlich unterschritten: Gründe für die geringere Ernte waren eine frühe Blütezeit und regional aufgetretene Spätfröste, die einen negativen Einfluss auf die Früchte hatten. Schädlingsbefall und lokale Unwetter mit Starkregen führten ebenfalls zu Ertragseinbußen. Die endgültige Schätzung der Süßkirschenernte 2023 ergab 32.400 Tonnen, damit lag die Erntemenge 6.100 Tonnen oder 15,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt von 33.300 Tonnen verzeichneten die Baumobstbetriebe einen Rückgang um 900 Tonnen oder 2,8 Prozent. Süßkirschen werden in Deutschland auf einer Fläche von 5.700 Hektar angebaut. Dabei ist Baden-Württemberg mit 2.600 Hektar das bedeutendste Bundesland für den heimischen Süßkirschenanbau und produzierte 2023 mit 13.800 Tonnen rund 42,5 Prozent der beliebten Früchte. An zweiter Stelle liegt Niedersachsen mit einer Süßkirschenernte von 5.000 Tonnen auf einer Fläche von 500 Hektar, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit einer Ernte von 2.800 Tonnen auf 700 Hektar. Sauerkirschen machen mit 1.500 Hektar Anbaufläche inzwischen nur noch 21,2 Prozent des heimischen Kirschenanbaus aus. In den Jahren von 2013 bis 2022 nahm die Anbaufläche für Sauerkirschen um 680 Hektar und damit um nahezu ein Drittel (-30,7 Prozent) ab. Die Sauerkirschenernte 2023 in Höhe von 7.800 Tonnen lag deutlich unter dem Vorjahreswert von 10.200 Tonnen (-23,4 Prozent). Aufgrund der rückläufigen Anbaufläche und ungünstiger Witterungsbedingungen wurde damit die niedrigste Sauerkirschenernte seit über zehn Jahren erzielt. Das bedeutendste Bundesland für den Sauerkirschenanbau ist Rheinland-Pfalz mit einer Anbaufläche von 460 Hektar und einer Erntemenge von 2.100 Tonnen, gefolgt von Sachsen mit 300 Hektar Anbaufläche und 1.800 Tonnen Sauerkirschen sowie Baden-Württemberg mit 900 Tonnen und 200 Hektar Anbaufläche. Das Statistikamt veröffentlichte am Donnerstag auch Zahlen zur Birnenernte 2023, die ebenfalls vergleichsweise gering ausfällt. Die erwartete Erntemenge von 36.000 Tonnen wird voraussichtlich um 2.900 Tonnen und damit 7,4 Prozent geringer ausfallen als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Verglichen mit der ebenfalls unterdurchschnittlichen Birnenernte des Vorjahres liegen die diesjährigen Ernteerwartungen auf einem ähnlichen Niveau (-0,9 Prozent). Das bedeutendste Bundesland für den Birnenanbau ist Baden-Württemberg, wo mit 11.800 Tonnen etwa ein Drittel (32,8 Prozent) der deutschen Birnen erwartet werden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Niedersachsen mit 6.600 Tonnen (18,3 Prozent) und Nordrhein-Westfalen mit 5.400 Tonnen (15,1 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.09.2023 - 08:33 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung