Samstag, 29. November 2025
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Billige Energie lässt Importpreise weiter sinken
Putin empfängt Orbán - und reist nach Indien
Selenskyj-Berater tritt nach Korruptionsrazzia zurück
Lieferando entlässt 1.500 Kuriere
Dämmerland an Spitze der Album-Charts
Renten-Beschluss: Garantie bleibt - aber Kommission soll prüfen
Hannovers Oberbürgermeister Onay fordert Neuanfang für Grüne
Rüstungsunternehmen EOS plant Produktionsaufbau in Deutschland
Dax arbeitet sich nach Inflationsdaten ins Plus
Dax bleibt am Mittag in Deckung

Newsticker

07:30Landtechnik-Riese unter Druck: Krone kürzt Personal
05:00NRW fordert unbegrenzt gültigen Personalausweis für Über-70-Jährige
05:00Wüst warnt vor Bruch der Bundesregierung
01:00Kommunen befürchten mehr Absagen von Weihnachtsmärkten
01:00Rüstungsunternehmen EOS plant Produktionsaufbau in Deutschland
01:00Weimer kontert Rücktrittsforderungen der AfD
01:00Wirtschaftsministerin Reiche kritisiert Frührente
01:00Rufe aus Adenauer-Stiftung nach Kürzung der Bundesverwaltung
01:00Zahl der offenen Stellen in der Auto-Industrie sinkt rasant
00:01Maier und Badenberg offen für AfD-Verbot in Thüringen
00:01Thüringens Innenminister kritisiert gekipptes "Compact"-Verbot
00:00Bürgergeld: GKV-Spitzenverband reicht erste Klagen gegen Bund ein
00:00Hausärzte warnen vor Masern-Ausbreitung
00:00Bas weist Kritik der Jusos an Bürgergeld-Reform zurück
22:27Bundesliga: Gladbach und Leipzig trennen sich torlos

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.836 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Steinbrück hält 32-Stunden-Woche für "absurd"


Peer Steinbrück (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) spricht sich für längere Arbeitszeiten und eine Reform des Sozialstaates in Deutschland aus. "Angesichts unserer Demografie und des Fachkräftemangels sowie insbesondere hinsichtlich der Finanzierung unserer Sozialversicherungssysteme müssen wir gesamtwirtschaftlich mehr arbeiten", sagte Steinbrück dem "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe). "Das sagen die Politiker bloß nicht, weil sie den Konflikt scheuen."

Alle Beschäftigten in Deutschland arbeiteten im Jahresschnitt 1.350 Stunden, Vollzeitbeschäftigte 1.600 Stunden. Das sei so gering wie in fast keinem anderen Land. "Wir müssen zweifellos mehr arbeiten." Steinbrück sagte voraus, dass die Verteilungsprobleme zunehmen dürften: "Die demokratischen Parteien sollten klarer ansagen, dass wir ohne stärkere Anpassungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft einen Champion League-Platz nicht werden halten können." Das Prinzip "Fördern und Fordern" der Agenda 2010 sei daher "heute aktueller denn 2003". Die Politik müsse diejenigen fördern, die unverschuldet Not litten, über schlechte Startchancen verfügten oder im Wandel besonderen Belastungen ausgesetzt seien, sagte Steinbrück: "Aber die Politik darf die Bürger auch zu Eigenverantwortung und Eigeninitiative auffordern. Sie ist nicht dazu da, allen Bürgern alle Widrigkeiten zu kompensieren. Ihr fehlt die Courage, darauf hinzuweisen, dass wir unseren Wohlstand mit Verteilungsspielräumen nicht anstrengungslos aufrechterhalten können." Debatten wie etwa über die Vier-Tage-Woche "mag verstehen, wer will", sagte Steinbrück der Zeitung: "Bei dem horrenden und steigenden Fachkräftemangel muss der Akzent doch auf der Aktivierung von Arbeit liegen. Eine 32-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich, und das in der Stahlindustrie? Absurd." Neuen Arbeitszeitmodellen stehe dagegen "nichts im Wege".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.09.2023 - 07:19 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung