Freitag, 13. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht leicht ins Plus - Fokus auf wenige Lichtblicke
Burda-Chef fordert Digitalsteuer
Norbert Himmler als ZDF-Intendant wiedergewählt
Himmler bleibt ZDF-Intendant
UNHCR: Bis zu 3,2 Millionen Menschen im Iran auf Flucht
Dax lässt nach - Ölpreis weiter im Fokus
Hofreiter will zwischenstaatlichen Fonds zur Ukraine-Finanzierung
Geflügelwirtschaft sieht knappes Eier-Angebot zu Ostern
Scholz hat Erinnerungen von Merkel noch nicht gelesen
Lang sieht Distanz zur Partei als Teil von Özdemirs Erfolgsrezept

Newsticker

11:10Himmler bleibt ZDF-Intendant
11:09++ EILMELDUNG ++ Norbert Himmler als ZDF-Intendant wiedergewählt
10:56Vier Tote bei Absturz von US-Tankflugzeug im Irak
10:44Linke fordert Ölpreisdeckel und 9-Euro-Ticket
10:33Umfrage: Nur mit Boris Pistorius ist die Mehrheit zufrieden
10:18Reiche will mit Fünf-Punkte-Plan Industrie unter die Arme greifen
09:56Ölpreis-Schock könnte Industrielöhne in Deutschland drücken
09:44Van Aken kritisiert US-Erlaubnis für russischen Ölverkauf
09:36Politbarometer: CDU in Rheinland-Pfalz knapp vorn
09:33Dax startet schwächer - Chipproduktion unter Druck
08:30Chemie-Industrie weiter in Schieflage
08:29Champignonernte 2025 gestiegen
08:26Eierproduktion 2025 leicht gestiegen
08:23Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 auf Zehn-Jahres-Hoch
08:17Großhandelspreise im Februar gestiegen

Börse

Der Dax ist am Freitag schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.315 Punkten berechnet, 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Georg Maier sieht "Instrumentalisierung der Migration" durch Russland


Flüchtlingskind in einer "Zeltstadt" (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) sieht in der wachsenden Zahl an Schutzsuchenden, die über Polen und Tschechien nach Deutschland einreisen, eine gezielte Instrumentalisierung der Notleidenden durch Weißrussland und Russland. "Hinter den wachsenden Migrationszahlen über Osteuropa steht eine gezielte Kampagne von Russland und Belarus", sagte Maier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Die Autokraten in Moskau und Minsk wollen Deutschland destabilisieren - und sie nutzen dafür auch Migration als Druckmittel."

Die Behörden würden feststellen, dass Migranten etwa aus Syrien aus der Türkei nach Russland fliegen und dann organisiert von dort über Belarus nach Polen und Deutschland geschleust würden, so Maier. "So viele Menschen in so kurzer Zeit können nur organisiert fliehen, zumal durch Diktaturen wie Belarus oder Autokratien wie Russland." Maier hob hervor: "Wir sehen gezielte Instrumentalisierung der Migration durch Staaten wie Russland und zugleich eine Professionalisierung der Schleusergruppen." Der SPD-Innenpolitiker forderte neben dem verstärkten Kampf gegen kriminelle Schleusernetzwerke auch "ein klares Stoppzeichen" in Richtung Russland und Belarus durch die Europäische Union. "Einen Missbrauch der Menschen in Not durch die Regierungen in Russland und Belarus dürfen wir nicht tolerieren", sagte Maier. Die Grenzschützer von Polen bräuchten an der Grenze zu Belarus "mehr Rechte von der EU, um illegale Einreisen zu unterbinden, die Asylverfahren vor Ort schnell durchzuführen und dann auch gezielt direkte Rückführungen an der Grenze vorzunehmen", so Maier. Auf Nachfrage der Funke-Zeitungen teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mit, dass die irreguläre Migration über Russland und Belarus in die EU und weiter nach Deutschland derzeit einen "grenzpolizeilichen Schwerpunkt" bilde. Die Bundespolizei hat demnach dort die Maßnahmen im Rahmen der Schleierfahndung verstärkt. Von Januar bis Juli 2023 registrierte die Polizei laut Ministerium rund 21.000 unerlaubte Einreisen an den deutschen Grenzen zu Polen und Tschechien. Ein Teil der Schutzsuchenden kommt über die sogenannte Balkan-Route, ein anderer Teil über Russland und Belarus. Das Bundesinnenministerium hob hervor: "Die Professionalität und Gewaltbereitschaft der Schleuser nehmen zu", so ein Sprecher. Die Schleusernetzwerke würden schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen wie grenzpolizeiliche Maßnahmen reagieren und "die Routen und Modi Operandi" anpassen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.09.2023 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung