Dienstag, 17. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berlin verdoppelt Zahl der Einbürgerungen auf fast 40.000
DIW-Präsident Fratzscher erwartet Mehrwertsteuererhöhung
Studie: Bevölkerung in Deutschland wird stark schrumpfen
Prien kündigt Gesetzentwurf zu Gesellschaftsdiensten an
Fast alle Bundesminister schlechter bewertet als Ampel-Vorgänger
Dax startet vor ZEW-Daten kaum verändert
Rosatom beendet Liefervertrag mit Siemens Energy für AKW Paks II
Inflationsrate von 2,1 Prozent im Januar bestätigt
Bundesregierung prüft Garantien für LNG-Importe aus Argentinien
IG Metall fordert von Tesla bessere Arbeitsbedingungen

Newsticker

21:01Bericht: AfD-Mitglieder fordern Sonderparteitag in Sachsen-Anhalt
20:40Söder gegen "hysterisch-moralisches Verbot" der AfD
20:36Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (17.02.2026)
18:57Söder sieht Social-Media-Verbot für Jugendliche skeptisch
18:42Union erwägt schärfere Regeln gegen Vetternwirtschaft im Parlament
18:29Agenda 2030: CSU will große Steuer- und Sozialversicherungsreform
18:05SPD-Fraktion pocht auf Konsequenzen aus AfD-Einstufung
17:48Dax legt zu - Bayer und Vonovia gefragt
17:13Rechnungshof kritisiert massive Cyberrisiken bei Autobahn GmbH
16:15Infineon erhofft sich Umsatzschub von humanoiden Robotern
15:54Bericht: Regierung plant "Zivilschutzfonds" für die Wirtschaft
15:36CDU-Landeschefs pochen auf Altersgrenze für Social-Media-Nutzung
14:50Mihalic fordert Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens
14:42Ifo-Präsident warnt vor nicht-finanzierten Steuersenkungen
14:31Ergo will bis Ende 2030 rund 1.000 Stellen abbauen

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.998 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax schwankte im Tagesverlauf um den Vortagesschluss. Am späten Nachmittag konnte er sich im Plus halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

BDI kritisiert klimapolitische Vorgaben für Exportkreditgarantien


Robert Habeck auf der "Zukunftskonferenz" des BDI (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der deutschen Wirtschaft regt sich Widerstand gegen die Pläne von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), Exportkredit- und Investitionsgarantien des Bundes künftig an die Erfüllung sogenannter klimapolitischer Sektorleitlinien zu koppeln. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Siegfried Russwurm appelliert in einem Brief an Habeck, über den die "Welt" berichtet, "die Sektorleitlinien nicht vorschnell zu verabschieden, sondern in wichtigen Punkten nachzubessern". Habecks Pläne sehen vor, mit den neuen Leitlinien den Klimaschutz auch ins Ausland zu exportieren.

Künftig sollen die sogenannten Hermesbürgschaften nur noch für Geschäfte in vollem Umfang vergeben werden, die den klimapolitischen Vorstellungen der Bundesregierung entsprechen. Mit den Exportkredit- und Investitionsgarantien sichert der Bund Geschäfte von Unternehmen mit dem Ausland gegen politische und wirtschaftliche Risiken ab."Die Exportkredit- und Investitionsgarantien des Bundes sind von essenzieller Bedeutung dafür, ob im zugespitzten geopolitischen internationalen Wettbewerb ein Geschäft mit einem deutschen Unternehmen getätigt wird oder ob ein Mitbieter zum Zuge kommt", warnt Industriepräsident Russwurm in seinem Brief. Sollten die Leitlinien so umgesetzt werden und schon zum 1. Oktober in Kraft treten, "drohen der exportorientierten deutschen Industrie allerdings erhebliche Nachteile". Finanzierungsangebote wie die Hermesbürgschaften spielten im intensiven Wettbewerb auf dem Weltmarkt eine immer wichtigere Rolle. "Mit nationalen Alleingängen in der Außenwirtschaftsförderung verkennt die Regierung die Realität des geopolitisch zugespitzten Wettbewerbs um Einfluss, Märkte und Technologieführerschaft", so Russwurm. "Die Sektorleitlinien konterkarieren die Diversifizierungsbemühungen deutscher Unternehmen und überschätzen ihre Marktmacht im Ausland in eklatanter Weise." Die deutschen Unternehmen müssten sich nach den Anforderungen ihrer Kunden richten und könnten kaum beeinflussen, ob es vor Ort beispielsweise eine funktionsfähige Wasserstoffinfrastruktur gebe. "Die Anforderungen der Sektorleitlinien müssen erfüllbar und so attraktiv sein, dass ausländische Geschäftspartner deutsche Finanzierungsangebote weiterhin in Betracht ziehen", fordert der BDI-Präsident. "Ansonsten besteht die Gefahr, dass auch geostrategisch wichtige Projekte an Deutschland vorbeigehen." Am Donnerstag soll der sogenannte Interministerielle Ausschuss (IMA) über Habecks Vorschläge beraten. Neben dem Wirtschaftsminister gingen Kopien des Briefs des BDI-Präsidenten daher auch an Finanzminister Christian Lindner (FDP), Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), Entwicklungsministerin Svenja Schulze sowie Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (beide SPD).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 20.09.2023 - 14:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung