Montag, 24. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Koalition der Willigen bekräftigt Unterstützung der Ukraine
AOK-Chefin fordert höhere Preise für Alkohol und Tabak
Brosius-Gersdorf: Brandmauer darf Verfassungsrechte nicht verletzen
DFB-Pokal: Freiburg und Paderborn souverän - RWE schlägt St. Pauli
Studie: Alterung treibt Sozialbudget auf Rekordhöhe
AOK-Chefin warnt vor Milliardenkosten durch Abnehmspritzen
Dax startet im Minus - Leitindex vor Belastungstest
Chrupalla: Klimawandel ist "Nebenthema"
Ukraine-Botschafter weist Putins Drohungen zurück
Bundeskanzleramt schaltet Faxnummer ab

Newsticker

17:06Koalition der Willigen bekräftigt Unterstützung der Ukraine
16:07IG Metall droht VW mit Streiks
16:02Ex-Bundesbankchef Weber: Deutschland ist "reformunfähig"
15:50Ökonomen kritisieren Weidels Euro-Ausstiegspläne
15:26Heilmann: Klima-Grundgesetzänderung bringt keinen Euro mehr
14:57CDU-Landesumweltminister kritisieren SPD-Vorstoß zur Klimaanpassung
14:45Ökonom widerspricht Weidel: Euro ist keine "Weichwährung"
14:40Forderung nach Übergewinnsteuer in Bundesregierung "nicht geeint"
14:26Wagenknecht will Zusammenarbeit mit AfD nicht ausschließen
12:33Dax dreht leicht ins Plus - Investoren bleiben an den Seitenlinien
11:40CDU-Vize Jung sieht weiteren Handlungsbedarf beim Klimaschutz
11:10Carsten Günther soll Präsident des Bundesverwaltungsgerichts werden
11:00Forsa-Gründer: Unzufriedenheit mit Merz hat sich verfestigt
10:46Leichter Anstieg bei Ostdeutschen in Spitzenpositionen
10:45Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne gestorben

Börse

Der Dax ist am Montag nach einem verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag leicht in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.160 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Daimler Truck und BASF, am Ende Volkswagen, BMW und Scout24. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampel-Koalition kurz vor Einigung bei Stiftungsfinanzierungsgesetz


Ampel-Minister ohne Kanzler (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Ampel-Koalition steht kurz vor der Einigung auf ein Stiftungsfinanzierungsgesetz. Ein entsprechender Entwurf liegt der "Welt" (Dienstagausgaben) nach eigenen Angaben vor. Er enthält an wenigen Stellen noch Anmerkungen und soll vor der Einbringung in den Bundestag zudem mit den Fraktionen von CDU/CSU und Linke abgestimmt werden.

Demnach sollen die Stiftungen für die Finanzierung künftig vier Voraussetzungen erfüllen. In dem Entwurf heißt es: "Die einer politischen Stiftung jeweils nahestehende Partei ist in der mindestens dritten aufeinanderfolgenden Legislaturperiode in Fraktionsstärke im Deutschen Bundestag vertreten. Die nahestehende Partei wurde nicht von der staatlichen Parteienfinanzierung ausgeschlossen. Die politische Stiftung bietet in einer Gesamtschau die Gewähr, für die freiheitliche demokratische Grundordnung sowie für den Gedanken der Völkerverständigung aktiv einzutreten. Die politische Stiftung ist nicht darauf ausgerichtet, einen der in Paragraf 4 Absatz 2 des Bundesverfassungsschutzgesetzes genannten Verfassungsgrundsätze zu beseitigen oder außer Kraft zu setzen. Eine solche Ausrichtung ist in der Regel anzunehmen, wenn die politische Stiftung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall oder als gesichert extremistisch eingestuft wird." Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Düsseldorf, sagte der "Welt": "Das Abstellen auf drei Legislaturperioden ist verfassungsrechtlich durchaus riskant." Das Bundesverfassungsgericht hatte es als "nicht fernliegend" bezeichnet, auf eine zweimalige Vertretung abzustellen. Volker Boehme-Neßler, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Oldenburg, sagte hierzu: "Das im Entwurf formulierte Kriterium halte ich für verfassungsrechtlich hoch problematisch. Das ist einfach willkürlich, viel zu eng und unflexibel und wird der politischen, dynamischen Wirklichkeit nicht gerecht." Nach dieser Regelung seien neue, kleine, innovative Gruppierungen sehr lange von der Finanzierung ausgeschlossen: "Das ist nicht gut für eine lebendige funktionierende Demokratie." Zur Abstellung auf die Einstufung des Verfassungsschutzes sagte Boehme-Neßler: "Diese Regelung halte ich für skandalös und offensichtlich verfassungswidrig. Ein Geheimdienst entscheidet über die Finanzierung von Parteistiftungen. Das ist einer freiheitlichen Demokratie zutiefst unwürdig. Damit verletzt der Entwurf in verfassungswidriger Weise den Grundsatz der Chancengleichheit im politischen Wettbewerb." Rechtsprofessor Markus Ogorek von der Universität zu Köln hält den Bezug zum Verfassungsschutzgesetz hingegen für logisch, "weil es dort wie hier um die Abwehr von Antidemokraten geht". Für "sehr erfreulich" hält Ogorek es, dass ein aktives Eintreten der Stiftungen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung vorausgesetzt werden soll. "Immerhin wollen die Stiftungen vom Staat Millionenbeträge erhalten." Noch nicht abschließend ist geregelt, welche Stelle die Fördervoraussetzungen prüfen soll. Die SPD-Fraktion schlägt hier laut der "Welt" das Bundesinnenministerium vor. Nach Inkrafttreten des Gesetzes solle dann zügig geprüft werden, ob eine andere Stelle diese Aufgabe übernehmen sollte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.09.2023 - 19:27 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung