Donnerstag, 17. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt zu - Aktien von Siemens und Continental gefragt
Hubig plant härtere Strafen bei Angriffen auf Bahn-Mitarbeiter
Bericht: Marktstart von elektrischem Audi A4 auf 2029 verschoben
Sieben Länderchefs wollen Bund-Länder-AG für AfD-Verbotsprüfung
Nobelpreisträger Kremer wird Weltbank-Chefökonom
Experten halten KI-Auslöschungsszenario für unrealistisch
Federal Reserve erhöht Leitzins erstmals seit 2023
Deutschland fällt in europaweitem ÖPNV-Ranking auf Platz fünf
Lottozahlen vom Mittwoch (16.09.2026)
Experten bewerten Medienbildung an Schulen als mangelhaft

Newsticker

13:30Weber begrüßt neue Allianz mit Kanada als "Riesen-Chance"
13:00FDP will Sonderbeitrag für Mitglieder erhöhen
12:45Ifo-Präsident gegen Steuersenkungen auf Benzin und Diesel
12:37AfD-Politiker Lucassen beklagt Russland-Affinität seiner Partei
12:31Dax weiter freundlich - Zuversicht kehrt zurück
12:13Kanadas Premierminister bekräftigt neue Allianz mit der EU
11:58Bildungs-MK-Chefin lobt EU-Stufenmodell für Social Media
11:52Bayerns Justizminister tritt zurück - Söder äußert Bedauern
11:21EVG zieht Streik-Androhung im Nahverkehr zurück
11:17Familienanteil in Deutschland stabilisiert sich
10:53Krings fordert härtere Schritte gegen Sozialleistungsmissbrauch
10:50BGH schaltet bei "Haushaltsausnahme" nach DSGVO den EuGH ein
10:29EU-Kommission beschließt "Kids Act"
10:15Klopp geht mit XXL-Aufgebot in sein DFB-Debüt
09:53Studie: Gemeinsames Sorgerecht stärkt Familien nach Trennungen

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.675 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Hochtief und Siemens, am Ende Infineon, Symrise und Brenntag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Söder verlangt "Integrationsgrenze"


Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine neue Obergrenze für die Zuwanderung nach Deutschland. "Wir kommen doch jetzt schon mit der Unterbringung und dem Bau von Schulen, Kitas und Wohnungen nicht mehr hinterher", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Deshalb brauche es in Anlehnung an die Obergrenze eine neue feste Richtgröße: die "Integrationsgrenze".

Das Modell der alten Begrenzung von höchstens 200.000 Migranten pro Jahr habe unter der Großen Koalition funktioniert: "Diese Zahl orientierte sich daran, was die Kommunen leisten können." Die Ampel habe dieses Konzept fahrlässig aufgegeben und jetzt steuere man auf Rekordzahlen zu, sagte Söder. "Und da reden wir nicht über unsere Hilfe für die Menschen aus der Ukraine, das hat Deutschland gut geschultert. Sondern über die von der Ampel bewusst initiierte zusätzliche Aufnahme zum Beispiel aus Afghanistan." Man habe die höchsten Asyl-Zahlen seit langem - wenn sich die Statistiken der Polizei-Gewerkschaft bestätigten, sogar nahezu eine Verdoppelung zum Vorjahr. Der CSU-Vorsitzende fordert zudem mehr Abschiebungen und Rückführungsabkommen für ausländische Straftäter und kritisiert Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne): "Die Bundesaußenministerin macht lieber feministische Außenpolitik in der Mongolei. Auch die Grünen sollten sich endlich um deutsche Interessen kümmern, anstatt ständig die Welt missionieren zu wollen." Kriminelle Schwerverbrecher mit Doppelpass sollten laut Söder die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren und abgeschoben werden. Söder konkretisierte die Pläne Bayerns, bei abgelehnten Asylbewerbern die bisherige Barauszahlung durch Sachleistungen mit einer Chipkarte zu ersetzen. Damit könnten Migranten für einen bestimmten Betrag vorab definierte Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs kaufen. "Leberkäse ja, Alkohol nein", so der CSU-Chef. "Mit der Chipkarte können Sie beim Discounter oder Bäckereien und Metzgereien für den täglichen Bedarf einkaufen: zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Hygiene-Artikel. Den Inhalt dieses Warenkorbs besprechen wir gerade mit den zuständigen Behörden." Der bayerische Ministerpräsident kündigte zudem an, Asylbewerber für gemeinnützige Arbeiten zu verpflichten. "Bayern legt gerade ein großes Programm auf, damit Asylbewerber bis zur Entscheidung über ihren Aufenthaltsstatus verstärkt gemeinnützige Arbeiten übernehmen können. Da geht es um Arbeit in Bauhöfen, Parks reinigen oder Bäume pflanzen. Das sollte überall in Deutschland gemacht werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.09.2023 - 10:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung