Freitag, 16. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.297 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus baute der Dax unter Schwankungen seine Verluste aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
WHO: Zahl der Toten nach Überschwemmungen in Libyen steigt weiter an
Nach den Überschwemmungen infolge des Sturmtiefs "Daniel" in Libyen sind bislang die Leichen von 3.958 Menschen geborgen und identifiziert worden. Weiterhin werden über 9.000 Menschen vermisst, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an, lokale Behörden rechnen mit deutlich höheren Todeszahlen. Schätzungen zufolge sollen 35.000 Menschen durch die Überschwemmungen ihr Zuhause verloren haben. Insgesamt sollen 900.000 Menschen von den Folgen betroffen sein, "zusätzlich zu einer Situation, in der 300.000 Menschen in Libyen bereits humanitäre Hilfe benötigen", sagte UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths. Am Samstag traf laut WHO eine zweite Lieferung von erneut 29 Tonnen an Gesundheitsgütern aus dem Logistikzentrum der WHO in Dubai in Benghazi ein. Die Lieferung soll ausreichen, um fast 250.000 Menschen mit medizinischer Hilfe zu versorgen, hieß es. Zu den Hilfsgütern gehören lebenswichtige Medikamente, Material für die Trauma- und Notfallchirurgie sowie medizinische Ausrüstung. Außerdem sind Leichensäcke für die sichere und würdige Überführung und Beerdigung von Verstorbenen in der Lieferung enthalten. Laut Griffiths werden derzeit vor allem Ausrüstung, um die Menschen im Schlamm und in den beschädigten Gebäuden zu finden, Unterkünfte und Nahrungsmittel benötigt. Da die Gefahr eines Cholera-Ausbruchs groß ist, würden auch sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen sowie die wichtigste medizinische Grundversorgung dringend gebraucht. In Libyen läuft derweil die Aufarbeitung, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Der oberster Staatsanwalt hat eine Untersuchung angekündigt, die den Zusammenbruch zweier Dämme in der östlichen Hafenstadt Derna untersuchen soll. Diese hatten den Regenmassen, die das tropensturm-ähnliche Sturmtief (Medicane) aus dem Mittelmeer nach Libyen gebracht hatte, nicht mehr standgehalten. Dadurch entstand eine sich schnell bewegende Wasserwand, die die Stadt weitgehend zerstörte. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 16.09.2023 - 16:30 Uhr
Andere News
Ex-Nato-Chef Jens Stoltenberg: »Ich kann nicht versprechen, dass die USA in der Nato bleiben«
Donald Trump: Mit diesen Geschenken wird der US-Präsident umschmeichelt
Donald Trump vs. EU: »Das alte Amerika kommt nicht wieder«
Donald Trump droht Gegnern seiner Grönland-Politik mit Strafzöllen
| ||