Sonntag, 22. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Urteil gegen Fluggesellschaft wegen Handgepäck-Gebühren
VW-Chef Blume fordert Taten nach Autogipfeln im Kanzleramt
VW-Konzernchef Blume verteidigt harten Sanierungskurs
Protest der Apotheken - Krankenkassen weisen Forderungen zurück
Caritas will Pflicht für klimaschonende Heizungen in Mietwohnungen
IHK sieht Wirtschaft durch teure Energie stark belastet
2. Bundesliga: Hertha gewinnt torreiches Spiel in Düsseldorf
Bericht: Lufthansa plant massive Investition am Münchner Flughafen
Dobrindt fordert Krisen-Unterricht im Stundenplan
Trump sieht sich im Iran-Krieg im Zeitplan "Wochen voraus"

Newsticker

20:24Schweitzer will nicht in ein Kabinett Schnieder eintreten
20:12Rufe aus SPD nach Rücktritt von Klingbeil und Bas
19:56Deutlicher SPD-Rückstand in Mainz - Schweitzer geht auf CDU zu
19:48Grüne erobern Rathaus in München - OB Reiter räumt Niederlage ein
19:401. Bundesliga: Freiburg dreht Spiel gegen St. Pauli
19:38Schweitzer verspricht CDU Bildung einer "ordentlichen Regierung"
19:13Jusos fordern "deutliche Reaktionen" auf Wahlschlappe in Mainz
18:54Berichte: 1. FC Köln trennt sich von Cheftrainer Kwasniok
18:44Rheinland-Pfalz vor Machtwechsel - Schnieder feiert CDU-Comeback
18:19Linnemann feiert "großartigen Erfolg" in Rheinland-Pfalz
18:05Prognosen: CDU in Rheinland-Pfalz klar vor SPD
18:00++ EILMELDUNG ++ ARD/Infratest-Prognose: CDU bei Wahl in Rheinland-Pfalz klar vorn
17:291. Bundesliga: Mainz gewinnt spät gegen Frankfurt
17:18Tausende demonstrieren in Berlin gegen digitale Gewalt
16:46Commerzbank-Chefin bekräftigt Eigenständigkeit des Geldinstituts

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nochmal kräftig nachgegeben. Zum Xetra-Handelsschluss lag der Index mit 22.380 Punkten 2,0 Prozent niedriger als am Vortag. Auf Wochensicht hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer damit 4,5 Prozent an Wert verloren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Klitschko drängt auf Lieferung von "Taurus"-Marschflugkörpern


Vitali Klitschko (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko drängt die Bundesregierung zur schnellen Lieferung zusätzlicher Waffen und des Taurus-Marschflugkörper-Systems. "Für jede Verzögerung zahlen wir Ukrainer den höchsten Preis: Das kostet das Leben unserer Patrioten, unserer Soldaten", sagte Klitschko der "Süddeutschen Zeitung". Dies habe er "exakt so" auch Bundeskanzler Scholz bei einer Begegnung am Donnerstag in Berlin gesagt.

"Die Unterstützung der Ukraine ist ein Schlüssel für den Frieden in Europa." Klitschko bedankte sich ausdrücklich für bisherige Waffenlieferungen aus Deutschland und insbesondere für Luftabwehr-Technologie zum Schutz der ukrainischen Hauptstadt. Über Bundeskanzler Scholz, der bisher mit der Lieferung der Marschflugkörper an die Ukraine zögert, sagte Klitschko: "Er unterstützt die Ukraine. Aber er ist ein Politiker - er will nicht einfach etwas versprechen." Die Gespräche mit Scholz gefielen ihm heute allerdings viel mehr als zu Anfang des Krieges. "Er ist proaktiver geworden als in der Zeit davor." Klitschko räumte ein, dass sein Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij angespannt sei: "Mit Präsident Selenskij habe ich seit eineinhalb Jahren nicht gesprochen." Der frühere Boxweltmeister fügte hinzu, es gebe leider in der Ukraine "unerfahrene Politiker, die selbst in Kriegszeiten politische Spielchen machen". Klitschko forderte Politiker aller ukrainischer Parteien zur nationalen Einheit auf und warnte vor Forderungen nach Wahlen im Land. "Es gibt Stimmen in der Ukraine, die jetzt mitten im Krieg nationale Wahlen fordern. Das wäre Gift, das kann die Ukraine zerstören." Klitschko, der lange Jahre in Deutschland gelebt hat, sagte, es habe zu Beginn des Krieges "viel Mühe gebraucht, den Deutschen die Lage zu erklären und warum wir Unterstützung brauchen". Das habe sich inzwischen geändert: "Heute versteht fast jeder Deutsche die Gefahr - nicht nur für die Ukraine, auch für Deutschland." Der Bürgermeister von Kiew warnte die Deutschen ausdrücklich vor Russlands Präsidenten Putin, der "eine kranke Vision" habe und "das sowjetische Reich wieder aufbauen" wolle. Das könne auch auf die neuen Bundesländer zielen: "Er nennt die DDR nicht beim Namen. Aber man kann sich das leicht vorstellen: Die DDR gehörte zum sowjetischen Machtbereich." Das sei auch in Putins Vergangenheit als KGB-Offizier in Dresden während des Falls der Berliner Mauer 1989 begründet, so Klitschko. "Putin hatte eine persönliche Verbindung zur DDR."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.09.2023 - 13:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung