Freitag, 13. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax baut Gewinne aus - Siemens überholt SAP
Kassen warnen vor Industriepolitik zulasten der Beitragszahler
Schah-Sohn befürwortet Militärschlag gegen Regime in Iran
Sozialverband fordert paritätische Besetzung aller Parlamente
Bericht: Merz wappnet sich für künftige Konflikte mit Trump
Dax kaum verändert - Siemens übertrifft SAP beim Börsenwert
Ostbeauftragte beklagt ungleiche Erbschaften
Reinhold Würth prophezeit Ende der FDP
Epstein-Akten: UN-Vertreterin pocht auf Einsatz für Frauenrechte
Bundesregierung gibt Schloss Meseberg auf

Newsticker

10:15MSC: CSU fürchtet Weitergabe sensibler Inhalte durch die AfD
10:05Epstein-Akten: UN-Vertreterin pocht auf Einsatz für Frauenrechte
10:01Bayern-AfD fordert Verstaatlichung von Gasspeichern
09:51DB-Regio-Betriebsrat will Zusammenlegung von Verkehrsverbünden
09:37Dax startet vor US-Inflationsdaten verhalten
09:25Betrieb am Flughafen Köln/Bonn vorübergehend unterbrochen
09:23Destatis: Fleischproduktion im Jahr 2025 geringfügig gesunken
09:12Baerbock sieht multipolare Ordnung als "Riesenchance" für Europa
08:54Zahl der Unternehmensinsolvenzen im November 2025 gestiegen
08:41Großhandelspreise im Januar gestiegen
08:25Landwirtschaftliche Erzeugerpreise im Dezember deutlich gesunken
08:10Spahn wirbt für deutliche Erhöhung des Renteneintrittsalters
07:53Umfrage: Eigentümer sind kaum vor Extremwetter geschützt
07:35Kandidatin für CDU-Vizevorsitz wirbt für mehr Frauen in der Partei
07:26Umwelthilfe reicht Vollstreckungsantrag zum Grundwasserschutz ein

Börse

Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.828 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze rangierten die Papiere von MTU und Scout 24, am Tabellenende die Siemens-Aktien [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Klitschko drängt auf Lieferung von "Taurus"-Marschflugkörpern


Vitali Klitschko (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko drängt die Bundesregierung zur schnellen Lieferung zusätzlicher Waffen und des Taurus-Marschflugkörper-Systems. "Für jede Verzögerung zahlen wir Ukrainer den höchsten Preis: Das kostet das Leben unserer Patrioten, unserer Soldaten", sagte Klitschko der "Süddeutschen Zeitung". Dies habe er "exakt so" auch Bundeskanzler Scholz bei einer Begegnung am Donnerstag in Berlin gesagt.

"Die Unterstützung der Ukraine ist ein Schlüssel für den Frieden in Europa." Klitschko bedankte sich ausdrücklich für bisherige Waffenlieferungen aus Deutschland und insbesondere für Luftabwehr-Technologie zum Schutz der ukrainischen Hauptstadt. Über Bundeskanzler Scholz, der bisher mit der Lieferung der Marschflugkörper an die Ukraine zögert, sagte Klitschko: "Er unterstützt die Ukraine. Aber er ist ein Politiker - er will nicht einfach etwas versprechen." Die Gespräche mit Scholz gefielen ihm heute allerdings viel mehr als zu Anfang des Krieges. "Er ist proaktiver geworden als in der Zeit davor." Klitschko räumte ein, dass sein Verhältnis zum ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij angespannt sei: "Mit Präsident Selenskij habe ich seit eineinhalb Jahren nicht gesprochen." Der frühere Boxweltmeister fügte hinzu, es gebe leider in der Ukraine "unerfahrene Politiker, die selbst in Kriegszeiten politische Spielchen machen". Klitschko forderte Politiker aller ukrainischer Parteien zur nationalen Einheit auf und warnte vor Forderungen nach Wahlen im Land. "Es gibt Stimmen in der Ukraine, die jetzt mitten im Krieg nationale Wahlen fordern. Das wäre Gift, das kann die Ukraine zerstören." Klitschko, der lange Jahre in Deutschland gelebt hat, sagte, es habe zu Beginn des Krieges "viel Mühe gebraucht, den Deutschen die Lage zu erklären und warum wir Unterstützung brauchen". Das habe sich inzwischen geändert: "Heute versteht fast jeder Deutsche die Gefahr - nicht nur für die Ukraine, auch für Deutschland." Der Bürgermeister von Kiew warnte die Deutschen ausdrücklich vor Russlands Präsidenten Putin, der "eine kranke Vision" habe und "das sowjetische Reich wieder aufbauen" wolle. Das könne auch auf die neuen Bundesländer zielen: "Er nennt die DDR nicht beim Namen. Aber man kann sich das leicht vorstellen: Die DDR gehörte zum sowjetischen Machtbereich." Das sei auch in Putins Vergangenheit als KGB-Offizier in Dresden während des Falls der Berliner Mauer 1989 begründet, so Klitschko. "Putin hatte eine persönliche Verbindung zur DDR."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.09.2023 - 13:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung