Samstag, 11. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Pipeline-Sabotage bedrohte Kraftstoffversorgung in Süddeutschland
Dax klettert am Mittag ins Plus - Anleger vor Pattsituation
Dax schließt nahezu unverändert - Anleger bleiben abwartend
Zara Larsson an Spitze der Single-Charts - Jazeek auf Platz 26
Lindner wirbt für erneuten Tankrabatt
Kerosin-Preise: Ryanair schließt Flugstornierungen nicht aus
Finanzministerium widerspricht Reiche: Keine Mehreinnahmen
Wirtschaftsweise befürwortet Klimageld statt Spritpreis-Eingriffen
Klingbeil pocht auf Markteingriff bei Spritpreisen
Verivox: Fast alle Gemeinden in Deutschland haben Internetlücken

Newsticker

11:09Ex-Verfassungsrichter: Klage gegen "Sondervermögen" gut möglich
09:44Massenschlägerei von 200 Fußballfans in Thüringen
08:29Forschungsministerin Bär sieht Deutschland als "Raumfahrtnation"
05:00Schulze fordert Merz zu schneller Spritpreis-Entlastung auf
02:30Artemis-2-Kapsel im Pazifik gelandet
01:00IW: Reform-Ideen würden Alleinverdiener-Ehen deutlich belasten
01:00Verivox: Fast alle Gemeinden in Deutschland haben Internetlücken
01:00Kosten der Deutschen Bahn für Unkrautvernichtung steigen drastisch
01:00Wirtschaftsweise befürwortet Klimageld statt Spritpreis-Eingriffen
00:01Klingbeil gegen Steuerzuschuss für Bürgergeld-Gesundheitskosten
00:01Klingbeil pocht auf Markteingriff bei Spritpreisen
00:00Kerosin-Preise: Ryanair schließt Flugstornierungen nicht aus
00:00Hohe Spritpreise: Feld fordert Extrazahlung für Bürgergeldempfänger
00:00Bundestag wirbt bei Ländern für Schwimmkurspflicht ab sechs Jahren
00:00Bericht: Kommission zur Schuldenbremsen-Reform ohne Einigung

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax auf dem Niveau des Vortags geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.804 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem zurückhaltenden Start legte der Dax bis zum Mittag zu, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag wieder abbaute. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verkehrsministerium prüft Höhe der Flugsicherungsgebühren


Passagiere laufen über das Rollfeld zu einem Ryanair-Flugzeug (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesverkehrsministerium will die Höhe der Flugsicherungsgebühren prüfen. "Zu den wesentlichen Standortkosten gehören in Deutschland die Luftverkehrsteuer, die Luftsicherheitsgebühr, die Flughafenentgelte in der Zuständigkeit der Länder sowie die Flugsicherungsgebühr", sagte ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) der "Welt am Sonntag". "Um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs zu stärken, prüfen wir derzeit Maßnahmen zur Senkung der Flugsicherungsgebühren."

Vor Festlegung der Gebührensätze für 2024 wolle man daher zu einem Branchengespräch einladen, um die Thematik zu diskutieren. Die Luftverkehrswirtschaft plädiert für ein "Belastungsmoratorium". "Die Verkehrsentwicklung nach der Pandemie zeigt, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland zurückbleibt", sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), der Zeitung. "Was wir brauchen, ist ein Belastungsmoratorium für den Luftverkehr. Die staatlichen Belastungen dürfen nicht weiter steigen." Laut BDL-Zahlen bieten Airlines von deutschen Flughäfen wesentlich weniger Direktflüge zu Zielen im europäischen Ausland an als vor der Pandemie. Die Erholung bei den sogenannten Punkt-zu-Punkt-Verkehren bleibe um fast 50 Prozentpunkte hinter der an anderen europäischen Flughäfen zurück. "Ein wesentlicher Grund für den Wegfall des Flugangebots sind die massiv erhöhten staatlichen Standortkosten in Deutschland", sagte von Randow. Die staatlichen Abgaben für ein typisches Mittelstreckenflugzeug vom Typ A 320 lägen hierzulande pro Flug mit bis zu 4.000 Euro drei- bis viermal so hoch wie in Paris oder Madrid. Bei der bevorstehenden Nationalen Luftfahrtkonferenz am 25. September in Hamburg will der BDL gegen Pläne der Bundesregierung eintreten, die die Deckelung bei den Luftsicherheitsgebühren abschaffen will. Zudem fordert er, das während der Pandemie entstandene Defizit der Flugsicherung von gut 1,1 Milliarden Euro nicht wie geplant auf Fluggesellschaften umzulegen. Außerdem erhofft sich die Branche Unterstützung beim Umstieg auf klimaneutrale Antriebe. "Wir fordern, dass die Milliardeneinnahmen der höchsten Luftverkehrssteuer in der EU dazu verwendet werden, die Kosten für den Wechsel zu klimaneutralen Kraftstoffen zu finanzieren", sagte von Randow.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.09.2023 - 09:46 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung