Mittwoch, 29. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesregierung plant neue Abgaben auf Plastik und Zucker
Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec und Opec+ aus
Günther begrüßt Pläne für Zuckersteuer - Industrie dagegen
Dax lässt nach - OPEC-Austritt der Emirate verunsichert Anleger
Bündnis ruft zu Demonstration gegen Neubau von Gaskraftwerken auf
Verdi weitet Warnstreiks bei der Telekom aus
Berlin und Kiew planen engere Kooperation für die Rüstungsindustrie
König Charles wirbt im US-Kongress für gemeinsame Werte
Union und Grüne offen für Einrichtung von Anti-Scam-Zentrum
IW hält Anstieg der Inflationsrate auf 4,6 Prozent für möglich

Newsticker

13:36Krankenhäuser warnen vor Engpässen bei medizinischem Bedarf
13:32Bahn bereitet Familienangebote für Sommer vor
13:30Truger kritisiert "echten Kürzungshaushalt" der Bundesregierung
13:27Schneider drängt Koalition zu mehr Unterstützung bei Energiewende
13:21Patientenschützer kritisiert GKV-Reform als unausgewogen
13:18Bericht: Luftfahrtverbände wollen Zugang zu Nato-Kerosinleitungen
13:15Ex-Diplomat kritisiert US-Vorgehen bei Iran-Gesprächen
13:12SPD unterstützt Linnemann-Plan zur Reduzierung der Krankenkassen
13:00CDU-Projekt gegen AfD in Ostdeutschland stockt
13:00BSW gründet Grundwertekommission
12:57EU erlaubt vorübergehend höhere Strompreishilfen für Unternehmen
12:54Klingbeil sieht in Haushaltsplan Basis für "Planungssicherheit"
12:38Dobrindt sieht neue digitale Befugnisse als "Meilenstein"
12:35++ EILMELDUNG ++ Kabinett beschließt Eckwerte für Bundeshaushalt 2027
12:34Dax kämpft am Mittag um 24.000er-Marke - ambivalentes Umfeld

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem eher positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag leicht ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.005 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verkehrsministerium prüft Höhe der Flugsicherungsgebühren


Passagiere laufen über das Rollfeld zu einem Ryanair-Flugzeug (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesverkehrsministerium will die Höhe der Flugsicherungsgebühren prüfen. "Zu den wesentlichen Standortkosten gehören in Deutschland die Luftverkehrsteuer, die Luftsicherheitsgebühr, die Flughafenentgelte in der Zuständigkeit der Länder sowie die Flugsicherungsgebühr", sagte ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) der "Welt am Sonntag". "Um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs zu stärken, prüfen wir derzeit Maßnahmen zur Senkung der Flugsicherungsgebühren."

Vor Festlegung der Gebührensätze für 2024 wolle man daher zu einem Branchengespräch einladen, um die Thematik zu diskutieren. Die Luftverkehrswirtschaft plädiert für ein "Belastungsmoratorium". "Die Verkehrsentwicklung nach der Pandemie zeigt, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland zurückbleibt", sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), der Zeitung. "Was wir brauchen, ist ein Belastungsmoratorium für den Luftverkehr. Die staatlichen Belastungen dürfen nicht weiter steigen." Laut BDL-Zahlen bieten Airlines von deutschen Flughäfen wesentlich weniger Direktflüge zu Zielen im europäischen Ausland an als vor der Pandemie. Die Erholung bei den sogenannten Punkt-zu-Punkt-Verkehren bleibe um fast 50 Prozentpunkte hinter der an anderen europäischen Flughäfen zurück. "Ein wesentlicher Grund für den Wegfall des Flugangebots sind die massiv erhöhten staatlichen Standortkosten in Deutschland", sagte von Randow. Die staatlichen Abgaben für ein typisches Mittelstreckenflugzeug vom Typ A 320 lägen hierzulande pro Flug mit bis zu 4.000 Euro drei- bis viermal so hoch wie in Paris oder Madrid. Bei der bevorstehenden Nationalen Luftfahrtkonferenz am 25. September in Hamburg will der BDL gegen Pläne der Bundesregierung eintreten, die die Deckelung bei den Luftsicherheitsgebühren abschaffen will. Zudem fordert er, das während der Pandemie entstandene Defizit der Flugsicherung von gut 1,1 Milliarden Euro nicht wie geplant auf Fluggesellschaften umzulegen. Außerdem erhofft sich die Branche Unterstützung beim Umstieg auf klimaneutrale Antriebe. "Wir fordern, dass die Milliardeneinnahmen der höchsten Luftverkehrssteuer in der EU dazu verwendet werden, die Kosten für den Wechsel zu klimaneutralen Kraftstoffen zu finanzieren", sagte von Randow.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.09.2023 - 09:46 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung