Mittwoch, 28. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bruttosparquote in Deutschland überdurchschnittlich hoch
Bahnstrecke Berlin - Hamburg nach Fund von Weltkriegsbombe gesperrt
Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt über 10.000
Deutlich mehr ambulante Notfallbehandlungen in Krankenhäusern
Stubb und Store telefonieren mit Putin
EU und Kanada vertiefen Partnerschaft - und zeigen Zurückhaltung
Dax dreht leicht ins Plus - weiter keine Euphorie
Rechnungshof kritisiert Abrechnung der Corona-Soforthilfen
EU-Kommission will Frontex stärken
Dax legt zu - Kurssprung bei Infineon

Newsticker

00:00Grüne fordern Einbindung von Frauen in Nahost-Friedensgespräche
00:00Patientenschützer kritisieren Linnemann
00:00Von Schnurbein: Linke muss bei Antisemitismus Pflöcke einschlagen
00:00GdP-Chef erwartet "Randale" bei GenZ-Protesten am Samstag
23:00DFB-Pokal: BVB besiegt Bremen - Darmstadt schlägt Elversberg
21:48Israel vor schwieriger Regierungsbildung - Keine klare Mehrheit
21:35Grüne fordern Bundespräsidentin mit bundesweiter Bekanntheit
21:18Netanjahus Partei nach Israel vorn - Aber linkes Bündnis stärker
21:15US-Börsen legen zu - Goldpreis steigt deutlich
20:54Flávio Bolsonaro verlässt trotz Ausreiseverbot Brasilien
20:27Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (27.10.2026)
20:11DFB-Pokal: Leipzig schlägt Essen in Unterzahl - Bochum besiegt Mainz
18:32Kritik am geplanten Wahlboykott wächst in Sachsen-Anhalts CDU
17:45Dax legt zu - Kurssprung bei Infineon
16:37Dröge verlangt Extra-Abgabe auf Privatjets

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.591 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verkehrsministerium prüft Höhe der Flugsicherungsgebühren


Passagiere laufen über das Rollfeld zu einem Ryanair-Flugzeug (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesverkehrsministerium will die Höhe der Flugsicherungsgebühren prüfen. "Zu den wesentlichen Standortkosten gehören in Deutschland die Luftverkehrsteuer, die Luftsicherheitsgebühr, die Flughafenentgelte in der Zuständigkeit der Länder sowie die Flugsicherungsgebühr", sagte ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) der "Welt am Sonntag". "Um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs zu stärken, prüfen wir derzeit Maßnahmen zur Senkung der Flugsicherungsgebühren."

Vor Festlegung der Gebührensätze für 2024 wolle man daher zu einem Branchengespräch einladen, um die Thematik zu diskutieren. Die Luftverkehrswirtschaft plädiert für ein "Belastungsmoratorium". "Die Verkehrsentwicklung nach der Pandemie zeigt, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland zurückbleibt", sagte Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), der Zeitung. "Was wir brauchen, ist ein Belastungsmoratorium für den Luftverkehr. Die staatlichen Belastungen dürfen nicht weiter steigen." Laut BDL-Zahlen bieten Airlines von deutschen Flughäfen wesentlich weniger Direktflüge zu Zielen im europäischen Ausland an als vor der Pandemie. Die Erholung bei den sogenannten Punkt-zu-Punkt-Verkehren bleibe um fast 50 Prozentpunkte hinter der an anderen europäischen Flughäfen zurück. "Ein wesentlicher Grund für den Wegfall des Flugangebots sind die massiv erhöhten staatlichen Standortkosten in Deutschland", sagte von Randow. Die staatlichen Abgaben für ein typisches Mittelstreckenflugzeug vom Typ A 320 lägen hierzulande pro Flug mit bis zu 4.000 Euro drei- bis viermal so hoch wie in Paris oder Madrid. Bei der bevorstehenden Nationalen Luftfahrtkonferenz am 25. September in Hamburg will der BDL gegen Pläne der Bundesregierung eintreten, die die Deckelung bei den Luftsicherheitsgebühren abschaffen will. Zudem fordert er, das während der Pandemie entstandene Defizit der Flugsicherung von gut 1,1 Milliarden Euro nicht wie geplant auf Fluggesellschaften umzulegen. Außerdem erhofft sich die Branche Unterstützung beim Umstieg auf klimaneutrale Antriebe. "Wir fordern, dass die Milliardeneinnahmen der höchsten Luftverkehrssteuer in der EU dazu verwendet werden, die Kosten für den Wechsel zu klimaneutralen Kraftstoffen zu finanzieren", sagte von Randow.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.09.2023 - 09:46 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung