Mittwoch, 28. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.894 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start rutschte zügig der Dax ins Minus. Im weiteren Verlauf schwankte der Index um den Vortagesschluss. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Bericht: Bundesregierung erwägt indirekte Strompreis-Subvention
Im Streit um den hohen Industriestrompreis zeichnet sich in der Ampelkoalition offenbar ein Kompromiss ab. Demnach könnte die Bundesregierung von dem Plan ab rücken, den Preis für Strom durch Subventionen oder reduzierte Abgaben direkt zu senken, berichtet der "Spiegel". Der neue Vorschlag, der in Kanzleramt und Wirtschaftsministerium vorbereitet wird, setze stattdessen bei den Kosten für die Herstellung bestimmter Produkte an. Ein solches Instrument existiert bereits und könnte ausgeweitet werden. Die sogenannte Strompreiskompensation erhalten circa 340 energieintensive Unternehmen, etwa für produzierten Stahl, für Chlor oder Papier. Ein entsprechendes Konzept wurde von einem Beratungsunternehmen ausgearbeitet und den Beamten von Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) vorgestellt, so der "Spiegel". Die Kosten für den Staat beziffern die Autoren auf rund zehn Milliarden Euro bis zum Jahr 2030. Die vom Wirtschaftsministerium vorgeschlagene Senkung des Preises von derzeit mindestens 14 auf 6 Cent würde bis zu 30 Milliarden Euro kosten. Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) lehnen diesen Vorstoß ab. Lindner hat eine Senkung der Stromsteuer ins Spiel gebracht, Branchenverbände eine Absenkung der Netzentgelte - Modelle, gegen die sich die EU-Kommission sperrt. Die Strompreiskompensation ist hingegen bereits genehmigt. Ein weiteres Argument gegenüber Brüssel könnte sein, so heißt es aus Regierungskreisen, dass die Unternehmen trotz Subvention einen Anreiz haben, stromsparender zu produzieren. Die Bundesregierung steht im derzeitigen Wirtschaftsabschwung unter Druck, die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen zu bewahren und Abwanderungen zu verhindern. Scholz trifft sich deshalb Ende des Monats zu einem Krisengipfel mit Industrievertretern, unter anderem aus der Chemiebranche. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 15.09.2023 - 13:00 Uhr
Andere News
Donald Trump stellt sich hinter Kristi Noem und kündigt »ehrliche Untersuchung« an
Arizona: Schüsse in Pima County – offenbar wieder Grenzschutzeinheit beteiligt
Mark Carney (Kanada) weist Behauptung von US-Finanzminister Scott Bessent zurück
Mette Frederiksen: Dänemark will für Einigung mit den USA im Grönland-Konflikt »alles tun«
| ||