Dienstag, 04. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Wirtschaftsweiser gegen Aufschnüren des Rentenpakets
Wüst schließt aktuell Wechsel ins Kanzleramt aus
Steinmeier-Nachfolge: Frei offen für männlichen Bundespräsidenten
PKGr-Chef: Ansturm auf Ceuta könnte hybrider Angriff sein
Dax setzt Rekordjagd fort - neuer KI-Schwung
Trassenpreise: Länder fürchten Abbestellung von Zugverbindungen
Bericht: Bundesregierung erwägt komplette Staatsübernahme bei KNDS
LSVD fordert nach CSD-Anschlag zehn Sofortmaßnahmen
Bundeszentrale für politische Bildung will neue Prioritäten setzen
IW fürchtet Nullwachstum wegen Niedrigwasser

Newsticker

18:46CSU pocht auf Abschaffung der Rente mit 63
18:25Ökonom warnt vor höheren Spritpreisen wegen Niedrigwasser
18:08CSD-Anschlag: Dobrindt pocht auf härtere Maßnahmen
17:49Dax legt zu - Preise für Öl und Gas sinken deutlich
17:11CSD-Anschlag: Grüne verlangen von Dobrindt mehr Aufklärung
16:52BDEW: Stromversorgung in Deutschland trotz Trockenheit gesichert
16:34Ceuta: EU-Innenminister sichern Spanien Solidarität zu
16:10BUND: Erneuerbare Energien glätten Strompreisspitzen
15:25Rotes Kreuz mahnt verlässliche Finanzierung für Zivildienst an
14:58Polizeigewerkschaft sieht keine Versäumnisse bei CSD-Anschlag
14:38SPD lehnt Pflichtdienste ab und will Freiwilligendienste stärken
14:09Forsa: AfD baut Vorsprung aus - Jeder Vierte unentschlossen
13:43Drei Institute im Landwirtschaftsministerium werden zusammengelegt
13:00Grüne fordern besseren Hitzeschutz für Deutschland
12:33Dax-Rekordjagd büßt am Mittag etwas an Schwung ein

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.202 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start erreichte der Dax am Vormittag einen neuen Höchstwert und schwankte im weiteren Tagesverlauf im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IW kritisiert Leitzinserhöhung der EZB


EZB (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Markus Demary vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat davor gewarnt, dass die erneute Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einem ungünstigen Zeitpunkt komme und die EZB für ihr spätes Einschreiten kritisiert. "Die EZB hat sich dafür entschieden, den Inflationsdruck aus der Wirtschaft herauszunehmen und nimmt für die Preisniveaustabilität eine Rezession in Kauf", sagte der IW-Experte für Geldpolitik und Finanzmärkte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgabe). "Die Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, weil es ohnehin schon eine Rezessionstendenz gibt", mahnte Demary.

"Wenn die EZB rechtzeitig während der ersten Welle der Corona-Pandemie die steigende Inflationsrate bemerkt hätte und nicht von ihr überrumpelt worden wäre, hätte man sich diesen letzten Zinsschritt sparen können." Der Senior Economist für Geldpolitik des IW rechnet damit, dass die Banken die Erhöhung der Leitzinsen schnell an ihre Kunden weitergeben. "Die Unternehmen werden mehr bezahlen müssen für Kredite", sagte er. Sie bezahlten sowieso schon mehr für Energie, Rohstoffe und Löhne. Die erhöhten Zinsen kämen nun dazu. "Die Unternehmen werden daher geplante Investitionen aufschieben", so Demary. "Auch Immobilienkäufer werden mehr für Kredite bezahlen müssen. Nur die Sparer profitieren: Altersvorsorge lohnt sich bei solch hohen Zinsen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.09.2023 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung