Freitag, 30. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Gewerkschaften planen Protest gegen Aufweichung im Arbeitszeitgesetz
Dax startet schwach - SAP brechen ein
Mehr Fluggäste im Jahr 2025
Merz: Geschlossenheit in Europa kann "Machtfaktor auf der Welt" sein
Bundestag beschließt Kritis-Dachgesetz
BVerwG: Bundesregierung muss mehr für den Klimaschutz tun
Joschka Fischer fürchtet Errichtung von Oligarchie durch Trump
Streit um Kosten für zivile Unterstützung der Streitkräfte
Wirtschaftsministerium rechnet derzeit nicht mit Gasmangellage
CDU will jährlichen "TÜV" für ältere Autos verhindern

Newsticker

00:01Junge Union setzt CDU Frist zur Einführung der Wehrpflicht
00:00Medico International fürchtet neuen Bürgerkrieg in Syrien
00:00Union dämpft Erwartungen an Long-Covid-Forschungsförderung
00:00Justizministerin erteilt Einsatz von Palantir auf Bundesebene Absage
23:03Bundesliga: Stuttgart siegt spät - Freiburg verliert in Lille
22:25US-Börsen uneinheitlich - Microsoft-Aktie im Sturzflug
22:07Telefonat: Selenskyj dankt Merz für Winterhilfe
20:59Regierung sieht hohe Risiken durch US-Sanktionen gegen Rosneft
20:33Wadephul begrüßt Terror-Einstufung für Irans Revolutionsgarden
19:08Finanzministerium will keine "Wero"-Pflicht für Händler
18:39Klima-Urteil: WWF pocht auf umfassendes Maßnahmenpaket
18:18CDU zeigt sich offen für Beteiligung an europäischen Atomwaffen
17:46Dax lässt kräftig nach - Öl und Gas teurer
17:12Bildungsministerium erhöht Hürden für Demokratieprogramme
16:36BVerwG: Bundesregierung muss mehr für den Klimaschutz tun

Börse

Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.309 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Tagesstart baute der Dax am Nachmittag seine Verluste deutlich aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IW kritisiert Leitzinserhöhung der EZB


EZB (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Markus Demary vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat davor gewarnt, dass die erneute Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einem ungünstigen Zeitpunkt komme und die EZB für ihr spätes Einschreiten kritisiert. "Die EZB hat sich dafür entschieden, den Inflationsdruck aus der Wirtschaft herauszunehmen und nimmt für die Preisniveaustabilität eine Rezession in Kauf", sagte der IW-Experte für Geldpolitik und Finanzmärkte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgabe). "Die Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, weil es ohnehin schon eine Rezessionstendenz gibt", mahnte Demary.

"Wenn die EZB rechtzeitig während der ersten Welle der Corona-Pandemie die steigende Inflationsrate bemerkt hätte und nicht von ihr überrumpelt worden wäre, hätte man sich diesen letzten Zinsschritt sparen können." Der Senior Economist für Geldpolitik des IW rechnet damit, dass die Banken die Erhöhung der Leitzinsen schnell an ihre Kunden weitergeben. "Die Unternehmen werden mehr bezahlen müssen für Kredite", sagte er. Sie bezahlten sowieso schon mehr für Energie, Rohstoffe und Löhne. Die erhöhten Zinsen kämen nun dazu. "Die Unternehmen werden daher geplante Investitionen aufschieben", so Demary. "Auch Immobilienkäufer werden mehr für Kredite bezahlen müssen. Nur die Sparer profitieren: Altersvorsorge lohnt sich bei solch hohen Zinsen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.09.2023 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung