Freitag, 13. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bad Bunny stürmt an Spitze der Album- und Single-Charts
Bericht: Merz wappnet sich für künftige Konflikte mit Trump
Ostbeauftragte beklagt ungleiche Erbschaften
Streeck begrüßt Pläne zum Verbot von Menthol in E-Zigaretten
Prien hält sich mit Blick auf Bundespräsidentenwahl bedeckt
Dax am Mittag im Minus - Anleger reagieren auf KI-Angst
Betrieb am Flughafen Köln/Bonn vorübergehend unterbrochen
Umfrage: Eigentümer sind kaum vor Extremwetter geschützt
Thüringer AfD fordert schärfere Regeln für Mitarbeiter
Dax schließt nach US-Inflationsdaten im Plus

Newsticker

22:01Olympia: Silber und Bronze für Deutschland im Skeleton
21:09Antisemitismusbeauftragter Klein verlässt sein Amt im Sommer
21:06Rutte sieht sich öffnende Seewege im gesamten Hohen Norden
20:272. Liga: Nürnberg schlägt KSC deutlich - Remis in Düsseldorf
20:16Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (13.02.2026)
19:58Staatsschutz ermittelt wegen möglichem Anschlagsversuch auf Özdemir
19:44Auch Macron fordert auf Sicherheitskonferenz stärkeres Europa
19:27Ukraine-Partner sagen Kiew "neue Anstrengung" in Energiehilfe zu
18:31Pistorius sieht ukrainische Front "festgefahren"
18:16US-Außenminister hat Lob für Deutschland
17:58Klingbeil will stärkere Kooperation mit Ländern des globalen Südens
17:38Dax schließt nach US-Inflationsdaten im Plus
17:30Berlin "besorgt" über Pflanzengift-Verdacht im Südlibanon
17:19Söder warnt vor Bruch mit den USA
17:16Warken ruft CDU zu mehr Anstrengung für Gleichberechtigung auf

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EZB erhöht Leitzins zum zehnten Mal in Folge


EZB (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht ihren Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte. Der Zinssatz liegt künftig bei 4,5 Prozent, wie die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung in Frankfurt mitteilte. Es ist die zehnte Erhöhung in Folge, seit im Juli letzten Jahres der aktuelle Zinserhöhungszyklus gestartet worden war, zunächst allerdings mit deutlich größeren Zinsschritten.

Der ebenfalls wichtige Einlagezinssatz liegt künftig bei 4,0 Prozent - ihn bekommen Banken für ihr bei der Zentralbank geparktes Geld, auch Tagesgeldzinsen für Verbraucher bewegen sich mittelfristig meist in diesem Bereich. "Die Inflation geht weiter zurück. Es wird jedoch nach wie vor erwartet, dass sie zu lange zu hoch bleiben wird", kommentierte die EZB ihre Entscheidung in einer Mitteilung. Der EZB-Rat sei entschlossen, für eine "zeitnahe Rückkehr" der Inflation zum mittelfristigen Ziel von zwei Prozent zu sorgen. Um den Fortschritt in Richtung dieses Ziels zu verstärken, habe man die Zinserhöhung beschlossen. Dies spiegele die Beurteilung der Inflationsaussichten durch den EZB-Rat vor dem Hintergrund der verfügbaren Wirtschafts- und Finanzdaten, der Entwicklung der zugrunde liegenden Inflation sowie der Stärke der geldpolitischen Transmission wider. Den von Fachleuten der EZB erstellten gesamtwirtschaftlichen Projektionen für das Euro-Währungsgebiet vom September zufolge dürfte die durchschnittliche Inflation 2023 bei 5,6 Prozent, 2024 bei 3,2 Prozent und 2025 bei 2,1 Prozent liegen. Dies stellt laut EZB für 2023 und 2024 eine Korrektur nach oben und für 2025 eine Korrektur nach unten dar. Die Aufwärtskorrektur für 2023 und 2024 spiegele in erster Linie ein höheres Niveau der Energiepreise wider. Der zugrunde liegende Preisdruck bleibe hoch, obgleich bei den meisten Indikatoren eine "Abschwächung" eingesetzt habe. Die Fachleute der EZB korrigierten die projizierte Entwicklung der durchschnittlichen "Kerninflation" ohne Energie und Nahrungsmittel geringfügig nach unten: auf 5,1 Prozent für 2023, 2,9 Prozent für 2024 und 2,2 Prozent für 2025. Nach Einschätzung der Notenbank haben die bisherigen Zinserhöhungen weiterhin eine "starke Wirkung". Die Finanzierungsbedingungen haben sich demnach weiter verschärft und dämpfen zunehmend die Nachfrage. Dies sei ein wichtiger Faktor bei der Rückführung der Inflation zum Zielwert, so die Notenbank. Aufgrund der zunehmenden Auswirkungen dieser geldpolitischen Straffung auf die Binnennachfrage und der Abschwächung des internationalen Handels haben die Fachleute der EZB ihre Projektionen zum Wirtschaftswachstum erheblich gesenkt: Sie erwarten für die Wirtschaft des Euroraums nun ein Wachstum von 0,7 Prozent für 2023, 1,0 Prozent für 2024 und 1,5 Prozent für 2025. Auf Grundlage seiner aktuellen Beurteilung sei der EZB-Rat der Auffassung, dass die EZB-Leitzinsen ein Niveau erreicht haben, welches einen "erheblichen Beitrag" zu einer "zeitnahen Rückkehr" der Inflation auf den Zielwert leisten werde - vorausgesetzt, es werde "lange genug aufrechterhalten", hieß es in der Notenbank-Mitteilung weiter. Die am Donnerstag beschlossene Zinserhöhung erfolgt mit Wirkung zum 20. September.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2023 - 14:26 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung