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Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.304 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax zunächst seine Verluste aus, bevor er schließlich vorübergehend ins Plus drehte und knapp unter dem Vortagesschluss landete. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Apothekerverband sieht Arzneiversorgung für Kinder in Gefahr


Apotheke (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Apothekerverband Nordrhein sieht die Arzneiversorgung für Kinder in Gefahr. "Die Arzneimittelversorgung von Kindern und Babys hängt im kommenden Winter am seidenen Faden, einem immer dünner werdenden Faden", sagte Verbandschef Thomas Preis der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Immer mehr Medikamente würden "per Sonderzulassung aus dem Ausland in hektischer Weise importiert und zugelassen, ganz ohne Beipackzettel oder mit Beipackzettel, die lediglich per KI übersetzt wurden."

Der Verbandschef zählte konkret mehrere Arznei-Gruppen auf, die fehlen: "Von Lieferengpässen sind alle Antibiotika-Gruppen betroffen, Säfte für Kinder und Tabletten für Erwachsene. Es fehlen Penicilline, Amoxicilline, Cephalosporine, Gyrasehemmer und viele weitere Breitspektrumantibiotika. Das hat auch immer mehr Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit von antibiotischen Augentropfen und Augensalben." Gerade weil die Hygienemaßnahmen nicht mehr so ernst genommen würden, rechne man im Winter mit zahlreichen Infektionen, auch Augeninfektionen, warnte Preis. Er forderte von der Bundesregierung mehr Einsatz: "Arzneimittel gehören zur Daseinsvorsorge der Menschen. Der Staat muss dafür Sorge tragen, dass genug Medikamente zur Behandlung zur Verfügung stehen. Abnahmegarantien für Hersteller, wie bei Impfstoffen gegen Corona, könnten dafür ein Modell sein", sagte Preis. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zeigte sich unterdessen am Donnerstag vor Journalisten in Berlin zuversichtlich gezeigt, dass es im Winter nicht zu größeren Engpässen kommen wird - er warnte in diesem Zusammenhang allerdings vor "Hamsterkäufen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2023 - 11:50 Uhr

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