Sonntag, 26. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berichte: Mutmaßlicher CSD-Attentäter von Polizei erschossen
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Elite-Soldaten
Lottozahlen vom Samstag (25.07.2026)
Auto fährt bei Berliner CSD in Menschenmenge - Mehrere Verletzte
Polizei fahndet nach CSD-Todesfahrt öffentlich nach Tatverdächtigem
Polizei: Mindestens ein Toter und 15 Verletzte bei Berliner CSD
CSU fordert Rüstungs-Abkommen für Drohnen mit Kiew
Bosbach kritisiert Umgang mit Schnieder
Polizei sucht nach CSD-Todesfahrt Verdächtigen aus islamistischem Milieu
Kanzler und Innenminister nach CSD-Todesfahrt erschüttert

Newsticker

19:07Berichte: Mutmaßlicher CSD-Attentäter von Polizei erschossen
18:17Merz besucht nach CSD-Anschlag Tatort im Berliner Tiergarten
18:11Verkehrsminister Schnieder kündigt Rückzug an
16:57Mehrere Hundert bei Andacht nach CSD-Anschlag
16:50Deradikalisierungsprogramm: Keine Bedrohung durch Abdul B. erkannt
16:49Formel 1: Norris holt sich in Ungarn ersten Saisonsieg
16:44++ EILMELDUNG ++ Norris gewinnt Formel-1-Rennen in Ungarn
16:29Merz mahnt nach CSD-Anschlag zu Besonnenheit
15:44Hunderte trauern nach CSD-Anschlag am Brandenburger Tor
15:44Rufe nach härteren Strafen für Islamisten nach CSD-Anschlag
15:26Bundesopferbeauftragter übernimmt Betreuung nach CSD-Anschlag
15:22Opposition attackiert Merz für Kabinettsumbau
14:33Dobrindt warnt nach CSD-Anschlag vor Nachahmern
14:31Söder stärkt Merz im Fall Schnieder den Rücken
13:20Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.099 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu, stabilisierte sich anschließend auf dem erreichten Niveau und stieg kurz vor Schluss weiter. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampel-Trio mahnt Scholz zu Eile bei Taurus-Lieferung


Olaf Scholz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Aus den Ampel-Fraktionen wächst der Druck auf Kanzler Olaf Scholz (SPD), der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern für die Ukraine zuzustimmen. In einem gemeinsamen Brief fordern die Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz (SPD), Anton Hofreiter (Grüne) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) Scholz dazu auf, Kiew stärker als bisher bei der laufenden Gegenoffensive zu unterstützen. "Bereits jetzt zeigt die Offensive der Ukraine wichtige Erfolge", schreiben sie: "Insbesondere benötigt die Ukraine das Marschflugkörpersystem Taurus, das in den Beständen der Bundeswehr vorhanden ist, um die russische Kriegslogistik gezielt zu schwächen."

Der Brief ging sowohl an Olaf Scholz als auch an Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), wie der "Spiegel" berichtet. Die Abgeordneten gehen demnach auf Sorgen im Kanzleramt ein, die Ukraine könnte mit den mehr als 500 Kilometer weit reichenden Lenkflugkörpern Ziele auf russischem Gebiet angreifen: Vertreter der ukrainischen Regierung hätten teilweise in persönlichen Gesprächen zugesichert, dass dieses Waffensystem ausschließlich auf dem Territorium der Ukraine eingesetzt werde. "Wir sehen keinen Anlass, an dieser Zusage zu zweifeln", schreiben sie. In den Depots der Luftwaffe lagern rund 600 Tarus-Waffensysteme. Seit Mai fordert die Ukraine die Waffen aus deutsch-schwedischer Produktion. Kanzler Scholz hat mehrfach klargestellt, dass er sich nicht zu einer Entscheidung drängen lassen wolle. Nach Informationen des "Spiegels" veranlassten Kanzleramt und Verteidigungsministerium beim Hersteller eine Prüfung, ob sich die Reichweite der Taurus-Marschflugkörper technisch begrenzen ließe. Scholz will Angriffe auf russisches Gebiet ausschließen. Das Ampel-Trio mahnt derweil zur Eile und verweist in seinem Brief auf den nahenden Winter: Das für kommenden Dienstag geplante Treffen der Ukraine-Unterstützerstaaten in Ramstein müsse genutzt werden, um weitere Militärhilfe auf den Weg zu bringen. Dabei geht es den drei Abgeordneten nicht allein um Taurus: "Um die Unterstützung für die Ukraine weiter zu effektivieren, gilt es aus unserer Sicht auch, weiterhin insbesondere Luftabwehr, Munition, Lazarettmaterial und geschützte Fahrzeuge, insbesondere auch Kampf- und Schützenpanzer zu liefern", schreiben der für den Verteidigungsetat zuständige SPD-Haushaltspolitiker Schwarz, der Europa-Ausschussvorsitzende Hofreiter und die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Strack-Zimmermann. Die drei Ampel-Abgeordneten wollen dem Eindruck entgegenwirken, sie sähen eine Lösung des Konflikts einzig auf dem Schlachtfeld. "Wir sind der festen Überzeugung, dass dieser Krieg nur mit diplomatischen Mitteln beendet werden kann", schreiben sie. Und weiter: "Dafür muss die Ausgangsposition der Ukraine weiter verbessert werden. Sie muss Verhandlungen aus einer Position der Stärke führen können, um einen nachhaltigen Frieden zu erreichen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2023 - 10:56 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung