Mittwoch, 20. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt am Mittag zu - Infineon vorn
Wirtschaftsweiser Truger warnt vor Kommunal-Kollaps
Bas und Wildberger kündigen digitales Sozialportal an
Ricarda Lang kritisiert Sparpläne beim Elterngeld
Wirtschaftsrat fordert europäische KI-Strategie
Dröge fordert Abschied von Microsoft in Behörden
Politikberater sieht neue AfD-Strategie bei Ost-Wahlen
Gastgewerbe-Umsatz fällt auf niedrigsten Stand seit Coronakrise
Dax startet leicht im Plus - Anleger warten auf Nvidia-Zahlen
Streeck fordert Zweckbindung von Tabaksteuer-Mehreinnahmen

Newsticker

22:32Grüne werfen Union Unterstützung von AfD-Kandidat Kaufmann vor
22:21US-Börsen legen deutlich zu - Fed hält Zinserhöhung für möglich
21:49Manuel Baum bleibt Cheftrainer beim FC Augsburg
21:07Bericht: Bund steigt mit 40 Prozent bei Panzerbauer KNDS ein
20:12USA erheben Anklage gegen den Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro
20:11Digitalmesse "Republica" verzeichnet leichten Besucherrückgang
18:32Lottozahlen vom Mittwoch (20.05.2026)
18:13Unionsabgeordnete ziehen rote Linien für Merz
17:56Ex-US-Sicherheitsberater unterstützt US-Krieg gegen Iran
17:51Dax legt kräftig zu - Preise für Öl und Gas fallen
17:26Regierung und Bundeswehr üben Krisenreaktion auf Flugzeugentführung
16:40CDU hält mutmaßlichen China-Spionagefall für Spitze des Eisbergs
16:26BASF bestätigt Stellenabbau durch Sparprogramm
16:16Ex-Trump-Berater wirft Merkel leichtgläubigen Umgang mit Putin vor
15:59Bericht: Mutmaßlicher China-Spion mit Hochschulnetzwerk verbunden

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.737 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start auf Vortagesniveau arbeitete sich der Dax zunächst ins Plus vor, bevor er seine Zugewinne am Nachmittag deutlich ausbauen konnte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ampel-Trio mahnt Scholz zu Eile bei Taurus-Lieferung


Olaf Scholz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Aus den Ampel-Fraktionen wächst der Druck auf Kanzler Olaf Scholz (SPD), der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern für die Ukraine zuzustimmen. In einem gemeinsamen Brief fordern die Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz (SPD), Anton Hofreiter (Grüne) und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) Scholz dazu auf, Kiew stärker als bisher bei der laufenden Gegenoffensive zu unterstützen. "Bereits jetzt zeigt die Offensive der Ukraine wichtige Erfolge", schreiben sie: "Insbesondere benötigt die Ukraine das Marschflugkörpersystem Taurus, das in den Beständen der Bundeswehr vorhanden ist, um die russische Kriegslogistik gezielt zu schwächen."

Der Brief ging sowohl an Olaf Scholz als auch an Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), wie der "Spiegel" berichtet. Die Abgeordneten gehen demnach auf Sorgen im Kanzleramt ein, die Ukraine könnte mit den mehr als 500 Kilometer weit reichenden Lenkflugkörpern Ziele auf russischem Gebiet angreifen: Vertreter der ukrainischen Regierung hätten teilweise in persönlichen Gesprächen zugesichert, dass dieses Waffensystem ausschließlich auf dem Territorium der Ukraine eingesetzt werde. "Wir sehen keinen Anlass, an dieser Zusage zu zweifeln", schreiben sie. In den Depots der Luftwaffe lagern rund 600 Tarus-Waffensysteme. Seit Mai fordert die Ukraine die Waffen aus deutsch-schwedischer Produktion. Kanzler Scholz hat mehrfach klargestellt, dass er sich nicht zu einer Entscheidung drängen lassen wolle. Nach Informationen des "Spiegels" veranlassten Kanzleramt und Verteidigungsministerium beim Hersteller eine Prüfung, ob sich die Reichweite der Taurus-Marschflugkörper technisch begrenzen ließe. Scholz will Angriffe auf russisches Gebiet ausschließen. Das Ampel-Trio mahnt derweil zur Eile und verweist in seinem Brief auf den nahenden Winter: Das für kommenden Dienstag geplante Treffen der Ukraine-Unterstützerstaaten in Ramstein müsse genutzt werden, um weitere Militärhilfe auf den Weg zu bringen. Dabei geht es den drei Abgeordneten nicht allein um Taurus: "Um die Unterstützung für die Ukraine weiter zu effektivieren, gilt es aus unserer Sicht auch, weiterhin insbesondere Luftabwehr, Munition, Lazarettmaterial und geschützte Fahrzeuge, insbesondere auch Kampf- und Schützenpanzer zu liefern", schreiben der für den Verteidigungsetat zuständige SPD-Haushaltspolitiker Schwarz, der Europa-Ausschussvorsitzende Hofreiter und die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Strack-Zimmermann. Die drei Ampel-Abgeordneten wollen dem Eindruck entgegenwirken, sie sähen eine Lösung des Konflikts einzig auf dem Schlachtfeld. "Wir sind der festen Überzeugung, dass dieser Krieg nur mit diplomatischen Mitteln beendet werden kann", schreiben sie. Und weiter: "Dafür muss die Ausgangsposition der Ukraine weiter verbessert werden. Sie muss Verhandlungen aus einer Position der Stärke führen können, um einen nachhaltigen Frieden zu erreichen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.09.2023 - 10:56 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung