Donnerstag, 15. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeskabinett bringt Zuckergetränkesteuer auf den Weg
Lufthansa setzt sich im Bieterrennen um Fluggesellschaft Tap durch
Dax startet im Minus - KI-Sorgen nehmen wieder zu
Dax am Mittag weiter freundlich - US-Inflationsdaten erwartet
Bär will Wechseljahre-Forschung mit 21 Millionen Euro fördern
Schweitzer als Arbeitsminister vereidigt
Dax legt zu - US-Inflationsdaten sorgen für Nervosität
Merz verspricht mehr Einsatz für "Gerechtigkeit"
Linnemann: Krankenkassen-Zusatzbeitrag kann 2027 stabil bleiben
Landtag Sachsen-Anhalt stimmt für AfD-BSW-Antrag zu Ukraine-Krieg

Newsticker

09:35Dax startet im Minus - KI-Sorgen nehmen wieder zu
09:18IW: Defizit im China-Handel erstmals über 100 Milliarden Euro
08:59Schuldach in Pakistan eingestürzt - mindestens 22 Tote
08:51Grüne warnen vor Folgen der Spargesetze für Notfallreform
08:12Gewerbesteuereinnahmen legen zu
08:07Niedrigere Ernte und deutliche Preissteigerungen bei Kartoffeln
07:41Schleswig-Holstein pocht auf Zuckersteuer für Gesundheitssystem
07:16Thüringer Linke fordert Wiederaufnahme der Sondierungen in Berlin
07:08Handwerk fordert Reformen noch in diesem Jahr
06:45GdP begrüßt bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen
06:24Mützenich kritisiert AfD-BSW-Antrag zu Russland-Sanktionen
01:00Bär bekräftigt Unterstützung für Aigner als Bundespräsidentin
01:00Bär will Wechseljahre-Forschung mit 21 Millionen Euro fördern
00:00Grüne Jugend kritisiert Sondierungsstopp in Berlin
00:00Grüne werfen Schwarz-Rot ungerechte Familienpolitik vor

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.245 Punkten berechnet und damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Telekom, die Münchener Rück und FMC, am Ende Infineon, Siemens Energy und Hochtief. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weniger Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen


Wasserschutzgebiet (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Jahr 2022 sind in Deutschland 1.878 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen registriert worden. Damit ging die Zahl der Unfälle im Vorjahresvergleich weiter zurück (-5,1 Prozent gegenüber 2021) und erreichte den niedrigsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1997, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Bei den Unfällen traten 7,1 Millionen Liter Schadstoffe unkontrolliert in die Umwelt aus.

Je nach Ausmaß der Unfälle schwankt die Menge ausgetretener Schadstoffe von Jahr zu Jahr teils deutlich; im Jahr 2022 war die ausgetretene Schadstoffmenge vergleichsweise niedrig, nachdem im Vorjahr 16,1 Millionen Liter Schadstoffe freigesetzt worden waren. Allerdings verblieben im Jahr 2022 sehr viel mehr Schadstoffe in der Umwelt als im Vorjahr: So konnten zwar 5,1 Millionen Liter (72,1 Prozent) Schadstoffe zum Schutz der Umwelt wiedergewonnen, anschließend genutzt oder entsorgt werden. 2,0 Millionen Liter Schadstoffe (27,9 Prozent) blieben allerdings in der Umwelt, mit zumeist dauerhaft schädlichen Auswirkungen. Die nicht wiedergewonnene Schadstoffmenge war damit um 44,4 Prozent höher als im Vorjahr (2021: 1,4 Millionen Liter). Bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen wird unterschieden, ob sie bei der Beförderung dieser Stoffe (zum Beispiel im Straßenverkehr) oder beim Umgang mit den Stoffen in Anlagen (zum Beispiel Tankstellen, Ölheizungen oder Biogasanlagen) auftreten. Im Jahr 2022 wurden bei 586 Unfällen in Anlagen 6,3 Millionen Liter (2021: 15,6 Millionen Liter) wassergefährdende Stoffe freigesetzt. Bei 302 dieser Unfälle konnten die Schadstoffe nicht oder nur teilweise wiedergewonnen werden - das waren durchschnittlich 6.200 Liter wassergefährdende Stoffe pro Unfall. In Summe blieben dadurch nahezu 1,9 Millionen Liter oder 29,8 Prozent der freigesetzten Schadstoffmenge in der Umwelt. Damit gingen 94,4 Prozent der insgesamt 2,0 Millionen Liter dauerhaft in der Umwelt verbliebenen Schadstoffe im Jahr 2022 auf Unfälle in Anlagen zurück. Wassergefährdende Stoffe werden nach ihrem Schadenspotenzial als "allgemein wassergefährdend" deklariert oder in eine von drei Wassergefährdungsklassen (WGK) eingeteilt: Unter den im Jahr 2022 dauerhaft in der Umwelt verbliebenen Schadstoffen entfiel der größte Anteil mit 46,4 Prozent oder 918.000 Litern auf "allgemein wassergefährdende" Stoffe, so das Bundesamt. In dieser Kategorie waren insbesondere Jauche, Gülle und Silagesickersaft mit 790.000 Litern bedeutend. "Schwach wassergefährdende" Stoffe (WGK 1) hatten mit 836.500 Litern (42,3 Prozent) einen ähnlich großen Anteil an der Schadstoffmenge, die nicht wiedergewonnen werden konnte und dauerhafte Schäden in der Umwelt hinterließ. Darunter fallen Stoffe wie Ethanol oder Wasserstoffperoxid. Weitere 189.000 Liter (9,6 Prozent) waren "deutlich wassergefährdende" Stoffe (WGK 2). In dieser Kategorie sind Mineralölprodukte wie Heizöl oder Dieselkraftstoff eingruppiert. "Stark wassergefährdende" Stoffe (WGK 3), darunter Quecksilber oder Benzin, machten mit 8.500 Litern (0,4 Prozent) einen kleinen Anteil an der insgesamt in der Natur verbliebenen Stoffmenge aus. Allerdings haben diese Stoffe die größte Schadwirkung. Durch Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen bestand im Jahr 2022 insbesondere für Gewässer ein erhöhtes Schadenspotenzial, da hier 41,8 Prozent der ausgetretenen Schadstoffe nicht wiedergewonnen werden konnten. Bei den insgesamt 1.878 Unfällen 2022 gelangten die ausgetretenen Stoffe in 402 Fällen in ein Oberflächengewässer, beispielsweise einen Fluss oder einen See. Dies führte bei 14 Unfällen zu Fischsterben. Insgesamt 29 Mal wurde das Grundwasser verunreinigt und in zwei Fällen unmittelbar die Wasserversorgung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.09.2023 - 08:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung