Samstag, 30. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Weber pocht auf Ausbau der Atomenergie
Deutschland und Frankreich beraten über nukleare Abschreckung
Behandlungsfehler: Zahl der Verdachtsfälle erreicht Rekordwert
Union pocht auf günstigere DFB-Kindertrikots vor WM
CDU will Kinder mehr an Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen
Ifo: Staatsausgaben steigen - private Investitionen sinken
Gefängnisgewerkschaft fordert Suspendierung krimineller JVA-Beamter
FDP startet Bundesparteitag mit Vorstandswahlen in Berlin
Prien offen für Gesetz gegen Bildschirmzeit für Kleinkinder
AfD könnte bei Wahlsieg in Sachsen-Anhalt 2.500 Stellen besetzen

Newsticker

21:07Paris Saint-Germain gewinnt Champions-League-Finale
21:04++ EILMELDUNG ++ PSG gewinnt Finale der Champions League
19:57Kubicki will FDP aus der Krise führen - Partei gespalten
19:28Lottozahlen vom Samstag (30.05.2026)
19:25Hagen wird mit schlechtem Ergebnis neuer FDP-Generalsekretär
17:49Strack-Zimmermann sieht 40 Prozent als Auftrag zu Kurskorrekturen
16:19Kubicki zum FDP-Chef gewählt - Strack-Zimmermann unterliegt
16:05++ EILMELDUNG ++ Kubicki zum neuen FDP-Vorsitzenden gewählt
15:49Prien hält an Social-Media-Regulierung fest
15:16FDP-Vize Krane soll unter Strack-Zimmermann Generalsekretär werden
15:00Pentagon plant früheren US-Truppenabzug aus Europa
14:53Paukenschlag auf FDP-Parteitag: Strack-Zimmermann kandidiert
14:08Liverpool trennt sich überraschend von Trainer Arne Slot
13:02Insa: FDP fällt zum Parteitag auf drei Prozent
11:53Habeck: Kubicki macht FDP nicht zu liberaler Kraft

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.105 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start schwankte der Dax überwiegend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Union beklagt Diskriminierung bei Hotelmeldeschein-Abschaffung


Hotel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Unionsfraktion im Bundestag sieht in der von der Regierung geplanten Abschaffung des Meldescheins in Hotels eine Diskriminierung ausländischer Gäste. "Eine solche generelle Abschaffung der Meldepflicht ist purer Populismus, da das nur für deutsche Staatsbürger gelten kann", sagte die tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Anja Karliczek, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Mittwochausgaben). "Gäste aus dem Ausland wären aufgrund von Artikel 45 des Schengener Durchführungsübereinkommens weiterhin verpflichtet, Meldevordrucke eigenhändig ausfüllen und zu unterschreiben. Eine solche Diskriminierung wäre das Gegenteil von Gastlichkeit und würde dem Image Deutschlands weltweit schaden", so die CDU-Politikerin.

Die Bundesregierung hat in Meseberg Eckpunkte zum Bürokratieabbau beschlossen. Unter anderem soll der Meldeschein auf Papier für inländische Gäste wegfallen. Bislang ist es so, dass jeder Reisende einen Papierschein mit Name, Geburtsdatum und Adresse unterschreiben muss. Dieser muss ein Jahr von der Herberge aufbewahrt werden - für den Fall, dass die Polizei an die Daten will. Die tourismuspolitischen Sprecher der Ampel-Parteien beteuern, dass das Vorgehen nicht diskriminierend sei. Bei der Buchung und beim Einchecken "wird längst standardmäßig nach der Herkunft des Gastes gefragt", sagte Lena Werner, stellvertretende tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. "In Zukunft wird es nur so sein, dass für Inländer kein händischer Meldeschein mehr nötig ist. Das Beispiel Schweden zeigt, dass das funktioniert. Hier wird der Meldeschein nur für ausländische Gäste ausgefüllt." Ähnlich äußerte sich der fachspezifische Sprecher der FDP-Fraktion, Nico Tippelt: "Völlig unabhängig von der Meldepflicht und dem bisherigen Meldeschein müssen die Gäste von Hotels ihre Daten ja bei der Buchung angeben, also Name, Vorname und Adresse. Das erfordert der Beherbergungsvertrag, der zwischen Gast und Unterkunft geschlossen wird." Für Stefan Schmidt, den tourismuspolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag, geht es bei der Ausgestaltung des Gesetzes darum, mit den Hoteliers ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, welche Daten sie brauchen und wofür. "Die Kurtaxe ist dabei ein kommunales Thema. Wir bezweifeln, dass ein bundeseinheitlicher Meldeschein der einzige Weg ist, damit die Kommunen an ihre Kurtaxe kommen", sagte er der Mediengruppe Bayern. "De facto entspricht der Meldeschein einer verdachtslosen und damit unverhältnismäßigen Vorratsdatenspeicherung. Hinweise auf den polizeilichen Nutzen fehlen. Es kann nicht sein, dass wir zigtausende Daten erheben ohne erkennbaren Nutzen für das eigentliche Anliegen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.09.2023 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung