Donnerstag, 12. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: EZB fordert Eurobonds und Vorsorgedepot für alle
Bundesregierung beschließt Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung
MTU drängt auf europäischen Kampfjet
EFI-Gutachten: Expertenkommission übergibt Empfehlungen an Kanzler
US-Arbeitslosenquote im Januar auf 4,3 Prozent gesunken
Gabriel fordert EU-Gemeinschaftsschulden für Rüstung
CDU-Politiker fordern Aussetzung von Einbürgerungsverfahren
BASF fordert schnelle Entlastungen für Industrie
Dax am Mittag weiter im Minus - Ölpreis steigt deutlich
GKV klagt gegen Leistungsübernahme für Bürgergeldempfänger

Newsticker

11:52EU-Gipfeltreffen: Merz und Macron demonstrieren Einigkeit
10:22Haßelmann dementiert Merkel-Vorschlag für Bundespräsidentenwahl
10:13Grüne warnen vor Abschwächung des Europäischen Emissionshandels
10:03Olympia: IOC schließt Ukrainer wegen Gedenkhelm von Wettbewerb aus
09:38Dax startet im Plus - Gewinneinbruch bei Mercedes Benz
08:52Merkel: Keine Kandidatur als Bundespräsidentin geplant
08:41Destatis: Produktion zuckerhaltiger Getränke 2024 nahezu stabil
08:18US-Repräsentantenhaus stimmt gegen Trumps Kanada-Zölle
07:40Vereinten Nationen "zutiefst alarmiert" über Angriffe im Sudan
07:16Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa beginnen ganztägigen Streik
05:00Röttgen will mehr europäische Verteidigungs- und Wirtschaftskraft
05:00Stopp von Integrationskursen nicht mit SPD abgesprochen
04:00In Berlin wächst die Sorge über AfD-Kontakte zu Trumps Umfeld
02:00DGB will Vermögende stärker in Verantwortung nehmen
01:00Gabriel fordert EU-Gemeinschaftsschulden für Rüstung

Börse

Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit Zugewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.081 Punkten berechnet, 0,9 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Laschet kritisiert Außenpolitik der Ampel-Koalition


Armin Laschet (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) übt scharfe Kritik an der Außen- und Sicherheitspolitik der Ampel. "Obwohl Olaf Scholz die Unterstützung auch aus der Union gehabt hätte, wurde das Sondervermögen verwässert: Von der Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels sind wir weit entfernt", sagte Laschet, der an diesem Freitag die Leitung der ersten Westfälischen Friedenskonferenz in Münster übernimmt, der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Auch wenn er Scholz‘ zurückhaltende Art in diesem Konflikt grundsätzlich schätze, müsse der Kanzler zu seinem Wort stehen - insbesondere auch in den Haushaltsverhandlungen.

Laschet verlangte zugleich eine intensivere Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern: "Der europäische Pfeiler der Nato muss gestärkt werden. Ich würde mir wünschen, dass man hier die Kooperation mit Frankreich mehr in den Fokus nimmt." Das sei eines der Defizite dieser Bundesregierung. "Das deutsch-französische Verhältnis ist in keinem guten Zustand. Es ist ein schlechtes Signal, dass neue Panzer-Projekte jetzt ohne Frankreich entwickelt werden sollen. Dabei hatten wir uns im Aachener Vertrag darauf verständigt, bei Rüstungsprogrammen so viel wie möglich gemeinsam zu machen, um Synergieeffekte zu erzielen und politisch als Europäer auch eine europäische Souveränität zu haben." Laschet erklärte, als Bundeskanzler hätte er eine Reise nach China zusammen mit Präsident Macron und nicht alleine absolviert. "Das wäre ein starkes Signal gewesen. Aber all diese Signale werden im Moment nicht gesetzt. Wir brauchen unbedingt mehr europäische Einigkeit, die derzeit wohl nur mühsam zu erzielen ist." Zudem übte er scharfe Kritik daran, dass der Nahe und der Mittlere Osten nicht im Fokus der deutschen Außenpolitik seien. "Jedenfalls nicht genügend - oder mit einem falschen Zungenschlag: Vizekanzler Habeck kommt allenfalls vorbei, wenn er Gas-Löcher stopfen muss. Ansonsten fallen wir dort vor allem als belehrend auf. Wir bräuchten stattdessen eine ehrliche, faire Partnerschaft, besonders mit den Ländern, die so große Schritte gehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.09.2023 - 02:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung