Donnerstag, 12. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Richterbund schlägt angesichts offener Strafverfahren Alarm
Fast 50.000 Waffen gestohlen oder als vermisst gemeldet
MTU drängt auf europäischen Kampfjet
Citigroup erwartet anhaltenden KI-Börsenboom
Bericht: EZB fordert Eurobonds und Vorsorgedepot für alle
Fast jedes zweite Asylverfahren beim Bamf reißt Zeitvorgabe der EU
Bundesregierung beschließt Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung
Deutschland macht Fortschritte bei Energiewende
Unternehmen fordern "Sofortmaßnahmen" gegen EU-Wettbewerbskrise
BASF fordert schnelle Entlastungen für Industrie

Newsticker

00:01MTU drängt auf europäischen Kampfjet
00:01Grüne sehen Kinder durch Grundsicherungssanktionen gefährdet
00:00Hubig verteidigt Mietrechtspläne gegen Kritik
00:00CDU-Politiker fordern Aussetzung von Einbürgerungsverfahren
00:00Umfrage: Mehrheit offen für Zuckersteuer
00:00EU-Sondergipfel: Grimm unterstützt Merz im Streit mit Macron
00:00Fast 50.000 Waffen gestohlen oder als vermisst gemeldet
00:00Nächste Wahlrechtsreform: Prien fordert Prüfung von Parität
00:00Fahrlehrerverbände entsetzt über Führerscheinreform
00:00Richterbund schlägt angesichts offener Strafverfahren Alarm
00:00Türkische Gemeinde kritisiert Zulassungsstopp für Integrationskurse
00:00Leistungen der Pflegeversicherung verlieren deutlich an Wert
22:48FC Bayern wirft RB Leipzig aus dem DFB-Pokal
22:21US-Börsen uneinheitlich - US-Arbeitsmarkt überraschend dynamisch
21:51Pistorius: "Arctic Sentry" ist keine Grönland-Mission

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Vonovia und Infineon, am Ende Zalando, SAP und Scout24. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Viele Deutsche fürchten Jobverlust durch Künstliche Intelligenz


Computer-Nutzer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ein großer Teil der Arbeitnehmer in Deutschland geht davon aus, dass ihre beruflichen Aufgaben in den kommenden Jahren von einer Künstlichen Intelligenz (KI) übernommen werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG), über die das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) berichtet. An der Umfrage nahmen 12.800 Arbeitnehmer und Führungskräfte aus 18 Ländern teil, darunter auch 1.026 Befragte aus Deutschland.

Demnach sagten knapp 40 Prozent in Deutschland, dass ihr Job wegen KI wahrscheinlich künftig nicht mehr existieren werde. Über alle befragten Länder hinweg äußerten 36 Prozent diese Sorge. Mehr als 70 Prozent der befragten deutschen Arbeitnehmer gehen aber auch davon aus, dass die Vorteile die Risiken überwiegen. Die Forscher fragten unter anderem explizit nach dem Einfluss großer Sprachmodelle, die mit dem Programm ChatGPT weltweit für Aufsehen sorgen. Dies könne am Arbeitsplatz Zeit sparen und mehr Raum für kreative Aufgaben schaffen, sagten die Befragten. Fast jeder zweite deutsche Arbeitnehmer blickt deswegen generell optimistisch auf die Entwicklung. Damit landete Deutschland im weltweiten Vergleich im hinteren Mittelfeld - deutlich optimistischer sind Brasilianer (71 Prozent), Inder (60 Prozent) und Arbeitnehmer aus dem Mittleren Osten (58 Prozent). Bei den Gewerkschaften hält sich die Sorge über mögliche Jobverluste noch in Grenzen. "Seit vielen Jahren wird beschworen, dass uns mit der Digitalisierung die Arbeit ausgeht", sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi dem "Handelsblatt". "Das ist offensichtlich Quatsch." Es gebe ein Allzeitbeschäftigungshoch und angesichts des Fachkräftemangels sei eine Produktivitätssteigerung durch Digitalisierung durchaus sinnvoll. "Aber wir müssen viel schneller werden in der Fähigkeit der Selbstreflexion", so Fahimi mit Blick auf neue KI-Anwendungen. "Wie kann eine echte Beteiligung aussehen, wie nehmen wir Beschäftigte in den Betrieben so mit, dass sie auch wirklich verstehen, was da an neuer Technologie auf sie zukommt, wie können wir sie vor neuen Überwachungsmöglichkeiten schützen?" Es gehe darum, Prozesse zu optimieren und nicht Menschen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.06.2023 - 06:21 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung