Montag, 05. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im grünen Bereich bewegt und zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch erreicht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.720 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Siemens Energy und Infineon, am Ende Zalando, BASF und Volkswagen. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Studie: Juristen verdienen beim Staat wesentlich schlechter
Der Staat als Arbeitgeber wird für Juristen finanziell immer uninteressanter. Das geht aus einer aktuellen Vergütungsanalyse der Unternehmensberatung Kienbaum zur Gehaltsentwicklung bei Juristen in der Privatwirtschaft und in Anwaltskanzleien im Auftrag des Deutschen Richterbundes (DRB) hervor, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach verdienen Anwälte in einer Großkanzlei auf der ersten Karrierestufe im Schnitt 139.000 Euro pro Jahr. Juristen in Unternehmen erhalten 98.000 Euro jährlich. Zum Vergleich: Wer heute als lediger Richter oder als Staatsanwalt in den Beruf einsteigt, erhält laut DRB im bundesweiten Durchschnitt nach einigen Jahren Berufserfahrung rund 60.000 Euro brutto im Jahr. Deshalb dürfte es für die Bundesländer immer schwieriger werden, Juristen als Staatsdiener zu gewinnen. DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn sagte dem "Handelsblatt": "Soll die Justiz konkurrenzfähig bleiben, muss der zaghafte Aufwärtstrend der vergangenen Jahre bei der Richterbesoldung deutlich beschleunigt werden." Eine "kurzsichtige Justizpolitik nach Kassenlage" führe in den nächsten Jahren zu erheblichen Personallücken in der Justiz. Das gefährde die "hohe Qualität der Rechtsprechung", heißt es weiter. Die Schere öffne sich im späteren Berufsleben noch weiter, da die Gehälter bei Anwälten und Unternehmensjuristen mit zunehmender Erfahrung und Verantwortung schneller steigen. So verdienen juristische Führungskräfte der ersten Ebene in Unternehmen im Mittelwert 201.000 Euro jährlich. Ein Seniorpartner in großen Anwaltskanzleien kommt durchschnittlich sogar auf 385.000 Euro. Das Einkommen eines Richters in der höchsten Besoldungsgruppe R2 liegt selbst mit Zuschlägen für zwei Kinder weit unter diesen Vergütungen. Beispielsweise verdienen Juristen in Baden-Württemberg rund 103.000 Euro pro Jahr. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.06.2023 - 10:38 Uhr
Andere News
Konrad Adenauer – 150. Geburtstag des ersten Bundeskanzlers: Enkel Stephan Werhahn im Interview
Donald Trump nach US-Angriff auf Venezuela: »Wir brauchen Grönland«
Venezuela: Was der Angriff der USA für den Ölpreis bedeutet
Russland: Dmitrij Medwedew kann sich Entführung von Kanzler Merz vorstellen
| ||