Donnerstag, 26. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Neue Chipkrise trifft deutsche Industrie
Wadephul weist Weidels Vorwürfe zu Gaslieferungen zurück
Wärmepumpenverband kritisiert neues Heizungsgesetz als Rückschritt
Telekom will erstmals KI-Brille präsentieren
US-Börsen legen zu - Öl und Gold teurer
Dax legt zu - Vorfreude auf Nvidia-Zahlen
Regierung bestätigt außerordentliche Berlinale-Aufsichtsratssitzung
Heizungsgesetz: Neubauer wirft Bundesregierung "Heizhorror" vor
Dobrindt weist Kritik im Umgang mit Rassismus-Studie von sich
Sozialverband kritisiert Reformpläne für private Altersvorsorge

Newsticker

13:18Unternehmen kritisieren Tariftreuegesetz von Bas
13:03Union ruft Gewerkschaften wegen ÖPNV-Streiks zur Mäßigung auf
13:00Deutschland schiebt 20 Straftäter mit Charterflug nach Kabul ab
13:00Gelsenkirchener CSD wurde wegen islamistischer Drohungen abgesagt
13:00Mützenich drängt auf Beteiligung der EU an Ukraine-Verhandlungen
12:53Chef des Weltwirtschaftsforums tritt wegen Epstein-Affäre zurück
12:31Dax dreht leicht ins Plus - Stimmung bleibt verhalten optimistisch
12:15Gesundheitsministerin weist Ärzte-Kritik an Apothekenreform zurück
11:40Wirtschaftsweiser Werding kritisiert neues Tariftreuegesetz
11:25Grüne-Jugend-Sprecherin fordert mehr Bürgernähe von ihrer Partei
10:57Tricia Tuttle bleibt vorerst Berlinale-Intendantin
10:45Fußgängerverband will härtere Strafen für Radfahren auf Gehwegen
10:22Firmen gehen oft mit Steuerverschonung an Minderjährige
10:09Bundestag beschließt Tariftreuegesetz
09:56Merz sieht "gute Kooperation" mit China

Börse

Der Dax ist am Donnerstag nach einem sehr verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag etwas in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.265 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, BASF und FMC, am Ende Heidelberg Materials, Scout24 und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Faeser will Schutz vor chinesischer Spionage deutlich verstärken


Chinesische Flagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will den Schutz vor chinesischer Spionage in Deutschland deutlich verstärken. "Für mich gibt es drei Sicherheits-Prioritäten im Umgang mit China: Risiken erkennen, Gefahren abwehren, Abhängigkeiten vermeiden", sagte Faeser dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Die Ministerin sprach von einer "erheblichen Gefahr" durch chinesische Spionage in Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Über einen 2020 entdeckten Fall, bei dem ein Wissenschaftler aus China im Staatsauftrag ein norddeutsches Medizintechnik-Unternehmen ausspioniert haben soll, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf informierte Kreise. Der bislang unter Verschluss gehaltene Vorgang zeige exemplarisch die Gefährdungslage mit Blick auf den Know-how-Abfluss durch chinesische Gastwissenschaftler, hieß es. Laut den Angaben führte die Firma gemeinsam mit einer deutschen Universität ein Projekt durch, um antimikrobielle Oberflächentechnologien für verschiedene Anwendungsgebiete zu entwickeln. Von Mitte 2015 bis Mai 2016 sei ein chinesischer Wissenschaftler als Doktorand Teil des Forschungsteams der beteiligten Uni gewesen und habe so Zugang zu dem Projekt erhalten. Schon während der Projektarbeit sei dieser durch ein "ungewöhnlich großes Interesse an den Technologien des Unternehmens" aufgefallen, so die Zeitung. Dennoch sei zunächst kein Spionageverdacht aufgekommen. "Erst nach der Rückkehr des Wissenschaftlers nach China entdeckte man, dass Forschungsergebnisse und Produktionsgeheimnisse entwendet worden waren", sagten mit dem Fall vertraute Personen dem "Handelsblatt". Der Spionageverdacht erhärtete sich schließlich bei der Anmeldung eines Patentes für eine neue Beschichtungstechnologie. Das deutsche Unternehmen stellte fest, dass diese "eins zu eins in China angemeldet" worden war. Faeser mahnte zu stärkeren Sicherheitsvorkehrungen. Um die Ausforschung von Know-how und Innovationen konsequent zu unterbinden, sei "entscheidend, auch in Unternehmen und in Forschungseinrichtungen für ein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein und hohe Schutzvorkehrungen zu sorgen", sagte sie.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.06.2023 - 19:28 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung