Montag, 09. März 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat am Montag nach einem sehr schwachen Start bis zum Mittag weiter deutlich nachgelassen, die Verluste aber etwas reduziert. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 23.190 Punkten und damit 1,7 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, die Hannover Rück und die Deutsche Börse, am Ende Siemens Energy, MTU und Continental. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Bericht: Mehrere Pannen bei Polizeieinsatz in Terrornacht von Hanau
Beim Polizeieinsatz in der Terrornacht von Hanau im Februar 2020 hat es in den ersten Stunden offenbar viele Pannen, Fehler und Unklarheiten gegeben. Das geht aus einem internen Bericht der Polizei hervor, über den die "Frankfurter Rundschau" (Dienstagsausgabe) berichtet. Am 19. Februar 2020 hatte ein Mann in Hanau neun Menschen aus rassistischer Motivation getötet und anschließend auch seine Mutter erschossen. "Diese zehn Toten sollten etwas ändern" - so werden nach Angaben der "Frankfurter Rundschau" in dem Bericht Polizisten zitiert, die an der internen Aufarbeitung beteiligt waren. Bei dem Einsatz "musste in hohem Maße improvisiert werden", hält der Bericht fest. Der Autor, ein Polizeibeamter aus dem Polizeipräsidium Südosthessen, wird am Mittwoch im Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags befragt. Wenige Tage nach der Tat war polizeiintern die Arbeitsgruppe Nachbereitung Anschlag Hanau (NAH) eingerichtet worden, die sich ab März 2020 ein Bild von den ersten drei Stunden des Einsatzes machte. Am 1. Oktober 2020 legte die AG NAH ihren 50-seitigen Abschlussbericht vor, der bisher nicht öffentlich geworden ist und über den die FR nun berichtet. Kommunikationsprobleme gab es demnach an vielen Stellen. So schildert der Bericht nach Angaben der Zeitung den Umstand, dass sich unter der Telefonnummer des Polizeiführers vom Dienst (PvD) "in hoher Folge Pressevertreter, Konsulatsangehörige, Personen des öffentlichen Lebens und interessierte Bürger/-innen" meldeten. "Die Erreichbarkeit des PvD für am Einsatz beteiligte Kollegen/-innen hing damit vom Zufall ab", konstatiert der Bericht weiter. Auch für Presseanfragen gab es keine klare Zuständigkeit - mit Folgen: "Die vor Ort an den Tatorten, insbesondere im Bereich der äußeren Absperrungen eingesetzten Beamten/-innen, empfanden das Fehlen von Pressesprecher/-innen als starke zusätzliche Belastung, welche mit erheblichem Arbeitsaufwand und Personal provisorisch zu bewältigen versucht wurde." Beteiligte Beamte beklagten ein "Informationsdefizit". Über die "interne Kommunikation" hätten die Kollegen "weniger Informationen erhalten [...] als über das Internet und soziale Medien", zitiert die Zeitung aus dem Bericht. Völlig unzureichend soll in der Nacht auch die Betreuung der Menschen gewesen sein, die um ihre Angehörigen fürchteten. "Eine zentrale Örtlichkeit für die Betreuung von Angehörigen existierte in den ersten drei Stunden nicht. Auch Fachkräfte, welche hier dringend vonnöten gewesen wären, waren nicht vor Ort", heißt es in dem Bericht. Beamten hätten "spontan" einen Bus der Verkehrsbetriebe zu einer "Sammelstelle für Angehörige" umfunktioniert. "Jedoch war anschließend nicht klar, wie nun weiter mit den Angehörigen verfahren werden sollte." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 29.05.2023 - 16:27 Uhr
Andere News
VW: AfD-nahe Liste will Mehrheit im Betriebsrat in Zwickau erringen
Irankrieg 2026: Die Planlosigkeit dieses Kriegs ist eine Gefahr für die Welt
Iran-News am Montag: Witkoff und Kushner sagen offenbar kurzfristig Israelreise ab
Iran-Krieg und mögliche Fluchtwelle: Roderich Kiesewetter spricht sich für Krisenpläne aus
Iran: Sorge um Fußballerinnen vor Rückkehr in die Heimat – Reza Pahlavi bittet Australien um Schutz
| ||