Donnerstag, 15. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Immobilienpreise in Deutschland 2025 gestiegen
Bundesliga: Leipzig, München und Hoffenheim siegreich
Studie: Wasserknappheit gefährdet deutsche Wettbewerbsfähigkeit
US-Drohungen: Deutschland schickt Bundeswehrsoldaten nach Grönland
Merz wettert vor Unternehmern gegen "Work-Life-Balance"
Staatsanwälte durchsuchen Privaträume im Fall Baywa
Großhandelspreise im Dezember gestiegen
US-Börsen lassen nach - Enttäuschung über Banken-Quartalszahlen
CDU-Flügel wollen Klimaziele abschwächen
Hape Kerkeling beobachtet gesellschaftliche Veränderungen

Newsticker

18:20Bahn lässt kaputte Stellwerke bei Generalsanierung außen vor
17:41Dax legt zu - Ölpreis sinkt deutlich
17:05Baden-Württemberg treibt Abschiebungen in den Iran voran
16:46Reiche begrüßt Beschluss für schnellere Bundeswehr-Beschaffung
16:26Bundestag baut Beschaffungsvorschriften für die Bundeswehr ab
16:14Grüne und AfD warnen vor Abschaffung des Arbeitszeitgesetzes
16:10G7-Außenminister drohen Iran mit "restriktiven Maßnahmen"
15:57Wildberger will europäische Satelliten-Alternative zu Starlink
14:49Weniger Pflanzenschutzmittelrückstände in deutschen Lebensmitteln
14:28Bundesgerichtshof verwirft Haftbeschwerde im Fall Nord Stream
14:23Linke fordert deutsches Konsulat auf Grönland
13:51Grüne fordern Stopp von Abschiebungen in den Iran
13:37Roland-Berger-Chef fordert europäische Alternative zu Swift
13:25Bahn-Chefin erwartet "schwieriges Jahr" bei der Pünktlichkeit
13:08Staatsanwälte durchsuchen Privaträume im Fall Baywa

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.352 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax schwankte im Tagesverlauf um den Vortagesschluss, bevor er am späten Nachmittag zulegte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Weinerzeugung 2022 über Vorjahresniveau


Weinberg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Weinerzeugung in Deutschland ist im Jahr 2022 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden sechs Prozent oder 491.800 Hektoliter mehr Wein und Most produziert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Insgesamt erzeugten die Winzer in Deutschland 8,94 Millionen Hektoliter Wein und Most.

Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021 wurde 3,5 Prozent mehr produziert (+304.600 Hektoliter). Das Weinjahr 2022 war durch eine lange Trockenperiode im Sommer gekennzeichnet. In jungen Anlagen oder an Standorten mit geringer Wasserspeicherkapazität sorgte die Trockenheit für Ertragseinbußen, wenn nicht bewässert werden konnte. Die älteren Reben kamen wegen ihrer tiefreichenden Wurzeln vergleichsweise gut damit zurecht. Der trockene Sommer führte gleichzeitig zu wenig Pilzbefall und wirkte sich somit positiv auf die Gesundheit der Trauben aus. Auch großräumige Spätfröste und größere Unwetterereignisse wie Hagel blieben 2022 aus. Die weitverbreiteten Niederschläge kurz vor der Lese ließen zudem die Erträge der Trauben nochmals ansteigen, so das Statistikamt. Zwei Drittel (66 Prozent) der erzeugten Weine waren Weißweine, ein Drittel (34 Prozent) Rotweine (einschließlich Roséwein und Rotling). Umgerechnet in 0,75-Liter-Flaschen ergab die Wein- und Mosterzeugung rund 1,2 Milliarden Flaschen. Von der Gesamtproduktion betrug der Anteil an Prädikatswein 21 Prozent (1,90 Millionen Hektoliter). Dieser Anteil war deutlich höher als 2021, als noch 15 Prozent des erzeugten Weins zu Prädikatswein verarbeitet werden konnten. 2022 wurden außerdem 6,72 Millionen Hektoliter Qualitätswein (75 Prozent) und 316.100 Hektoliter der Qualitätsstufen Wein oder Landwein (4 Prozent) erzeugt. In den zwei großen Weinanbaugebieten Rheinhessen (2,44 Millionen Hektoliter) und Pfalz (1,79 Millionen Hektoliter) wurde zusammen knapp die Hälfte (47 Prozent) des gesamten deutschen Weins und Mosts erzeugt. Auf Platz drei folgte das Weinanbaugebiet Baden mit 1,37 Millionen Hektolitern (15 Prozent). Auf dem vierten Platz lag das Weinanbaugebiet Mosel mit 1,28 Millionen Hektolitern (14 Prozent), dessen Ergebnis maßgeblich durch dort ansässige große Handelskellereien geprägt ist. Diese nehmen auch Trauben von anderen Weinanbaugebieten - überwiegend aus der Pfalz - in größeren Mengen auf, um sie zu Wein zu verarbeiten. In den flächenmäßig kleinsten Anbaugebieten Mittelrhein mit einer Ertragsrebfläche von 441 Hektar, Hessischer Bergstraße mit 448 Hektar, Ahr mit 518 Hektar, Sachsen mit 524 Hektar und Saale-Unstrut mit 810 Hektar war die Entwicklung der Weinerzeugung gegenüber dem Vorjahr überwiegend positiv: Die Erzeugung in Saale-Unstrut (54.100 Hektoliter) nahm gegenüber dem Vorjahr um 47 Prozent und an der Ahr (50.800 Hektoliter) um 28 Prozent zu. Die erzeugten Mengen an der Hessischen Bergstraße (33.400 Hektoliter) stiegen um elf Prozent und in Sachsen (25.500 Hektoliter) um sieben Prozent. Am Mittelrhein wurden dagegen vier Prozent weniger als im Vorjahr produziert (25.500 Hektoliter).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 27.03.2023 - 08:44 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung