Mittwoch, 30. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Koalition streicht Fixkostendegression bei Haus- und Kinderärzten
Großrazzia gegen Geldwäsche-Netzwerk in NRW
Bericht: Preis für Deutschlandticket soll auf fast 67 Euro steigen
Dax rutscht am Mittag ins Minus - Zurückhaltung überwiegt
Bericht: Schufa nutzt weitere Scores neben neuem Hauptscore
Herbstbelebung bringt Arbeitsmarkt im September kaum Schwung
Dax lässt deutlich nach - Anleihen legen weiter zu
Importpreise im August deutlich gestiegen
Kabinett berät nach Streit nun doch über Pflegereform
Bundeskabinett beschließt Pflegereform

Newsticker

22:27US-Börsen lassen deutlich nach - Ölpreis steigt stark
20:28Merz sieht in Deutschland "führenden Investitionsstandort"
20:10Staatsrechtler zweifeln Gültigkeit der Wahl in Sachsen-Anhalt an
19:12Schwesig kritisiert Pflegekompromiss der Koalition
18:48Gündogan: "Klopp schrie mich an und knallte die Tür"
18:35Lottozahlen vom Mittwoch (30.09.2026)
18:32Kocak gibt Sitz im Innenausschuss des Bundestags auf
18:03IT-Panne trennt Zehntausende Reservisten von Bundeswehrsystemen
17:54Arbeitgeber fordern mehr Einsatz der Arbeitsagentur
17:47Dax lässt deutlich nach - Anleihen legen weiter zu
17:30Bundesnetzagentur lenkt bei E-Autos als Stromspeicher ein
17:23SPD kündigt Widerstand gegen Dobrindts Asylberatungs-Kürzungen an
17:20Netanjahu: Pilot von Flydubai-Flug wollte Absturz herbeiführen
17:07Klingbeil sieht Chancen bei industrieller KI
16:18Volkswagen kündigt zahlreiche Tarifverträge

Börse

Am Mittwoch hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.199 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundespolitiker sehen keine neue nukleare Bedrohung durch Russland


Mauer des Kreml in Moskau / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sogenannte "taktische" Atomwaffen in Weißrussland zu stationieren, sehen viele Bundespolitiker keine neue nukleare Bedrohung. Michael Roth (SPD), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe): "Putin zündet die nächste Stufe des russischen Imperialismus und Kolonialismus." Mit der wachsenden Militärpräsenz mache "der selbst ernannte große Bruder Russland das schwache Belarus noch abhängiger".

Putin spiele abermals mit der Angst vor einer atomaren Eskalation des russischen Vernichtungskriegs, sagte Roth der FAZ. "Das ist zynisch, aber wirkungsvoll. Er will die geschlossene Unterstützung der Ukraine in Europa unterminieren." Der SPD-Politiker hält die Sorge vor einer Anwendung der Atomwaffen allerdings für "weitgehend unbegründet", denn China habe deutlich gemacht, deren Einsatz nicht zu dulden. Diese Einschätzung teilt der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul (CDU). Er sagte der FAZ: "Die Stationierung ist ein untauglicher Versuch der Einschüchterung des Westens. Das Bedrohungspotenzial wächst dadurch nicht", sagte er und verwies auf die Abschreckung durch der Nato und die rote Linien Chinas. "Insofern ist das eine Maßnahme Putins, mit der er eher eigene Misserfolge vertuschen will", sagte Wadephul. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, sagte der FAZ: "Wir sollten uns in der Unterstützung der Ukraine nicht vom Weg abbringen lassen." Sie spricht von einem "perfiden Versuch Putins, den Westen einzuschüchtern". Das Auswärtige Amt hat deutlich gemacht, sich durch die Ankündigung Putins nicht beirren zu lassen. Die Ankündigung Putins bewertet das Auswärtige Amt als "weiteren Versuch der nuklearen Einschüchterung durch Russland". "Wir weisen solche Versuche zurück und werden uns davon in unserem Kurs nicht beirren lassen", ist aus dem Haus von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu hören. Der Putin gezogene Vergleich zur Nuklearen Teilhabe der Nato sei "irreführend" und könne nicht dazu dienen, den von Russland angekündigten Schritt zu begründen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2023 - 19:40 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung