Dienstag, 26. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

WHO: Über 900 Ebola-Verdachtsfälle in DR Kongo
Joschka Fischer kritisiert Merz` Führungsstil
Michelle Hunziker verteidigt Thomas Gottschalk
Dax startet am Pfingstmontag im Plus
Kubicki fordert Kürzungen bei Grundsicherung und Subventionsabbau
SPD: Prien soll woanders kürzen als beim Elterngeld
Dax zu Pfingsten äußerst freundlich - Ölpreis unter 100 Dollar
CDU-Außenexperte Hardt wirft Putin "Staatsterrorismus" vor
Papst ruft zur "Entwaffnung" von KI auf
Politiker warnen vor chinesischer Technik bei Drohnenabwehr

Newsticker

01:00Tourismuskoordinator erwartet mehr Urlauber in Deutschland
00:01Connemann kritisiert Kirchen wegen Ablehnung der Widerspruchslösung
00:01Umfrage: Nur jeder Vierte glaubt an FDP-Comeback unter Kubicki
00:00SPD-Haushälter mahnt zur Zurückhaltung bei Elterngeld-Debatte
00:00Kubicki grenzt sich von AfD ab
00:00GdP: Jede dritte Bundespolizei-Dienststelle ist marode
00:00Warken will Kinderlose in Pflegeversicherung stärker belasten
23:08Relegation: Paderborn steigt auf und schießt Wolfsburg in 2. Liga
23:05++ EILMELDUNG ++ Relegation: Paderborn steigt in die 1. Bundesliga auf
21:57Wieder heftige Schießerei in Berlin-Kreuzberg auf offener Straße
19:00Özdemir kündigt gemeinsames Vorgehen mit NRW zum Bürokratieabbau an
17:44Dax zu Pfingsten äußerst freundlich - Ölpreis unter 100 Dollar
17:22Union und SPD warnen AfD vor Verfassungsbruch in Sachsen-Anhalt
16:50Politiker warnen vor chinesischer Technik bei Drohnenabwehr
16:08Wegner warnt vor Scheitern der Steuerreform im Bundesrat

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.389 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bundespolitiker sehen keine neue nukleare Bedrohung durch Russland


Mauer des Kreml in Moskau / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sogenannte "taktische" Atomwaffen in Weißrussland zu stationieren, sehen viele Bundespolitiker keine neue nukleare Bedrohung. Michael Roth (SPD), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe): "Putin zündet die nächste Stufe des russischen Imperialismus und Kolonialismus." Mit der wachsenden Militärpräsenz mache "der selbst ernannte große Bruder Russland das schwache Belarus noch abhängiger".

Putin spiele abermals mit der Angst vor einer atomaren Eskalation des russischen Vernichtungskriegs, sagte Roth der FAZ. "Das ist zynisch, aber wirkungsvoll. Er will die geschlossene Unterstützung der Ukraine in Europa unterminieren." Der SPD-Politiker hält die Sorge vor einer Anwendung der Atomwaffen allerdings für "weitgehend unbegründet", denn China habe deutlich gemacht, deren Einsatz nicht zu dulden. Diese Einschätzung teilt der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul (CDU). Er sagte der FAZ: "Die Stationierung ist ein untauglicher Versuch der Einschüchterung des Westens. Das Bedrohungspotenzial wächst dadurch nicht", sagte er und verwies auf die Abschreckung durch der Nato und die rote Linien Chinas. "Insofern ist das eine Maßnahme Putins, mit der er eher eigene Misserfolge vertuschen will", sagte Wadephul. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, sagte der FAZ: "Wir sollten uns in der Unterstützung der Ukraine nicht vom Weg abbringen lassen." Sie spricht von einem "perfiden Versuch Putins, den Westen einzuschüchtern". Das Auswärtige Amt hat deutlich gemacht, sich durch die Ankündigung Putins nicht beirren zu lassen. Die Ankündigung Putins bewertet das Auswärtige Amt als "weiteren Versuch der nuklearen Einschüchterung durch Russland". "Wir weisen solche Versuche zurück und werden uns davon in unserem Kurs nicht beirren lassen", ist aus dem Haus von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zu hören. Der Putin gezogene Vergleich zur Nuklearen Teilhabe der Nato sei "irreführend" und könne nicht dazu dienen, den von Russland angekündigten Schritt zu begründen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.03.2023 - 19:40 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung