Mittwoch, 05. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ASB nennt Bedingungen für neuen Zivildienst
Dax setzt Rekordjagd fort - neuer KI-Schwung
Bericht: Bundesregierung erwägt komplette Staatsübernahme bei KNDS
Immer mehr Rentenleistungen einkommensteuerpflichtig
Dax-Rekordjagd büßt am Mittag etwas an Schwung ein
Forsa: AfD baut Vorsprung aus - Jeder Vierte unentschlossen
Dax legt zu - Preise für Öl und Gas sinken deutlich
Zahl der Asylanträge im Juli nahezu halbiert
Zahl der Brauereien gesunken
Zwei Tote in Augsburger Asylunterkunft - Verdächtiger festgenommen

Newsticker

06:56SPD-Fraktionschef lehnt mehr Sonntagsöffnungen ab
06:51ASB nennt Bedingungen für neuen Zivildienst
06:48Grüne fordern strengere Regeln für Umgang mit Gefährdern
06:44Paritätischer warnt vor Verdrängung der Freiwilligendienste
06:43Arbeitgeber kritisieren Debatte um Rente mit 63
06:21Regierung hält Zahlen zu Visa-Ablehnungen für China-Forscher geheim
06:12Sorge um Deutschlands Top-Bonität wächst
05:00Schweitzer pocht auf Frau als Bundespräsidentin
00:00Grüne kritisieren Prien wegen Kürzung von CSD-Förderung
00:00Ramelow will Volksabstimmung über Wehr- und Zivildienst
00:00Linke will Recht auf Wohnen im Grundgesetz
00:00Zivildienst-Comeback: Diakonie setzt auf Freiwilligkeit
00:00Weimer plant Skulpturensammlung an historischem Ort in Berlin
00:00Linke kritisiert steigende Zahl an Sonntagsbeschäftigten
00:00Rocholl warnt vor Aufschnüren des Rentenpakets

Börse

Am Dienstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.202 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start erreichte der Dax am Vormittag einen neuen Höchstwert und schwankte im weiteren Tagesverlauf im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Woidke hält Kohleausstieg schon 2032 für möglich


Bagger im Braunkohle-Tagebau Garzweiler / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) glaubt, dass Deutschland die Kohleverstromung fünf bis sechs Jahre früher beenden kann als geplant. "Vielleicht ist es möglich, dass wir es 2032 oder 2033 schaffen", sagte Woidke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Dafür müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Nach dem Vorbild der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 müsse eine "Kommission zur Zukunft der Energieversorgung" einen "großen gesellschaftlichen Konsens" schaffen. Dort müssten "alle Beteiligten zusammenkommen: Bund, Länder, Wirtschaft, Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Umweltverbände." Das jetzige Kohleausstiegsgesetz sieht vor, die Stromproduktion aus Kohle in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt spätestens 2038 zu beenden. Der Koalitionsvertrag der Berliner Ampel fordert allerdings, den Termin "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen. Die Grünen betonen diese Forderung jetzt wieder, nachdem der Weltklimarat (IPCC) Anfang der Woche festgestellt hat, beim gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen den Klimawandel sei für dieses Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 2,8 Grad zu erwarten. Im Pariser Klimaabkommen hatten sich die Teilnehmerstaaten auf maximal 1,5 Grad geeinigt. Der IPCC folgert daraus, mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" schließe sich das "Fenster" zu einer "lebenswerten und nachhaltigen Zukunft" deshalb gerade "rapide". Woidke sagte dazu, er sei "ganz bei dem, was der Klimarat sagt". Zugleich erinnerte er aber daran, dass nach Angeben der Bundesnetzagentur der Ausbau der erneuerbaren Energie "verdreifacht" werden müsse, um schon 2030 aus der Kohle auszusteigen. Woidke verlangte dafür "schnellere Planung und Verfahren". Eine Windkraftanlage brauche heute "etwa acht Jahre" bis zur Genehmigung. Für solche Verfahren dürfe es "nur noch eine Klageinstanz" geben, und zwar Bundesverwaltungsgericht. "Das würde uns nach Ansicht von Experten fünf bis sechs Jahre schneller machen." Um dafür gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, schlägt Woidke vor, sich an der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 zu orientieren. Damals hatte die Bundesregierung Länder, Wirtschafts- und Umweltverbände sowie Gewerkschaften an einem Tisch versammelt, um das Kohleausstiegsgesetz vorzubereiten. Nach Ansicht des Brandenburger Ministerpräsidenten war dies "ein Musterbeispiel dafür, wie man in einer Demokratie mit großen gesellschaftlichen Konflikten umgeht". Auch jetzt könne man in so einem Kreis wieder "darüber reden, wie man die Bedingungen für einen früheren Ausstieg schafft."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2023 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung