Montag, 20. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD-Gesundheitspolitiker plädiert für Reduzierung der Krankenkassen
Jugendschutz online: Prien will mehr Unterstützung für Eltern
Connemann warnt vor Scheitern der Entlastungsprämie
Klare Mehrheit für Olympiabewerbungen in NRW und Kiel
Industrie weniger zurückhaltend bei Investitionen
SPD Sachsen-Anhalt geht auf Distanz zur Bundespartei
Umweltverbände fühlen sich von Reiche ignoriert
Dax weiter schwach - Verunsicherung wegen Iran-Krieg wächst wieder
Dax startet im Minus - Hormus-Risiken bleiben
Deutschland und Brasilien vertiefen strategische Partnerschaft

Newsticker

22:57John Ternus folgt auf Tim Cook als Apple-Chef
22:13US-Börsen schwächer - Kerosinpreise setzen Luftfahrt unter Druck
20:03Warken verteidigt Einschränkung beim Hautkrebsscreening
18:52Bundesregierung weitet Entlastungsprämie aus
18:22Marco Rose wird neuer Cheftrainer des AFC Bournemouth
17:46Dax schwach - Optimismus über Wochenende verflogen
17:05Drei Tote bei schwerem Verkehrsunfall in Niedersachsen
16:57Datev-Index: Belebung im Mittelstand wieder abgebrochen
16:03Kürzungsvorschläge beim Unterhaltsvorschuss stoßen auf harte Kritik
14:59Deutschland und Brasilien vertiefen strategische Partnerschaft
14:32Grüne fordern Aufklärung wegen Chaos bei Beamtenbesoldung
14:05Abstimmung zum digitalen Euro im EU-Parlament verzögert sich
13:47Krankenhausgesellschaft warnt vor Verschärfung der Klinikkrise
13:19JU fordert Ausgliederung der GKV-Kosten für Bürgergeldempfänger
12:53Bundesregierung setzt auf schnelle Regierungsbildung in Bulgarien

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.417 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Woidke hält Kohleausstieg schon 2032 für möglich


Bagger im Braunkohle-Tagebau Garzweiler / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) glaubt, dass Deutschland die Kohleverstromung fünf bis sechs Jahre früher beenden kann als geplant. "Vielleicht ist es möglich, dass wir es 2032 oder 2033 schaffen", sagte Woidke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Dafür müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Nach dem Vorbild der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 müsse eine "Kommission zur Zukunft der Energieversorgung" einen "großen gesellschaftlichen Konsens" schaffen. Dort müssten "alle Beteiligten zusammenkommen: Bund, Länder, Wirtschaft, Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Umweltverbände." Das jetzige Kohleausstiegsgesetz sieht vor, die Stromproduktion aus Kohle in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt spätestens 2038 zu beenden. Der Koalitionsvertrag der Berliner Ampel fordert allerdings, den Termin "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen. Die Grünen betonen diese Forderung jetzt wieder, nachdem der Weltklimarat (IPCC) Anfang der Woche festgestellt hat, beim gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen den Klimawandel sei für dieses Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 2,8 Grad zu erwarten. Im Pariser Klimaabkommen hatten sich die Teilnehmerstaaten auf maximal 1,5 Grad geeinigt. Der IPCC folgert daraus, mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" schließe sich das "Fenster" zu einer "lebenswerten und nachhaltigen Zukunft" deshalb gerade "rapide". Woidke sagte dazu, er sei "ganz bei dem, was der Klimarat sagt". Zugleich erinnerte er aber daran, dass nach Angeben der Bundesnetzagentur der Ausbau der erneuerbaren Energie "verdreifacht" werden müsse, um schon 2030 aus der Kohle auszusteigen. Woidke verlangte dafür "schnellere Planung und Verfahren". Eine Windkraftanlage brauche heute "etwa acht Jahre" bis zur Genehmigung. Für solche Verfahren dürfe es "nur noch eine Klageinstanz" geben, und zwar Bundesverwaltungsgericht. "Das würde uns nach Ansicht von Experten fünf bis sechs Jahre schneller machen." Um dafür gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, schlägt Woidke vor, sich an der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 zu orientieren. Damals hatte die Bundesregierung Länder, Wirtschafts- und Umweltverbände sowie Gewerkschaften an einem Tisch versammelt, um das Kohleausstiegsgesetz vorzubereiten. Nach Ansicht des Brandenburger Ministerpräsidenten war dies "ein Musterbeispiel dafür, wie man in einer Demokratie mit großen gesellschaftlichen Konflikten umgeht". Auch jetzt könne man in so einem Kreis wieder "darüber reden, wie man die Bedingungen für einen früheren Ausstieg schafft."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2023 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung