Samstag, 25. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Berichte: IStGH-Vertragsstaaten setzen Chefankläger ab
Verbraucherschützer wollen zielgerichteten Einsatz von Zuckersteuer
Heizungsgesetz: IW erwartet steigende Kosten durch Gasheizungen
Weimer will Tiktok in europäische Eigentümerstruktur überführen
Verfassungsrechtler sieht verzögerte Minister-Vereidigung kritisch
Uno-Flüchtlingshilfe pocht auf Einhaltung von Flüchtlingskonvention
GKV: Freiwillige Mehrkosten für Hilfsmittel steigen deutlich
Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (24.07.2026)
Verfassungsschutz fürchtet Radikalisierung durch "Active Clubs"
Bericht: Pistorius spricht sich für AfD-Verbotsverfahren aus

Newsticker

19:33Lottozahlen vom Samstag (25.07.2026)
18:48Insa: Grüne jetzt deutlich vor SPD - AfD bleibt stärkste Kraft
17:06Norris holt erste Pole der Saison beim Großen Preis von Ungarn
15:26Mindestens 35 Tote bei Busunglück in Syrien
14:33Berichte: Iran plante Trump-Ermordung bei Nato-Gipfel
14:00Linnemann weist Zweifel an Eignung als Gesundheitsminister zurück
13:33CDU-Politiker wirft Merz im Umgang mit Schnieder Willkür vor
12:04Kleinflugzeug stürzt in Niedersachsen in Wohnhaus
11:03Kramer warnt vor Alarmismus nach KI-Hackerangriff
09:04Deutschland richtet Herbst-Workshop mit USA zu Linksextremismus aus
08:22Bericht: Pistorius spricht sich für AfD-Verbotsverfahren aus
07:43EU-Beitritt: Österreich kritisiert Selenskyj scharf
05:00Weimer will Tiktok in europäische Eigentümerstruktur überführen
01:00GKV: Freiwillige Mehrkosten für Hilfsmittel steigen deutlich
00:01Verfassungsschutz fürchtet Radikalisierung durch "Active Clubs"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.099 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu, stabilisierte sich anschließend auf dem erreichten Niveau und stieg kurz vor Schluss weiter. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Woidke hält Kohleausstieg schon 2032 für möglich


Bagger im Braunkohle-Tagebau Garzweiler / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) glaubt, dass Deutschland die Kohleverstromung fünf bis sechs Jahre früher beenden kann als geplant. "Vielleicht ist es möglich, dass wir es 2032 oder 2033 schaffen", sagte Woidke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Dafür müssten aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Nach dem Vorbild der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 müsse eine "Kommission zur Zukunft der Energieversorgung" einen "großen gesellschaftlichen Konsens" schaffen. Dort müssten "alle Beteiligten zusammenkommen: Bund, Länder, Wirtschaft, Arbeitnehmer, Gewerkschaften, Umweltverbände." Das jetzige Kohleausstiegsgesetz sieht vor, die Stromproduktion aus Kohle in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt spätestens 2038 zu beenden. Der Koalitionsvertrag der Berliner Ampel fordert allerdings, den Termin "idealerweise" auf 2030 vorzuziehen. Die Grünen betonen diese Forderung jetzt wieder, nachdem der Weltklimarat (IPCC) Anfang der Woche festgestellt hat, beim gegenwärtigen Stand des Kampfes gegen den Klimawandel sei für dieses Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 2,8 Grad zu erwarten. Im Pariser Klimaabkommen hatten sich die Teilnehmerstaaten auf maximal 1,5 Grad geeinigt. Der IPCC folgert daraus, mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" schließe sich das "Fenster" zu einer "lebenswerten und nachhaltigen Zukunft" deshalb gerade "rapide". Woidke sagte dazu, er sei "ganz bei dem, was der Klimarat sagt". Zugleich erinnerte er aber daran, dass nach Angeben der Bundesnetzagentur der Ausbau der erneuerbaren Energie "verdreifacht" werden müsse, um schon 2030 aus der Kohle auszusteigen. Woidke verlangte dafür "schnellere Planung und Verfahren". Eine Windkraftanlage brauche heute "etwa acht Jahre" bis zur Genehmigung. Für solche Verfahren dürfe es "nur noch eine Klageinstanz" geben, und zwar Bundesverwaltungsgericht. "Das würde uns nach Ansicht von Experten fünf bis sechs Jahre schneller machen." Um dafür gesellschaftlichen Konsens zu erreichen, schlägt Woidke vor, sich an der sogenannten Kohlekommission von 2018 bis 2020 zu orientieren. Damals hatte die Bundesregierung Länder, Wirtschafts- und Umweltverbände sowie Gewerkschaften an einem Tisch versammelt, um das Kohleausstiegsgesetz vorzubereiten. Nach Ansicht des Brandenburger Ministerpräsidenten war dies "ein Musterbeispiel dafür, wie man in einer Demokratie mit großen gesellschaftlichen Konflikten umgeht". Auch jetzt könne man in so einem Kreis wieder "darüber reden, wie man die Bedingungen für einen früheren Ausstieg schafft."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2023 - 13:07 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung