Donnerstag, 30. April 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Preise für Öl und Gas steigen stark an
Edeka will bei Tegut-Übernahme alle Mitarbeiter halten
Volkswagen meldet weniger Umsatz und Gewinn
Ulla Schmidt meldet sich wegen Gesundheitsreform zurück
Rainer bleibt trotz Kabinettsbeschluss gegen Zuckerabgabe
DGB lehnt Klingbeils Vorschlag zu Ausweitung von Befristungen ab
Ifo-Experten kritisieren Klingbeils Haushaltsplan als unsolide
Regierung will gravierende Umweltkriminalität schärfer bestrafen
BASF fordert EU zu härterer Gangart gegen China auf
Verdi weitet Streik bei der Telekom aus

Newsticker

13:2284-Jähriger nach hunderten Fällen Kindesmissbrauch festgenommen
12:55Wadephul reagiert gelassen auf möglichen US-Truppenabzug
12:54Dax dreht ins Plus - EZB-Zinsentscheid erwartet
12:29DGB-Chefin kritisiert Wirtschaftspolitik der Regierung
12:28Miersch kritisiert Blockadehaltung der Union bei Steuerreform
12:25Merz: Bundeswehr muss fähig sein zum "Fight tonight"
11:54Städtetag kritisiert Vorgehen beim Heizungsgesetz
11:53Union lehnt Preisstopp für Deutschlandticket ab
11:16Linke warnt vor Wahl-Rache bei Heizungsgesetz
11:13CDU und SPD in Rheinland-Pfalz einigen sich auf Koalition
10:06Deutsches Bruttoinlandsprodukt legt zu Jahresbeginn zu
10:01++ EILMELDUNG ++ Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal um 0,3 Prozent gestiegen
09:55Schwache "Frühjahrsbelebung" am Arbeitsmarkt
09:55++ EILMELDUNG ++ 77.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr
09:52Linken-Chefin stellt sich auf Neuwahlen ein

Börse

Der Dax hat nach einem schwachen Start am Donnerstag bis zum Mittag ins Plus gedreht. Um kurz nach 12:30 Uhr stand der Index bei 24.030 Punkten und damit 0,3 Prozent über Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD will weniger "Theater" in der Ampel-Koalition


Unterschrift des Ampel-Koalitionsvertrags am 7.12.21 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wegen der Konflikte in der Ampel-Koalition wirft die SPD den Koalitionspartnern FDP und Grünen zu viel Bemühen um öffentliche Profilierung vor, statt intern nach Lösungen zu suchen. "Selbstdarstellung hilft niemandem", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Die SPD beteiligt sich an den sachlichen Diskussionen vor allem hinter den Kulissen, um Probleme aufzulösen", sagte er.

In der Debatte um die von der FDP geforderte beschleunigte Realisierung von Autobahnprojekten sagte Mützenich: "Der Bundeswegeplan gilt. Wir brauchen auch Vorhaben, um Lücken zu schließen und neue Engpässe zu verhindern." Am Sonntag trifft sich der Koalitionsausschuss im Kanzleramt. Kanzler Olaf Scholz (SPD) hält sich bisher bedeckt, wie er die verschiedenen Streitthemen mit den Partei- und Fraktionsspitzen lösen will. Dazu gehört auch der von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) forcierte Plan zum Austausch alter Öl- und Heizungen. Der SPD-Abgeordnete Adis Ahmetoviæ sagte der SZ zu den Dissonanzen, er könne Grünen und FDP nur raten, "den Streit um die besten Antworten auf dringliche Fragen intern zu verlegen und das öffentliche Theater zu unterlassen". Die Menschen sehnten sich nach einer lösungsorientierten und kompromissbereiten Politik in Zeiten von großen Herausforderungen. Der Druck auf das Bündnis sei auch gewachsen, weil für viele Vorhaben kaum Geld da sei; zudem belasteten die Folgen des russischen Krieges in der Ukraine den Haushalt. Mützenich hatte sich offen gezeigt für Überlegungen, den mit 200 Milliarden Euro gefüllten Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) anzuzapfen, etwa für das geplante Heizungsprogramm, mit dem der Wärmeverbrauch klimafreundlicher werden soll. Der Schirm war zur Dämpfung der hohen Energiekosten eingerichtet worden, bisher wurden aber erst etwas mehr als 30 Milliarden Euro davon verbraucht. Im FDP-geführten Finanzministerium stoßen die Überlegungen in der SPD für eine Umwidmung von WSF-Mitteln nach SZ-Informationen auf entschiedenen Widerstand: "Niemals", hieß es im Umfeld von Ressortchef Christian Lindner. Aus Ministeriumskreisen verlautete, der WSF sei ein Fonds für eine eng umrissene "außergewöhnliche Notsituation", nur deshalb habe man ihn überhaupt über die Grenzen der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse hinaus mit Krediten befüllen können. Entsprechend dürften die Mittel auch nur zur Abfederung der extrem gestiegenen Gas- und Strompreise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine eingesetzt werden. "Eine nachträgliche Erweiterung der gesetzlichen Zweckbindung würde gegen diesen grundgesetzlichen Rahmen verstoßen", hieß es.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.03.2023 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung