Freitag, 05. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Sicherheitsallianz warnt vor chinesischer Spionage über Linkedin
IG Metall wirft Regierung Versagen bei Entgelttransparenz vor
Trade Republic wird Vertriebspartner für SpaceX-Börsengang
Wirtschaftsweiser warnt vor hohen Pflegekosten für Kinder
Studie: Jede dritte deutsche Erfindung in ausländischer Hand
Personalrat des Kanzleramts warnt vor Stellenabbau
Stahlwerke drosseln Produktion wegen Bahnchaos
Hessen regt Kürzung des deutschen UN-Beitrags an
Linnemann warnt vor Belastung der Mittelschicht
NRW-SPD will Schulsystem auf zwei Schulformen reduzieren

Newsticker

00:00Ukrainische Organisationen lehnen Einschränkung von Schutzstatus ab
00:00Pflege-Arbeitgeber kritisieren Warkens Reform als "Raubzug"
00:00Innenministerium bestätigt Förderstopp für Asylberatung
00:00Greenpeace: Analyse zeigt hohe "Übergewinne" bei Benzin im Mai
00:00Laumann begrüßt Pflegereform - Kritik an Aussetzung von Tariftreue
00:00Pflegerat kritisiert Warkens Reformpläne
00:00Grüne kritisieren Ausnahmen von EU-Vernichtungsverbot für Retouren
22:27US-Börsen uneinheitlich - Broadcom-Zahlen dämpfen KI-Hoffnungen
21:26Citigroup hält KI-Boom trotz wachsender Skepsis für intakt
21:18Pflegereform: Höhere Beiträge für Gutverdiener geplant
19:45Gescheiterte UN-Bewerbung: Spahn verteidigt deutsche Israel-Politik
18:19Lufthansa-Maschine fällt am Frankfurter Flughafen auf die Nase
17:55Stahlwerke drosseln Produktion wegen Bahnchaos
17:41Dax legt zu - SAP-Aktien gefragt
17:17SPD hält Warkens Pflegereform für unzureichend

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.945 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart schwankte der Dax im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

SPD will weniger "Theater" in der Ampel-Koalition


Unterschrift des Ampel-Koalitionsvertrags am 7.12.21 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wegen der Konflikte in der Ampel-Koalition wirft die SPD den Koalitionspartnern FDP und Grünen zu viel Bemühen um öffentliche Profilierung vor, statt intern nach Lösungen zu suchen. "Selbstdarstellung hilft niemandem", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). "Die SPD beteiligt sich an den sachlichen Diskussionen vor allem hinter den Kulissen, um Probleme aufzulösen", sagte er.

In der Debatte um die von der FDP geforderte beschleunigte Realisierung von Autobahnprojekten sagte Mützenich: "Der Bundeswegeplan gilt. Wir brauchen auch Vorhaben, um Lücken zu schließen und neue Engpässe zu verhindern." Am Sonntag trifft sich der Koalitionsausschuss im Kanzleramt. Kanzler Olaf Scholz (SPD) hält sich bisher bedeckt, wie er die verschiedenen Streitthemen mit den Partei- und Fraktionsspitzen lösen will. Dazu gehört auch der von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) forcierte Plan zum Austausch alter Öl- und Heizungen. Der SPD-Abgeordnete Adis Ahmetoviæ sagte der SZ zu den Dissonanzen, er könne Grünen und FDP nur raten, "den Streit um die besten Antworten auf dringliche Fragen intern zu verlegen und das öffentliche Theater zu unterlassen". Die Menschen sehnten sich nach einer lösungsorientierten und kompromissbereiten Politik in Zeiten von großen Herausforderungen. Der Druck auf das Bündnis sei auch gewachsen, weil für viele Vorhaben kaum Geld da sei; zudem belasteten die Folgen des russischen Krieges in der Ukraine den Haushalt. Mützenich hatte sich offen gezeigt für Überlegungen, den mit 200 Milliarden Euro gefüllten Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) anzuzapfen, etwa für das geplante Heizungsprogramm, mit dem der Wärmeverbrauch klimafreundlicher werden soll. Der Schirm war zur Dämpfung der hohen Energiekosten eingerichtet worden, bisher wurden aber erst etwas mehr als 30 Milliarden Euro davon verbraucht. Im FDP-geführten Finanzministerium stoßen die Überlegungen in der SPD für eine Umwidmung von WSF-Mitteln nach SZ-Informationen auf entschiedenen Widerstand: "Niemals", hieß es im Umfeld von Ressortchef Christian Lindner. Aus Ministeriumskreisen verlautete, der WSF sei ein Fonds für eine eng umrissene "außergewöhnliche Notsituation", nur deshalb habe man ihn überhaupt über die Grenzen der verfassungsrechtlich verankerten Schuldenbremse hinaus mit Krediten befüllen können. Entsprechend dürften die Mittel auch nur zur Abfederung der extrem gestiegenen Gas- und Strompreise nach dem russischen Überfall auf die Ukraine eingesetzt werden. "Eine nachträgliche Erweiterung der gesetzlichen Zweckbindung würde gegen diesen grundgesetzlichen Rahmen verstoßen", hieß es.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 24.03.2023 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung