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Finanzmärkte aktuell:

Zustimmung zum Recht auf Asyl schwindet


Bundesamt fr Migration und Flchtlinge / Foto: ber dts Nachrichtenagentur

 

Der im vergangenen Jahr wieder verstrkte Zustrom von Flchtlingen nach Deutschland hat unter anderem dazu gefhrt, dass das im Grundgesetz verankerte Recht auf Asyl nicht mehr unumstritten ist. Laut einer Umfrage des Instituts fr Demoskopie Allensbach im Auftrag der FAZ halten nur noch 39 Prozent der Bevlkerung das Asylrecht in seiner aktuellen Form fr richtig. 49 Prozent sind fr eine Einschrnkung.

2017 waren noch 52 Prozent der Befragten fr das Recht auf Asyl eingetreten, 39 Prozent wollten es eingeschrnkt sehen. Die hohen Flchtlingszahlen - 2022 kamen knapp 1,3 Millionen Menschen nach Deutschland - lassen die Skepsis wachsen, ob die Zuwanderung im Interesse Deutschlands gesteuert wird. Diese ist besonders in Ostdeutschland deutlich strker als im Westen. Nur zehn Prozent der Ostdeutschen (Westen: 20 Prozent) sind der Meinung, Deutschland knne noch mehr Flchtlinge aufnehmen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Mehrheit keineswegs grundstzlich Zuwanderung ablehnend gegenbersteht. Wenn sie an den Interessen des Landes orientiert gesteuert wird, findet sie die Untersttzung der Mehrheit. Als im Interesse des Landes liegend wird vor allem die Beseitigung des Arbeitskrftemangels genannt. Befragt wurden zwischen dem 2. und 15. Mrz 1.101 Personen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.03.2023 - 06:12 Uhr

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