Samstag, 29. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Rhysida-Hacker verlangen 30 Bitcoin Lösegeld von Berlin
Dax erreicht neues Rekordhoch - Autoaktien gefragt
VW: Szenario von über 100.000 Jobverlusten wird unwahrscheinlicher
Sturzflut: Merz sendet Kondolenztelegramme nach Nepal und China
Montez erobert Spitze der Album-Charts
Handwerksverband drängt auf Senkung der Lohnnebenkosten
Wirtschaftsweise Grimm: Bei Gaspreisen Besonnenheit wahren
Trump: USA sichern sich Kontrolle über venezolanische Ölreserven
BSW Sachsen-Anhalt verlangt Mandatsrückgabe von Wolf
27 Tote bei Drohnenangriff auf Munitionslager bei Kiew

Newsticker

13:48Rotkäppchen-Chefin fürchtet Schaumweinsteuer-Erhöhung
13:14Grünen-Chef kritisiert Attestpflicht als "Quatsch"
11:3527 Tote bei Drohnenangriff auf Munitionslager bei Kiew
11:21VW: Szenario von über 100.000 Jobverlusten wird unwahrscheinlicher
11:18Drei Tote durch Legionellen-Erkrankungen in Österreich
11:11SPD-Politikerin wirft Ölkonzernen Lügen über Spritpreise vor
10:45Behörden warnen vor Spionagerisiken bei chinesischen Autos
10:01El-Erian warnt vor globalen Folgen steigender US-Anleiherenditen
09:21Bas: Landtagswahlen auch richtungsweisend für SPD-Spitze
09:14EU-Corona-Hilfen kosten Deutschland wohl 150 Milliarden Euro
09:00Commerzbank-Vize für Emotionslosigkeit bei Unicredit-Übernahme
08:46Siemens-Chef Busch warnt vor umfassenden China-Zöllen
08:30"Taktisch Wählen": 100.000 Wahlempfehlungen in Sachsen-Anhalt
08:12Ministerin offen für Übergangsfrist bei "Rente mit 63"
08:00VW will bis Jahresende erste Million Batteriezellen produzieren

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 26.570 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt der Dax zunächst sein Niveau, bevor er am Nachmittag deutlich zulegte und um 16:57 Uhr ein neues Rekordhoch von rund 26.619 Punkten erreichte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FDP will Bahn Verwendung von Huawei-Technologie verbieten


Gleisanlage / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dass die Deutsche Bahn (DB) ungeachtet international wachsender Bedenken wegen möglicher Spionage bei ihrer Digital-Infrastruktur auf Bauteile von Huawei setzt, stößt in der Ampelkoalition auf scharfe Kritik. Die FDP bringt nun sogar ein gesetzliches Verbot ins Spiel. "Es bedarf gesetzlicher Nachschärfungen, sodass keine chinesische Technik im IT-Netz der Deutschen Bahn mehr betrieben werden kann", sagte der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Maximilian Funke-Kaiser, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Der Bahn-Konzern hatte im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens im vergangenen Dezember einen Auftrag an die Telekom (Telekom Business-Solutions) zum Aufbau eines betriebsinternen IT-Netzwerks vergeben, bei dem Technologie des chinesischen Konzerns zum Einsatz kommt. Eine Bahnsprecherin sagte dazu: "Dem Lieferanten obliegt es, die technischen Komponenten entsprechend den vorgegebenen Spezifikationen festzulegen." Mit Blick auf die geäußerte Kritik erklärte sie, es gebe "keine Warnung" des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Verwendung von Huawei-Technik. Das zuständige Bundesverkehrsministerium stellte sich auf die Seite der Bahn. Für den Konzern bestehe als Betreiber von nicht-öffentlichen Betriebsfunknetzen weder eine Zertifizierungspflicht für kritische Komponenten noch eine Verpflichtung, den Einbau von kritischen Komponenten beim Bundesinnenministerium anzuzeigen, sagte ein Ministeriumssprecher. Der SPD-Digitalpolitiker Jens Zimmermann kritisierte den Bahnvorstand. "Bei der DB herrscht schon seit Längerem eine komplette Ignoranz dem Problem gegenüber. Man versucht aus meiner Sicht, die ganze Thematik auszusitzen", sagte Zimmermann. "Ich kann dem Bahnvorstand nur empfehlen, das Thema sehr, sehr ernst zu nehmen." Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter hält es für "grundsätzlich strategisch und sicherheitspolitisch falsch", bei digitaler Infrastruktur auf Huawei zu setzen, insbesondere, wenn es um kritische Infrastruktur wie das Schienennetz gehe, so Kiesewetter. Dadurch mache man sich "massiv verwundbar", sagte er.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 21.03.2023 - 19:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung