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Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.942 Punkten berechnet, ein Minus in Hhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Die grten Verluste gab es Bayer. [Weiter...]

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Mehr Strom aus Kohle und Erdgas erzeugt


Braunkohlekraftwerk / Foto: ber dts Nachrichtenagentur

 

Der im drittenQuartal 2022 in Deutschland erzeugte und ins Stromnetz eingespeiste Strom hat zu ber einem Drittel (36,3 Prozent) aus Kohlekraftwerken gestammt. Im drittenQuartal 2021 waren es noch 31,9 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Trotz hoher Gaspreise stieg auch die Stromerzeugung aus Erdgas.

Sie war 4,5 Prozent hher als im Vorjahresquartal und machte 9,2 Prozent des eingespeisten Stroms aus (drittesQuartal 2021: 8,8 Prozent). Damit wurde erstmals seit dem zweitenQuartal 2021 wieder mehr Strom aus Erdgas erzeugt als im jeweiligen Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2022 in Deutschland 118,1 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist. Das waren 0,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotz der Anstiege bei der Stromerzeugung aus Kohle und Erdgas ging die aus konventionellen Energietrgern insgesamt erzeugte Strommenge zurck. Sie sank gegenber dem Vorjahresquartal um 3,0 Prozent auf einen Anteil von 55,6 Prozent der eingespeisten Strommenge (drittesQuartal 2021: 57,0 Prozent). Das lag auch daran, dass nur noch gut halb so viel Atomstrom erzeugt und ins Stromnetz eingespeist wurde wie ein Jahr zuvor: So verringerte sich die Stromerzeugung aus Kernenergie um 47,8 Prozent auf einen Anteil von nur noch 7,4 Prozent an der eingespeisten Strommenge (drittes Quartal 2021: 14,1 Prozent). Der Grund fr den deutlichen Rckgang im Vorjahresvergleich sei die Abschaltung von drei der sechs bis dahin noch im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke zum Jahresende 2021 im Rahmen des Ausstiegs aus der Atomenergie, so die Statistiker. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stieg im dritten Quartal 2022 gegenber dem Vorjahresquartal um 2,9 Prozent. Dabei nahm die Einspeisung aus Windkraft um 1,0 Prozent zu und machte 16,8 Prozent der eingespeisten Strommenge aus (drittesQuartal 2021: 16,5 Prozent). Die Einspeisung aus Photovoltaik stieg um 20,3 Prozent auf einen Anteil von 16,0 Prozent (drittesQuartal 2021: 13,3 Prozent). Der starke Anstieg bei der Photovoltaik lag hauptschlich an der ungewhnlich hohen Zahl an Sonnenstunden. Zusammengenommen stieg der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 43,0 Prozent auf 44,4 Prozent im drittenQuartal 2022. Die nach Deutschland importierte Strommenge ging im Vergleich zum drittenQuartal 2021 um 8,8 Prozent zurck, so das Bundesamt weiter. Besonders deutlich war der Rckgang mit -87,9 Prozent bei den Stromimporten aus Frankreich. Diese Entwicklung lsst sich vor allem auf technische Probleme in den franzsischen Kernkraftwerken zurckfhren. Damit berstiegen die Stromexporte aus Deutschland nach Frankreich wie bereits im erstenHalbjahr 2022 die Stromimporte von dort. 2022 wird damit voraussichtlich das erste Jahr seit Beginn der Statistik im Jahr 1990 sein, in dem Deutschland ein Nettoexporteur von Strom nach Frankreich sein wird. Die insgesamt aus Deutschland exportierte Strommenge stieg gegenber dem drittenQuartal 2021 um 8,9 Prozent. Damit vergrerte sich der deutsche Exportberschuss auf drei Milliarden Kilowattstunden (drittesQuartal 2021: 0,5Milliarden Kilowattstunden).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.12.2022 - 08:48 Uhr

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