Dienstag, 07. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

England gewinnt WM-Achtelfinale gegen Mexiko in Unterzahl
Wadephul: Iran müsste für Minenräumung zahlen
Ischinger warnt Europäer vor zu vielen US-Waffenkäufen
Expertenkommission legt zwei Reformmodelle für Schuldenbremse vor
Gewinne deutscher Großunternehmen 2025 um 9,8 Prozent gesunken
Merz plant Regierungserklärung zu Reformplänen
Trump bestätigt persönliche Einmischung in Sperre von US-Spieler
Unions-Außenexperte fordert härteren Nato-Kurs gegen Russland
Geschäftsklima im Straßenbau leicht verbessert
Thüringer Polizisten bekommen Sonderurlaub für AfD-Einsatz

Newsticker

01:00Tourismuskoordinator Ploß unterstützt liberalere Sonntagsöffnungen
01:00Studie: Deutscher Luftverkehr hinkt Europa hinterher
00:01Mehrheit lehnt Attestpflicht ab erstem Krankheitstag ab
00:00Studie: Normen machen Bauen 20 Prozent teurer
00:00SPD-Politikerin: Ausnahmen für Studenten bei Minijobs denkbar
00:00Evangelische Kirche warnt vor Flexibilisierung der Sonntagsöffnungen
00:00Landkreistag unterstützt Wohngeld-Kürzungen
00:00Wirtschaftsausschuss für Lockerung der Sonntagsöffnungszeiten
00:00Grüne kritisieren geplante Kürzung beim Klima-Transformations-Fonds
23:02WM-Achtelfinale: Spanien schaltet Portugal spät aus
22:37TKMS erhält Milliardenauftrag für U-Boote aus Kanada
22:12US-Börsen legen zu - Dow Jones auf neuem Höchststand
21:10"Nationaler Sicherheitsrat" berät über Ukraine und KI
20:07Amthor: Bürokratieabbau spart 16 Milliarden Euro
18:35IG Metall plant VW-weiten Aktionstag gegen Sparpläne

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Zugewinne verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.817 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Damit erreichte er einen neuen Höchststand auf Schlusskursbasis. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Europa-Staatsminister wirbt für Vereinigte Staaten von Europa


Michael Roth / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) sieht die deutsche EU-Ratspräsidentschaft als Chance, den Weg für die Vereinigten Staaten von Europa zu bereiten. "Der Erfolg der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wird sich daran bemessen, ob wir neues Vertrauen zueinander finden", sagte Roth dem Nachrichtenportal T-Online. "Nur dann haben wir eine Chance, die notwendige Weiterentwicklung der EU voranzutreiben."  Roth sprach sich für das Ziel aus, die Vereinigten Staaten von Europa anzustreben.

Die Sozialdemokratie fordere das schon seit 1925. "Sie bedeuten auf jeden Fall nicht Gleichmacherei oder gar Zentralismus", so der SPD-Politiker. Es gehe um eine "bundesstaatliche Ordnung", in der es eine "echte Regierung" gebe, die vom Parlament gewählt werde. Das Parlament bestehe dabei aus zwei Kammern, dem direkt gewählten Europäischen Parlament und einer Staatenkammer.  "Die EU leidet unter zu großer wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit", kritisierte Roth. "Das ist eine Gefahr für die Stabilität." Er sprach sich dafür aus, dass Mitgliedstaaten in einigen Politikfeldern stärker vorangehen können. "Wir brauchen ein Europa der Mutmacher", sagte er. "Das bislang in den Verträgen verankerte Prinzip der verstärkten Zusammenarbeit ist zu starr und funktioniert in der Praxis kaum." Die Verträge müssten weiterentwickelt werden, damit Staaten etwa in der Außen-, Steuer- oder Sozialpolitik vorangehen können und sich andere dem später anschließen können. Es dürfe "nicht immer der Unwilligste das Tempo vorgeben", kritisierte der Europa-Staatsminister. "Wir alle spüren: Wir sind am Limit, es muss jetzt weitergehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.07.2020 - 15:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung