Mittwoch, 03. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Enpal verdoppelt Kapazitäten von Schulungszentrum
Dax weiter im Plus - Nahost-Konflikt bleibt größtes Risiko
Warken will Honorarkürzung für Psychotherapeuten nicht beanstanden
Niedersachsen wirbt für neuen Religionsunterricht
Besichtigung des Kölner Doms soll künftig zwölf Euro kosten
Microsoft hat mit KI tausendmal besseren Quantenchip gebaut
WMO erwartet Rückkehr von Wetterphänomen El Nino
Forsa: FDP erstmals seit Ampel-Aus wieder bei fünf Prozent
Umfrage: Jeder vierte Befragte nutzt KI für Gesundheitsfragen
SPD reagiert zurückhaltend auf Selbstbestimmungsgesetz-Vorstoß

Newsticker

10:52Sachsen will Straftatbestand der Politikerbeleidigung abschaffen
10:46Zoll beschlagnahmt über acht Tonnen Kokain in Wilhelmshaven
10:35Union gegen Obergrenze beim Ehegattensplitting
09:53BGH: Mietwagen müssen nach Fahrt zu Betriebssitz zurück
09:42Formel 1: Leclerc verlängert Vertrag bei Ferrari vorzeitig
09:31Dax startet unter 25.000er-Marke
09:21Magyar kündigt Widerstand gegen EU-Asylregeln an
09:15Schneider sieht große Chancen in Kreislaufwirtschaftsstrategie
09:01Britische Verlage dürfen Googles KI-Übersichten künftig ablehnen
08:52Studie: Deutsche glauben nur eingeschränkt an WM-Titel
08:10Zahl der Einbürgerungen steigt auf neuen Höchststand
07:36Stimmung in Autoindustrie etwas besser
07:05Neue US-Angriffe im Iran nach Drohnenvorfall
06:31Baerbock fordert Reform des UN-Sicherheitsrats
06:00Mehrheit der Deutschen für Helmpflicht beim Radfahren

Börse

Der Dax ist am Mittwoch mit Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.925 Punkten berechnet und damit 0,8 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Eon, Merck und RWE, am Ende BMW, Infineon und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Europa-Staatsminister wirbt für Vereinigte Staaten von Europa


Michael Roth / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) sieht die deutsche EU-Ratspräsidentschaft als Chance, den Weg für die Vereinigten Staaten von Europa zu bereiten. "Der Erfolg der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wird sich daran bemessen, ob wir neues Vertrauen zueinander finden", sagte Roth dem Nachrichtenportal T-Online. "Nur dann haben wir eine Chance, die notwendige Weiterentwicklung der EU voranzutreiben."  Roth sprach sich für das Ziel aus, die Vereinigten Staaten von Europa anzustreben.

Die Sozialdemokratie fordere das schon seit 1925. "Sie bedeuten auf jeden Fall nicht Gleichmacherei oder gar Zentralismus", so der SPD-Politiker. Es gehe um eine "bundesstaatliche Ordnung", in der es eine "echte Regierung" gebe, die vom Parlament gewählt werde. Das Parlament bestehe dabei aus zwei Kammern, dem direkt gewählten Europäischen Parlament und einer Staatenkammer.  "Die EU leidet unter zu großer wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit", kritisierte Roth. "Das ist eine Gefahr für die Stabilität." Er sprach sich dafür aus, dass Mitgliedstaaten in einigen Politikfeldern stärker vorangehen können. "Wir brauchen ein Europa der Mutmacher", sagte er. "Das bislang in den Verträgen verankerte Prinzip der verstärkten Zusammenarbeit ist zu starr und funktioniert in der Praxis kaum." Die Verträge müssten weiterentwickelt werden, damit Staaten etwa in der Außen-, Steuer- oder Sozialpolitik vorangehen können und sich andere dem später anschließen können. Es dürfe "nicht immer der Unwilligste das Tempo vorgeben", kritisierte der Europa-Staatsminister. "Wir alle spüren: Wir sind am Limit, es muss jetzt weitergehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 01.07.2020 - 15:49 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung