Donnerstag, 19. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt baute der Dax seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Europa-Staatsminister wirbt für Vereinigte Staaten von Europa
Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) sieht die deutsche EU-Ratspräsidentschaft als Chance, den Weg für die Vereinigten Staaten von Europa zu bereiten. "Der Erfolg der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wird sich daran bemessen, ob wir neues Vertrauen zueinander finden", sagte Roth dem Nachrichtenportal T-Online. "Nur dann haben wir eine Chance, die notwendige Weiterentwicklung der EU voranzutreiben." Roth sprach sich für das Ziel aus, die Vereinigten Staaten von Europa anzustreben. Die Sozialdemokratie fordere das schon seit 1925. "Sie bedeuten auf jeden Fall nicht Gleichmacherei oder gar Zentralismus", so der SPD-Politiker. Es gehe um eine "bundesstaatliche Ordnung", in der es eine "echte Regierung" gebe, die vom Parlament gewählt werde. Das Parlament bestehe dabei aus zwei Kammern, dem direkt gewählten Europäischen Parlament und einer Staatenkammer. "Die EU leidet unter zu großer wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheit", kritisierte Roth. "Das ist eine Gefahr für die Stabilität." Er sprach sich dafür aus, dass Mitgliedstaaten in einigen Politikfeldern stärker vorangehen können. "Wir brauchen ein Europa der Mutmacher", sagte er. "Das bislang in den Verträgen verankerte Prinzip der verstärkten Zusammenarbeit ist zu starr und funktioniert in der Praxis kaum." Die Verträge müssten weiterentwickelt werden, damit Staaten etwa in der Außen-, Steuer- oder Sozialpolitik vorangehen können und sich andere dem später anschließen können. Es dürfe "nicht immer der Unwilligste das Tempo vorgeben", kritisierte der Europa-Staatsminister. "Wir alle spüren: Wir sind am Limit, es muss jetzt weitergehen." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 01.07.2020 - 15:49 Uhr
Andere News
Nord Stream: CIA war offenbar früh in Pläne der Angreifer eingeweiht
Friedrich Merz sieht Russland im »Zustand der tiefsten Barbarei«
Ukraine-Krieg: Was die Geländegewinne für die Ukraine bedeuten
News: Friedrich Merz, CDU, Parteitag, Donald Trump, Friedensrat, Großglockner-Drama
Donald Trump: »Friedensrat« kommt erstmals zusammen, deutscher Beamter mit dabei
| ||