Donnerstag, 18. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Personal: Länder treffen erste Vorbereitungen für Sondergipfel


EU-Parlament in Straßburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die EU-Staaten treffen bereits erste Vorbereitungen für einen Sondergipfel der Staats-und Regierungschefs, bei dem die Besetzung mehrerer europäischer Führungsämter beschlossen werden soll. Das Treffen ist für Sonntag, den 30. Juni 2019, oder Montag, den 1. Juli 2019, geplant, wie die "Welt" unter Berufung auf mehrere informierte EU-Diplomaten berichtet. "Das konkrete Datum steht noch nicht fest, weil nicht klar ist, ob alle Gipfelteilnehmer rechtzeitig vom G 20-Treffen in Osaka (28./29. Juni) zurückkommen könnten", sagte ein Diplomat.

Der EU-Sondergipfel kommt aber nur zustande, falls sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem regulären Treffen am Donnerstag und Freitag dieser Woche nicht auf ein gemeinsames Personalpaket verständigen können. EU-Ratspräsident Donald Tusk strebt schon für diese Woche eine Einigung an. Das gilt allerdings in Brüssel als äußerst ambitioniert. Wie die "Welt" unter Berufung auf Diplomatenkreise weiter berichtet, wollen die EU-Mitgliedsländer - nicht zuletzt auf Druck von Frankreichs Staatspräsidenten Emmanuel Macron - ihre Personalentscheidungen auf jedem Fall vor der ersten Sitzung des neu gewählten Europäischen Parlaments, die am 2. Juli in Straßburg stattfinden wird, treffen. Hintergrund: Konkret geht es bei den Personalentscheidungen um einen gemeinsamen Vorschlag für die Wahl des neuen Präsidenten der EU-Kommission, aber auch um Absprachen über die Nachfolge von Tusk, EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani und von EZB-Präsident Mario Draghi. Neuer Chef der Europäischen Kommission will auch der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP), der deutsche Politiker Manfred Weber, werden. Die EVP hatte bei der Europawahl im Mai die meisten Sitze im Parlament (179) erhalten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.06.2019 - 00:00 Uhr

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