Montag, 25. Juni 2018
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01:00Wartezeiten für Handwerker werden länger
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Wartezeiten für Handwerker werden länger

Die Deutschen werden künftig noch länger auf Handwerker warten müssen. "Das Problem mit den langen Wartezeiten im Handwerk wird sich noch verschärfen", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Rund 200.000 Betriebe mit rund einer Million Mitarbeitern stünden in den kommenden fünf bis sechs Jahren vor einem Generationswechsel. [Weiter...]

 

Hartz-IV-Sanktionen: Zwei Milliarden Euro von Jobcentern einbehalten

In Zusammenhang mit Hartz-IV-Sanktionen sind in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als zwei Milliarden Euro von Deutschlands Jobcentern einbehalten worden. Das geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Sanktionen gegen erwerbsfähige Hartz-IV-Empfänger demnach auf gut 178 Millionen Euro. [Weiter...]

 

Handwerkspräsident will Hardware-Nachrüstungen für Dieselfahrzeuge

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, verlangt von der Politik ein härteres Durchgreifen gegen die Autoindustrie im Abgas-Skandal. "Wir fordern eine Hardware-Nachrüstung", sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Wie wir von unseren Kfz-Werkstätten wissen, gibt es die Möglichkeiten dazu bereits. Die Teile dafür sind vorhanden und werden fürs Ausland schon eingebaut – nur eben nicht für Deutschland", erklärte der Handwerks-Präsident. [Weiter...]

 

Image der Autoindustrie sackt ab

Nach Ansicht der Bundesbürger hat sich das Image der deutschen Autoindustrie in den letzten Jahren verschlechtert. So sagen 80 Prozent in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag", das Ansehen der Hersteller sei schlechter geworden, nur 10 Prozent meinen, es habe sich verbessert. Dass Deutschlands Autoindustrie auch in der Zukunft weltweit die Nummer 1 bleibt, erwarten 48 Prozent. [Weiter...]

 

Bauernpräsident rechnet mit Ernteausfällen

Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, rechnet bei der diesjährigen Ernte mit Totalverlusten. "Wir haben in diesem Jahr den wärmsten Mai seit Wetteraufzeichnung erlebt", sagte Rukwied "Bild am Sonntag": "Im Norden und Osten vertrocknet die Ernte. Wir gehen deshalb in einigen Regionen von Ernteausfällen von 50 bis 60 Prozent, bis hin zum Totalverlust aus. Das bedroht Existenzen." [Weiter...]

 

Fußball-WM heizt Geschäft mit Grillartikeln an

Marktforscher erwarten, dass die Fußball-Weltmeisterschaft den ohnehin steigenden Verbrauch von Bratwürsten und Grillartikel deutlich anheizt. So haben die Deutschen zwischen Mai 2017 und April 2018 rund 656,7 Millionen Euro allein für Würstchen ausgegeben. Das sind acht Prozent mehr als im vorangegangenen Zwölf-Monats-Zeitraum. [Weiter...]

 

Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen von Mercedes

Der Autokonzern Daimler hat einen Auslieferungsstopp für einzelne Diesel-Modelle der Marke Mercedes-Benz verhängt. Betroffen sind Fahrzeuge der A-, B- und C-Klasse mit Vier-Zylinder-Motoren, die bis Ende Mai produziert wurden, berichtet die Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). In einer internen Mitteilung, die die Konzernzentrale am Freitagnachmittag an alle Mercedes-Benz-Händler verschickt hat, heißt es: "Wir untersagen Ihnen, die betroffenen Fahrzeuge zuzulassen oder an Kunden auszuliefern, bis eine entsprechende Abhilfe in den Servicebetrieben verfügbar und an den Fahrzeugen umgesetzt ist." [Weiter...]

 

US-Börsen uneinheitlich - Euro legt nach Drohungen zu

Der Dow hat am Freitag zugelegt. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 24.580,89 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.755 Punkten im Plus gewesen (+0,35 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 7.205 Punkten (-0,11 Prozent). [Weiter...]

 

Baukindergeld soll es nur bis 120 Quadratmeter Wohnfläche geben

Die schwarz-rote Bundesregierung könnte vielen Immobilienkäufern einen Strich durch die Rechnung machen, wenn sie sich in ihrer Kalkulation auf das sogenannte Baukindergeld verlassen. Wie aus dem Bereinigungsentwurf zum Bundeshaushalt hervorgeht, über den die "Welt am Sonntag" berichtet, plant das Finanzministerium, die Wohnfläche zu begrenzen, bis zu der es die geplanten 1.200 Euro pro Kind und Jahr geben soll. Damit zieht der Bund zusätzlich zur Einkommensgrenze von 90.000 Euro zu versteuerndem Familieneinkommen eine zweite Obergrenze ein, die Mitnahmeeffekte verhindern soll. [Weiter...]

 

Bisheriger Audi-Chef Stadler bleibt in Untersuchungshaft

Rupert Stadler, beurlaubter Vorstandsvorsitzender von Audi, bleibt weiterhin in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen. "Derzeit ist noch kein neuer Vernehmungstermin angesetzt", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Eine erste Vernehmung von Stadler am Mittwoch habe keine neuen Erkenntnisse erbracht. [Weiter...]

 

Harley Davidson erhöht trotz Strafzöllen nicht die Preise

Der US-Motorradhersteller Harley Davidson will die neuen Vergeltungszölle der Europäischen Union nicht in Form von höheren Preisen an seine Kunden weitergeben. "Wir werden zum 1. Juli keine neue Preisliste an unsere Endkunden herausgeben, sondern die Preise belassen, so lange wir liefern können", sagte Christian Arnezeder, der Geschäftsführer Zentraleuropa, der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ / Samstagsausgabe). Das Unternehmen wolle für Endkunden attraktiv bleiben und die Profitabilität der 112 Harley-Händler in Zentraleuropa erhalten. [Weiter...]

 

Gesundheitskarte: T-Systems-Geräte vor Zulassung

Nach einer jahrelangen Pannenserie gibt es bei der elektronischen Gesundheitskarte eine Vollzugsmeldung: Die Telekom-Tochter T-Systems steht unmittelbar vor der Zulassung des entscheidenden technischen Bauteils, des so genannten Konnektors. Damit stünde nach langer Verzögerung endlich ein zweiter offizieller Anbieter bereit, um Praxen und Kliniken mit dem Gerät auszurüsten, das die sichere Vernetzung von Ärzten und Kliniken ermöglichen soll, berichtet der "Spiegel". Weil das Konsortium um T-Systems die Geräte zuvor nicht rechtzeitig bereitstellen konnte, gab es mit der Compugroup bislang nur einen einzigen Anbieter für die Technik - anders als politisch gewollt. [Weiter...]

 

DAX legt zu - Autobauer lassen nach Trump-Drohung nach

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.579,72 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Anteilsscheine von BMW, Daimler und Volkswagen rangierten mit Verlusten von mehr als einem Prozent am Ende der Liste. [Weiter...]

 

HeidelbergCement-Chef fürchtet US-Strafzölle

HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele hält im Handelskonflikt mit den USA auch Strafzölle auf Zement für möglich. "Die USA haben Strafzölle auf Stahl und Aluminium verhängt, da ist der Baustoff Zement als Massenprodukt nicht weit", sagte er dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe). Eine Verschärfung des Konflikts könnte zum Einbruch der Weltwirtschaft führen, so Scheifele, dadurch würde auch die Baukonjunktur zurückgehen. [Weiter...]

 

DAX legt am Mittag zu - Autobauer hinten

Die Börse in Frankfurt hat am Freitagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.557 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,36 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Covestro, Bayer und der Deutschen Bank. [Weiter...]

 

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