Donnerstag, 18. April 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:40 Uhr wurde der DAX mit rund 12.225 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen unter anderem die Anteilsscheine der Deutschen Post deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IG Metall: EU-Klimaziele könnten bis zu 150.000 Jobs kosten


EU-Fahne / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die schärferen EU-Klimaziele könnten in der Automobilindustrie bis zu 150.000 Arbeitsplätze in der Produktion kosten - mögliche weitere Verluste etwa in der Entwicklung sind dabei nicht berücksichtigt. So wertet die IG Metall neue Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO), berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Die EU hatte zuletzt beschlossen, den CO2-Ausstoß bei Neuwagen bis 2030 um 37,5 Prozent zu senken.

Das IAO berechnete auf dieser Grundlage, wie viele Arbeitsplätze bei Elektroautos entstehen und wie viele bei den Verbrennungsmotoren wegfallen könnten. Erstmals wurde dabei analysiert, wie sich die Verluste verteilen werden. Bei den Autobauern sind in der Antriebsproduktion etwa 35 Prozent der Jobs bedroht, bei den Zulieferern sind es rund 44 Prozent. Grund dafür ist die einfachere Antriebstechnik bei E-Autos. "Deshalb muss alles unternommen werden, damit die Beschäftigung an den Standorten gesichert wird", sagte Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall. "Die zusätzliche Wertschöpfung, die durch Elektromobilität entsteht, etwa bei Batteriezellen oder der Steuerungselektronik, muss hier für Jobs sorgen." Von der Politik forderte er, dass sie eine Ladeinfrastuktur für Elektroautos garantiert, damit der Umstieg auf die E-Mobilität gelingt. "Das schlimmste Szenario wäre, die Unternehmen stellen auf Elektromobilität um, und die Kunden kaufen keine Elektroautos", so Hofmann. Er forderte zudem Strukturhilfefonds für besonders betroffene Regionen. Auch brauche es "arbeitsmarktpolitische Instrumente, um den Beschäftigungsabbau sozialverträglich zu gestalten, von der Qualifizierung bis hin zu Vorruhestandsprogrammen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.03.2019 - 18:00 Uhr

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