Donnerstag, 24. Mai 2018
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Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.976,84 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,47 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Dabei waren kurz vor Handelsschluss alle Werte im roten Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Wettbewerbskommissarin erwartet juristischen Sieg gegen Google


Google-Nutzer am Computer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager ist davon überzeugt, dass der Internetkonzern Google der verhängten Rekord-Strafe von 2,4 Milliarden Euro nicht entgehen kann. "Ich bin zuversichtlich, dass wir den Rechtsstreit gegen Google gewinnen", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Die 2,4 Milliarden Euro werden dann auf die Mitgliedstaaten verteilt - nach dem Schlüssel, der auch für die Beitragszahlungen gilt."

Demnach würden sich die deutschen EU-Beiträge in einem Jahr um annähernd eine halbe Milliarde Euro verringern. Die EU-Kommission wirft Google vor, in seinen Suchlisten den eigenen Shopping-Dienst zu bevorzugen. Google müsse damit aufhören, "die Dienste anderer Unternehmen schlechter zu behandeln als die eigenen", forderte Vestager. Niemand gebe einem Unternehmen, das bei Google nicht zu finden sei, sein Geld. Deswegen sei das Verfahren so bedeutend. Da Google mehr als 90 Prozent des Suchmaschinenmarkts beherrsche, sei der Wettbewerb naturgemäß geschwächt. "Google hat eine besondere Verantwortung, seine Position nicht zu missbrauchen", mahnte Vestager. Die Kommissarin hob auch die Bedeutung des Verfahrens gegen deutsche Autohersteller wegen möglicherweise verbotener Absprachen hervor. Dieser Fall habe für die EU-Kommission "höchste Priorität", sagte sie. "Das Verfahren kann sich auf sehr viele Menschen auswirken." Vestager betonte: "Wir gehen hier sehr sorgfältig vor und kommen nicht überhastet zu Entscheidungen." Es sei in Ordnung, wenn Autokonzerne zum Wohl der Verbraucher zusammenarbeiteten. Es gebe aber auch illegale Absprachen, die den Verbrauchern schadeten. "Wir wollen niemanden zu Unrecht bestrafen", sagte sie. Eine Haftung von Top-Managern mit ihrem privaten Vermögen lehnte Vestager ab. "Es wird immer wieder über private Haftung diskutiert im Rahmen des Wettbewerbsrechts. Aber wir haben uns bisher dagegen entschieden", sagte die Kommissarin. "Wir setzen auf abschreckende Strafen für Unternehmen. Sie werden schnell genug verhängt, damit sich Top-Manager für Aktionen rechtfertigen müssen, die sie selbst zu verantworten haben. Und das wird alles andere als angenehm sein."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.05.2018 - 01:00 Uhr

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