Donnerstag, 20. September 2018
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Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Özdemir hält Kritik an Militärschlägen für überzogen


Cem Özdemir / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir unterstützt die Haltung der Bundesregierung zu dem Militäreinsatz in Syrien. "Auch ein grüner Außenminister hätte sich in der jetzigen Situation nicht grundsätzlich anders verhalten als die schwarz-rote Bundesregierung", sagte Özdemir "Zeit-Online". Die Bundesregierung hatte eine Beteiligung an einer militärischen Intervention in Syrien abgelehnt, die von US-Amerikanern, Briten und Franzosen durchgeführten Militärschläge aber als angemessen und erforderlich bezeichnet.

Politiker von Grünen, Linken und AfD hatten die Anschläge dagegen kritisiert. "Wer den Einsatz kritisiert, muss auch sagen, was man stattdessen macht, wenn wiederholt Chemiewaffen eingesetzt werden", sagte Özdemir "Zeit-Online". Mit Blick auf AfD und Linke fügte Özdemir hinzu: "Die Stimmen all derer, die den Einsatz jetzt so laut kritisieren, die hätte ich gerne gehört, als in den vergangenen Jahren in Syrien eine halbe Million Menschen ihr Leben und sieben Millionen Menschen ihre Heimat verloren haben." Auf Demonstrationen gegen den Krieg in Syrien habe er aber nur "wenige Kollegen der Linkspartei getroffen und wenige von denen, die jetzt schrill von einem Krieg des Westens sprechen". Özdemir sagte außerdem, das Zögern des Westens in Syrien habe zu einer Stärkung von Russlands Präsident Putin beigetragen: "Alle autoritären Herrscher wissen jetzt, dass sie sich auf Putin verlassen können", sagte Özdemir "Zeit-Online". "Auf den Westen, zumal auf den Präsidentendarsteller im Weißen Haus, im Zweifelsfall dagegen nicht, wie die mangelnde Unterstützung für die Kurden gegen die türkischen Angriffe zeigt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.04.2018 - 17:38 Uhr

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