Freitag, 05. Juni 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.945 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Tagesstart schwankte der Dax im grünen Bereich. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Forscher warnen vor Plastikteilchen in Lebensmitteln
Honig und Trinkwasser sind teilweise durch mikroskopisch kleine Plastikkugeln verunreinigt. Es besteht der Verdacht, dass diese aus Pflegeprodukten wie Duschgelen, Peelingcremes oder Zahnpasta stammen können. Das haben Recherchen des Wirtschafts- und Verbrauchermagazins "Markt" im NDR Fernsehen ergeben. Das sogenannte Mikroplastik gelangt demnach über das Abwasser in die Umwelt und verteilt sich dort. Experimente an Miesmuscheln hätten gezeigt, dass die Partikel sich im Gewebe einlagern. Dort bildeten sich anschließend Entzündungen. Die zumeist aus Polyethylen hergestellten Mikroplastik-Teilchen sollen den Produkten zu einem mechanischen Reinigungseffekt verhelfen. Unter anderem werden die Mikroplastikteilchen in Pflegemitteln mit Peelingeffekt und speziellen Zahncremes eingesetzt. Bei manchen Produkten beträgt der Anteil der Plastikkügelchen am Gesamtinhalt bis zu zehn Prozent. "Wir können davon ausgehen, dass das Mikroplastik überall in der Atmosphäre zu finden ist", so Gerd Liebezeit vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Die Vermutung: Das Plastik gelangt über die Luft auch in Lebensmittel. Der Wissenschaftler hat in 19 untersuchten Honigen Fasern und Plastikfragmente gefunden, in vier Proben befanden sich außerdem Plastikkügelchen. Auch in Regenwasser ist Plastikmaterial entdeckt worden, wie es in Kosmetika verwendet wird. Liebezeit fordert deshalb: "Die Verwendung von Plastikteilchen in Kosmetik- und Reinigungsprodukten sollte verboten werden." Das Bundesumweltamt erklärte auf Anfrage, dass bereits Forschungsaufträge vergeben worden seien, die Auswirkungen des Mikroplastiks auf die Umwelt untersuchen sollen. Die Behörde erklärte weiter, dass es eines freiwilligen zeitnahen Ausstiegs aus der Verwendung von Mikroplastik bedürfe. Die mit den Recherchen der "Markt"-Redaktion konfrontierten Hersteller der Pflegemittel räumten einen Handlungsbedarf ein. Sie kündigten an, in naher Zukunft auf den Einsatz von Plastik in ihren Produkten verzichten zu wollen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 17.11.2013 - 11:01 Uhr
Andere News
Donald Trumps Irankrieg: Ein Gesetz aus dem Vietnamkrieg soll dem Präsidenten Grenzen setzen
Kuba: USA verhängen Sanktionen gegen Präsident Miguel Díaz-Canel
»Schöne, saubere Kohle« – Trump kündigt 700 Millionen Dollar für fossile Energie an
Donald Trump: Kennedy Center streicht Trumps Namen aus E-Mails und Briefköpfen
Interactive Research Tool: What Your Family Did Under Hitler – Find Out Here
| ||