Donnerstag, 14. Mai 2026
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EKD-Ratsvorsitzender schlägt Solidarfonds für syrische Flüchtlinge vor
Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat einen Solidarfonds für syrische Flüchtlinge mit kirchlicher Beteiligung vorgeschlagen. "Die Bundesländer sollten prüfen, wie sie in Deutschland lebenden Syrern die vorübergehende Aufnahme von Angehörigen und Freunden erleichtern und so die Selbsthilfekräfte stärken können", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagsausgabe). Die deutschen Gesetze errichteten hier bislang sehr hohe Hürden, indem sie zum Beispiel die Übernahme sämtlicher Aufenthaltskosten durch die Gastgeber verlangen. Insbesondere bei den Kosten für ärztliche Fürsorge und Krankheitsbehandlung sei das kaum zu leisten, so Schneider. "Ich könnte mir einen Solidarfonds für den Ausgleich der Gesundheitskosten vorstellen, in den auch die Kirchen einzahlen." Schneider hatte sich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz in Jordanien über die Lage von Flüchtlingen aus Syrien informiert und anschließend verstärkte humanitäre Anstrengungen verlangt. Auf die Sorge kirchlicher Hilfswerke hin, die Affäre um den kostspieligen Bau der Limburger Bischofsresidenz könnte sich negativ auf die Spendenbereitschaft auswirken, sprach Schneider von unbestreitbaren "Fehlern und Fragwürdigkeiten im Umgang mit Geld". Diese sollten aber ins Verhältnis gesetzt werden "zum selbstlosen Engagement zahlloser Christen, zur immer noch großen Spendenbereitschaft unserer Gemeinden und auch zu den Mitteln, die aus der Kirchensteuer in Hilfsprojekte fließen". Das alles mache "ein Vielfaches dessen aus, worum es gerade in Limburg geht", so der EKD-Ratsvorsitzende. Er werde nicht als Kommentator oder gar Schiedsrichter des Krisenmanagements im Fall Limburg auftreten, fügte Schneider hinzu. "Aber eines ist völlig eindeutig: Je schneller die Vorwürfe aufgeklärt sind, desto besser." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 04.11.2013 - 07:09 Uhr
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