Sonntag, 15. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Söder plant bayerischen Alleingang bei Mini-Atomkraftwerken
Krankenkassen fordern Senkung von Arzneimittelpreisen
WTO-Chefin sieht größte Handelskrise seit 80 Jahren
Antonelli feiert in China ersten Formel-1-Sieg
Weselsky mischt sich wieder ein: Mehr Aufmerksamkeit für die GDL
Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln
75 Prozent kritisieren Bundesregierung wegen Spritpreisen
SPD zweifelt an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für Iran-Krieg
AfD erwägt wieder eigenen Kandidaten für Bundespräsidentenwahl
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident will Steuersenkung auf Benzin

Newsticker

21:28Kommunalwahl in Hessen: CDU in Frankfurt vorn
21:271. Bundesliga: Stuttgart nutzt Vandevoordt-Patzer zu Sieg gegen RB
20:15Wadephul zweifelt an Ausweitung von Marinemission
20:04Gantz würde israelische Bodentruppen im Iran nicht ausschließen
19:351. Bundesliga: Union Berlin siegt spät gegen Freiburg
17:261. Bundesliga: Mainz siegt souverän in Bremen
16:56SPD zweifelt an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für Iran-Krieg
16:39Grüne und Linken lehnen deutsche Beteiligung an Hormus-Sicherung ab
16:23Union will Mineralölkonzerne "genauer in den Blick nehmen"
15:40Kühnert blickt kritisch auf sein Amt als SPD-Generalsekretär zurück
15:322. Liga: Schalke verspielt Sieg gegen Hannover in letzter Sekunde
14:52Voigt schlägt wegen Iran-Krieg Aussetzen der CO2-Preise vor
14:22Auch Sozialverband fordert Arzneimittelpreis-Bremse
13:38Söders Plan für Mini-Atomkraftwerke stößt auf Kritik
12:32Ex-VW-Chef Müller stellt Brandmauer zur AfD infrage

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Früherer EZB-Direktor Jürgen Stark greift Hilfen für Irland an

Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, kritisiert die Notenbank-Hilfen zur Sanierung irischer Banken als Verstoß gegen das Mandat der EZB. "Die irische Zentralbank gewährt zwar keine rechtlich zweifelhafte Notfall-Liquidität mehr, hält aber die in Staatsanleihen umgewandelten Schuldscheine, womit eine Staatsfinanzierung durch die Notenbank erfolgt. Dies ist nach Artikel 123 des EU-Vertrages verboten", schreibt Stark in einem Gastbeitrag für die "Welt". Vertreter der irischen Regierung berichteten vergangene Woche von einem "Deal" mit der EZB zur Abwicklung der früheren Anglo Irish Bank bzw. deren Nachfolger, der Irish Bank Resolution Corporation (IBRC).

Die irische Zentralbank hatte die Abwicklung maßgeblich mit finanziert, indem sie Notfall-Liquidität gegen Schuldscheine der irischen Regierung als Sicherheiten (promissory notes) gewährte. Nun werden die Schuldscheine im Umfang von 28 Milliarden Euro in langfristige Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 40 Jahren umgewandelt, die die nationale Notenbank hält. Stark hält bereits die Gespräche über einen Sanierungsbeitrag der Notenbank für fragwürdig. "Sollten `Verhandlungen` zwischen der irischen Regierung und der EZB stattgefunden haben, wäre dies einerseits nicht überraschend, andererseits aber ein weiterer Beweis für das neue Verständnis der EZB im Krisenmanagement. Die Geschäftsgrundlage der Währungsunion und das Kernmandat der EZB treten weiter in den Hintergrund", schreibt er in seinem Beitrag. "Eine unabhängige Zentralbank mit klarem Auftrag darf das Prinzip des Verbots der monetären Finanzierung nicht zum "Verhandlungs"-Gegenstand machen." Der Anfang 2012 abgetretene EZB-Direktor fordert eine Korrektur des eingeschlagenen Weges. Die jetzige Lösung könne nicht das letzte Wort sein, "wenn die EZB ihre Aufgabe ernst nimmt, regelmäßig die Einhaltung des Verbots der monetären Finanzierung durch die europäischen Zentralbanken zu überprüfen". Für Stark steht die Schlussfolgerung bereits fest: "Da Staatsfinanzierung vorliegt, muss ein rascher Abbau der von der irischen Zentralbank gehaltenen Staatsanleihen erfolgen." In diesem Fall würden allerdings finanzielle Engpässe für die irische Regierung drohen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.02.2013 - 05:55 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung